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Das Trifelsland im Überblick


Im Schutz der Reichsburg

Es hat etwas Magisches, das Trifelsland in der Pfalz, für die hier lebenden Menschen und für die Gäste, die zum ersten Mal hier sind - und ganz sicher auch für die Menschen, die in lange vergangenen Zeiten hier gelebt haben: Im Mittelalter, deren Burgruinen dem Trifelsland ihr Gesicht geben.

Die Region ist in vielerlei Hinsicht sagenhaft. In seinem Zentrum thront die namensgebende Reichsburg Trifels hoch über der Annweiler. Die Stadt wiederum liegt auch geografisch etwa in der Mitte der 13 Ortsgemeinden, von denen jede ihre ureigene Geschichte zu erzählen hat. Es sind Geschichten von Burgen, Felsen und Wäldern, von einem aufregenden Freizeitpark, einer langen Tradition der Bürstenbinder, von der Art und Weise, wie in früheren Jahren der Holztransport bewältigt wurde und ein bisschen Weinbaugeschichte ist auch dabei.

Was das Trifels darüber hinaus so spannend macht, ist seine Vielfalt - und das in vielerlei Hinsicht. Die Wälder und Berggipfel mit ihren Burgen auf der einen Seite und der Abschnitt der Weinstraße mit seinen Rebhügeln auf der Anderen, die modernen und zukunftsträchtigen Gemeinden und die mittelalterlichen Traditionen und Brauchtümer.

Das Trifelsland hat seinen östlichsten Punkt mit der Gemeinde Albersweiler, den nördlichsten mit Ramberg, Rinnthal ist westlichste Gemeinde und Silz im Süden schließt den Kreis – nicht ganz, denn hoch Im Nordwesten gibt es noch die Waldexklave Annweiler Forsthaus, ein wunderbarer Ausgangspunkt für Streifzügen durch das Herz vom Pfälzerwald.

Das Trifelsland ist unendlich spannend, darüber zu berichten macht uns selbst viel Freude und deswegen legen wir Ihnen die folgenden Seiten natürlich gerne an´s Herz.

Sehenswürdigkeiten Trifelsland

Wer aus östlicher Richtung über die B10 anreist, passiert bei Albersweiler mit seinen Weinberge die Grenze zum Trifelsland und taucht gleichzeitig taucht ein - in den herrlichen Pfälzerwald, der den Besucher dieser Urlaubsregion auch nicht mehr loslässt: Bis Waldhambach im Süden, Rinnthal im Westen und Ramberg im Norden.

Und kaum hat man den mächtigen Krater vom Steinbruch in Albersweiler rechts neben sich liegen lassen, erhebt sich auch schon majestätisch der Trifels. Mit seiner schieren Größe und der exponierten Lage wirkt er selbst wie ein König unter den Burgen, die ihn früher bewohnt haben. Erreicht man Annweiler zu seinen Füßen, schieben sich auch Burg Anebos, die Burg Scharfenberg, der Rehbergturm und der gewaltige Buntsandsteinbrocken Asselstein in´s Sichtfeld.

Von hier aus führen alle Wege hinaus zu den Gemeinden im Trifelsland, in die Wälder und Täler, zu den Seen und Weihern. Aber mindestens einen Tag sollte man auch verweilen – hier in Annweiler, wo es mit dem Museum unterm Trifels, der Marquardt-Anlage, dem Schipkapass und überhaupt der ganzen historischen Altstadt von Annweiler so unendlich viel zu sehen gibt.

Einen starken Eindruck der mittelalterlichen Vergangenheit von Annweiler bekommt man beim alljährlichen Richard Löwenherz Fest auf der Reichsburg Trifels und in Annweiler selbst. Was den König von England mit der Stadt verbindet und was die Annweilerer dazu veranlasst hat, sogar das größte Fest der Region nach ihm zu benennen, lernt man schon in der Schule - die Geschichte seiner einjährigen Gefangenschaft auf Burg Trifels ist legendär.

Das Trifelsland kann mit Fug und Recht als Wanderparadies gelten. Mit der Besonderheit, dass es so viele interessante und spektakuläre Wegpunkte gibt, wie selten in einer Urlaubsregion. Über die Burgen ist schon berichtet worden, die hier so häufig und in wahrhaft bizarrer Form vorkommenden Wasgaufelsen aus Buntsandstein bilden eine zweite Gruppe Sehenwürdigkeiten. So manch lauschiges Tal mit Weihern und Seen gesellt sich dazu, die historische Stadt Annweiler am Trifels und die bildschönen Ortsgemeinden mit reichlich imposanten Bau- und Fachwerk schließlich beeindrucken auch jede für sich.

Apropos Felsen – wie der ganze Wasgau, die Mittelgebirgslandschaft im Südwesten von Deutschland, ist auch das Trifelsland ein Kletterereldorado. Alleine der Asselstein als der höchste aller freistehenden Felsbrocken bietet über 80 verschiedene Routen.

Und folgerichtig ist das Trifelsland auch für Radwanderer und Mountainbiker eine überaus attraktive Region mit Strecken aller Couleur und den Höhepunkten, die wir an späterer Stelle beschreiben werden.

Selbstverständlich sind die Menschen hier bestens auf Gäste eingerichtet. Die sprichwörtliche Pfälzer Gastlichkeit zeigt sich bei jeder Gelegenheit, in den Unterkünften der Region, bei den Gastwirten im Trifelsland und sogar in den Wäldern: Es ist nämlich verpönt, dass sich Wanderer untereinander nicht grüßen. Die From des Grußes ist eigentlich egal, denn die Pfälzer ist nicht dogmatisch und akzeptiert ein bayisches Grützi genauso wie ein Moin Moin aus dem Norden... Hauptsache es ist freundlich gesagt und auch gemeint.

Wenn wir gerade bei Wald und Wandern sind: Kein Besuch in der Pfalz kann jemals vollständig sein, ohne den Besuch einer der Legenden der Pfalz: Der Pfälzerwald Hütten nämlich.

Bei so viel Natur liegt es natürlich nahe, auch beim Essen und Trinken auf die Ressourcen vom Trifelsland zurückzugreifen. Hier gibt´s Wild aus der Region, Fisch aus den heimischen Weihern und natürlich Wein aus Albersweiler und Gräfenhausen - nicht nur in den vielen Restaurants und Weinstuben, sondern auch auf dem Wochenmarkt in Annweiler. Und vieles mehr natürlich: Honig, Gallowayfleisch, Pralinen, Suppen oder Eisspezialitäten.

Und wenn Sie über einen Besuch des Wochenmarktes nachdenken, dann planen Sie am besten die Visite der historischen Altstadt von Annweiler gleich mit. Mit dem Geberviertel, der alten Stadtmühle, dem Schippkapass, dem Museum unterm Trifels oder dem Kurpark, unter den Einheimischen als Maquardtanlage beliebt.

Zum Abkühlen an heissen Tagen gibt´s das von Bäumen umgebene Trifelsbad, ein wunderschönes Freibad im westlichen Gemeinderand von Annweiler am Trifels.


Reichsburg Trifels

Hoch über der Stadt Annweiler erhebt sich der mächtige Trifels, der im Jahre 1081 erstmalig urkundlich erwähnt wurde. Die ehemalige Reichsburg ... mehr

Burg Neuscharfeneck

Die Höhenburg Neuscharfeneck liegt in rund 500 Metern Höhe auf einem Ausläufer des Kalkofenbergs östlich der Gemeinden Ramberg und Dernbach... mehr

Museum unterm Trifels

In einem Ensemble dreier Fachwerkhäusern  wird auf 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche historisch über die Staufer-Geschichte ... mehr

Burg Ramburg

Die auf dem Schlossberg in Ramberg thronende Burgruine Ramburg liegt etwa einen Kilometer nordwestlich des Dorfes auf 444 Metern Höhe ... mehr

Bürstenbindermuseum Ramberg

Das Heimat- und Bürstenbindermuseum in der Ortsgemeinde Ramberg in Rheinland-Pfalz besteht seit 1997. Hier wird liebevoll ... mehr

Kloster Eußerthal

Das im zwölften Jahrhundert gegründete Zistersienserkloster in Eußerthal im Trifelsland gilt als eine der wertvollsten Schöpfungen der Baukultur... mehr

Asselstein

Mächtig erhebt sich der Asselstein in direkter Nachbarschaft vom Trifels über die Stadt Annweiler. Der höchste freistehende Felsen der Pfalz ... mehr

Rehbergturm

Der Rehbergturm ist ein reiner Aussichtsturm in wahrhaft exponierter Lage, ragt er doch noch über dem Trifels. Das verspricht großartige Aussichten ... mehr

Rötzenfelsen

Einer der schönsten Aussichtspunkte der Pfalz ist der Rötzenfelsen bei Gossersweiler-Stein. Wer ihn erklimmt, wird mit einer unvergleichlichen Aussicht belohnt ... mehr

Triftanlagen Rinnthal

Die Triftanlagen bei Rinnthal geben einen Eindruck davon, wie in früheren Zeiten Holz über größere Strecken transportiert wurde. Mittels Wasserkraft ... mehr

Ortsgemeinden Trifelsland

Auch wenn Annweiler am Trifels unbestritten Zentrum und Hauptattraktion vom Trifelsland ist, lohnt sich ein Blick auf die 13 Ortsgemeinden, die um die Stadt herum verteilt liegen. Unter ihnen nimmt Albersweiler insofern eine Sonderstellung ein, als der Ort genau am Übergang der Rebhügel in der Urlaubsregion Landau-Land und dem Pfälzerwald liegt. Und so ist das Dorf gleichzeitig eine Weinbaugemeinde geworden – eine Besonderheit, die im Trifelsland in kleinerem Umfang nur noch Gräfenhausen für sich in Anspruch nehmen kann.

Der Besuch der Täler im Norden von Annweiler führt den Besucher nach Eußerthal, Ramberg und Dernbach – hier warten Burgen und ein Kloster auf ihre Entdeckung, lockt die Talidylle und der kühle Pfälzerwald.

Im südlichen Trifelsland sind es vor allem die bizarren Buntsandsteinfelsen, die der Gegend ihr Gesicht geben und gleichzeitig Garant sind - für phantastisch Aussichten über das Waldgebiet. Und wer sich tief im Tann so alles heimisch fühlt, können Sie im Wild- und Wanderpark in Silz erfahren und erleben.

Folgt man dem Queichtal in westlicher Richtung, wird man an die Triftanlagen bei Rinnthal stoßen, die Zeugnis von der Mühe ablegen, die es die Menschen in früheren Zeiten gekostet haben muss, die Stadt Landau draußen in der Ebene mit Bauholz zu versorgen.

Genug der Einleitung – wir gehen gerne bei jeder einzelnen Ortsgemeinde etwas weiter in´s Detail:

Wandern und Radfahren Trifelsland

Das Trifelsland ist in vielerlei Hinsicht von der Natur reich beschenkt worden: Mit Bergen und Tälern, Weihern und Seen, den Weinbergen und dem Pfälzerwald.

Und was braucht man mehr zum Wandern, Radfahren und Mountainbiken? Dazu kommen die vielen Höhepunkte vom Trifelsland, die sich anzulaufen oder anzurollen lohnen und kaum irgendwo anders in Deutschland in dieser Dichte vorkommen: Die Burgen und Felsen vor allem, die Gemeinden oder die historische Altstadt von Annweiler.

Und so gibt es fabelhafte und abwechslungsreiche Touren und Streckenprofile in allen Längen und Schwierigkeitsstufen durch wechselnde Umgebungen: Mal schattig im Pfälzerwald, mal sonnengetränkt in den Weinbergen, mal lauschig entlang der Gewässer im Trifelsland.

Aber ganz gleich, wo Sie zu Fuß oder mit dem Drahtesel unterwegs sind, Hunger und Durst brauchen Sie jedenfalls niemals zu leiden. Und dabei haben Sie die Qual der Wahl: Zwischen feinen Restaurants, urigen Weinstuben und dem Imbiss zwischendurch. Hier können Sie die leeren Speicher wieder auffüllen und die Weine aus dem Trifelsland und den angrenzenden Weinbaugebieten genießen.

Sehr gut markierte Wander- und Radwege sind die Gewähr dafür, dass Sie die Wege im Trifelsland und den angrenzenden Gebieten auch leicht finden können - schließlich sind Sie zum Genießen und Entspannen in diese herrliche Region gekommen.

Wandern Trifelsland

Wandern in der Pfalz

Pfälzer Hüttentour

Mit Beginn am Wanderparkplatz in St. Johann, einem Ortsteil von Albersweiler, bietet die Pfälzer Hüttentour eine anspruchsvolle aber abwechselungsreiche Rundwanderung im Trifelsland. Die Begehung von diesem 18,5 Kilometer langen Premiumwanderweg dauert etwa sechs Stunden und erfordert eine gute Grundkondition. Er bietet fünf schöne und urige Möglichkeiten zum Einkehren, alle zu den legendären Pfälzerwald Hütten gehörend, die am Wochenende und an Feiertagen geöffnet haben. Die rustikalen Hütten sind Ihre Chance, sich einen einmaligen Einblick in die Pfälzer Hüttenkultur zu verschaffen - und sich dabei mit klassischen, deftigen Pfälzer Spezialitäten und gebietstypischen Pfalzweinen zu stärken.

Vom Startpunkt Wanderparkplatz St. Johann geht es über die Schloßstraße am Haardtrand in die Weinberge und weiter nach Frankweiler. Folgen Sie dort den Markierungen der Hüttentour, kommen sie nach etwa zwanzig Minuten bei der Ringelsberghütte an, von deren Terrasse Sie einen überragenden Ausblick über die Weinstraße und hinüber nach dem Schwarzwald und dem Odenwald genießen können – das gute Wetter vorausgesetzt, das in der Region meistens herrscht.

Nach dem Abstieg ins Hainbachtal geht es direkt wieder in Richtung Gleisweiler bergauf und zum Luitpoldplatz, von wo der Anstieg weiter nach der sehenswerten St. Anna-Kapelle hoch über Burrweiler, hinter der die zweite Hütte auf Besucher wartet: Die St. Anna-Hütte. Und wieder wird´s bei typisch Pfälzer Speisen lustig und gemütlich. Essen Sie tüchtig, denn es wartet der etwas steilere kiefernreiche Aufstieg nach der Trifelsblckhütte auf Sie…von der aus man wohl was sehen kann? Klar – die altehrwürdige Reichsburg Trifels, die Namensgeber in vom Trifelsland.

geht es einige hundert Meter hinunter nach dem Wanderwegeknotenpunkt Dreimärker mit seiner Schutzhütte. Nach halblinks geht der Weg dann ab und man kommt nach etwa 20 Minuten an der Landauer Hütte ab Zimmerplatz an, einer der größeren Pfälzerwald Hütten. Von hier kann man, wenn man noch genug Ausdauer und Zeit hat, einen kurzen Abstecher nach der Burg Neuscharfeneck machen, der viertgrößten Burganlage der Pfalz und wird dafür mit einer unvergleichlichen Aussicht über das Dernbacher Tal und den Pfälzerwald belohnt.

Ansonsten geht es weiter zum Orensfelsen, wieder etwa 20 Minuten bergauf, von dem man eine herausragende Sicht über das Queichtal, hinüber nach Annweiler und zum Trifels genießen kann. Beim letzten, recht steilen Abstieg geht es noch zum Naturfreundehaus Kiesbuckel auf einem vorgelagerten Bergrücken und dann beenden wir die Tour eine halbe Stunde später am Ausgengspunkt St. Johann.

Überigens: Wem die Tour zu lang ist hat die Möglichkeit die Wanderung zu kürzen: Sie können vor der Landauer Hütte den Markierungen vom Marktweg folgen, damit auf zwei Hütten verzichten, aber etwa 8 Kilometer auf die Hauptstrecke einsparen. Ein alternativer Einstieg kann über Dernbach erfolgen, der Parkplatz am Dernbacher Haus liegt etwa eine habe Stunde unterhalb der Landauer Hütte.

Annweilerer Burgenweg

Um Annweiler wirklich zu erleben, sollte man wohl die drei Burgen der Stadt besucht haben. Die Rundwanderung über die beeindruckende Burgsilhouette im südlichen Pfälzerwald eignet sich mit ihren etwas zweieinhalb Stunden Streckenlänge dafür geradezu perfekt. Neben der Reichsburg Trifels, der Burgruine Anebos und der Burg Scharfenberg, hierzulande zusammengenommen die „Burgdreifaltigkeit" genannt, sind gewaltige Felsformationen und atemberaubende Aussichten Höhepunkte dieses Weges. Mit 7,5 Kilometern Länge ist der Annweilerer Burgenweg auch für Familien geeignet, sollte aber trotzdem keinesfalls unterschätzt werden.

Der im Trifelsland liegende Premiumwanderweg findet seinen Beginn am Wanderparkplatz P1 am Kurpark von Annweiler am Trifels. Den Weg vom Parkplatz aus folgen Sie dem Waldweg parallel zum Bindersbacher Tal, um so dem Parkplatz Windhof zu erreichen. Nachdem wir links in den Wald abgebogen sind, folgen wir den Serpentinen an einen Aussichtspunkt und erreichen wenig später Burg Scharfenberg, die landläufig „Münz“ genannt wird. An den drei Buntsandsteinfbrocken Münzfelsen, Jungturm und Fensterfelsen vorbei kommen wir an einen Rastplatz, von dem aus wir uns links halten und so die Ruine Anebos erreichen, von der zwar nur noch recht wenig zu sehen ist, dafür ist die Aussicht auf die Reichsburg Trifels, die Münz und den riessigen Asselstein umso schöner. Sehr häufig begegnet man bis hier Sportkletterern, die Vielfalt der Touren aller Schwierigkeitsgrade sind ein wahres Kletter-Eldorado.

Von der Ruine aus zurück, halten wir uns am Halsgraben links, wo wir wieder zum Rastplatz kommen. Wieder wenden wir uns nach links und gehen richtung Schlossäcker mit großem Parkplatz, einem Kiosk und der Gaststätte Barbarossa. Nach einem kurzen Aufstieg erreicht man nun den Trifels, zur Stauferzeit das Wahrzeichen der Macht im Reich – absolutes Highlight der Tour und so etwas wie der Star vom Trifelsland. Nun ja, deswegen heisst es schließlich auch so. Was so bekannt ist, will auch entdeckt werden. Dazu hat der Besucher bei einer Burgführung Trifels die Gelegenheit.

Wieder zurück auf dem Parkplatz angekommen, links an einer Infotafel vorbei kommen wir nun auf einen Waldweg, der unterhalb vom Trifels einen Bogen zurück zum Wanderparkplatz P1 am Kurpark von Annweiler am Trifels schlägt, von dem aus wir unsere Reise durch die Burgenvergangenheit begonnen haben.

Richard Löwenherz Weg

Mit dem Rehbergturm in Annweiler als Höhepunkt der Tour, ist die Rundwanderung vom Richard Löwenherz Weg eher etwas für Wanderer die eine keline Herausforderung suchen. Mit seinen fast 5 Stunden und 12,2 Kilometern Wegstrecke ist dieser Weg nämlich kein Sonntagsspaziergang. Die Tour ist landschaftlich besonders empfehlenswert, da man prächtige und einzigartige Aussichten über den Wasgau, den Pfälzerwald und die Burgen von Annweiler auf sich wirken lassen kann.

Am Rathaus von Annweiler am Trifels startend bewegen wir uns nördlich, bis wir an der alten Wassermühle in die Gerbergasse abbiegen. Über den Honigsack und Klingelberg führt der Weg aus der Stadt heraus. Durch den Stadtwald hindurch, Serpentinen folgend, kommen wir zur Trifelsruhe, einer Naturbegräbnisstätte. Vorbei an der Willi-Achtermann-Hütte mit ihrem tollen Ausblick auf die Reichsburg Trifels folgen wir dem Wanderweg zu einem weiteren Aussichtspunkt, dem Wasgaublick.

Nachdem wir den beeindruckenden Blick über den Pfälzerwald genossen haben, wandern wir weiter zum gewltigen Asselstein, dem höchsten, freistehenden Sandsteinfelsen der Pfalz und zur Kletterhütte zu seinen Füßen, einer wahrlich urigen Einkehrmöglichkeit mit der originalen Pfälzerwald Hütten-Atmossphäre. Nach etwa 200 Metern ntlang der Straße zum Trifels folgt ein Abstecher, der steil hinauf auf den Rehbergturm führt, der mit einem der schönsten und komplettesten Rundumblicke im Pfälzerwald und in die Rheinebene aufwarten kann. Auch die Höhepunkte vom Trifelsland mit der Burgsilhouette Trifels, Anebos, Scharfenberg und dem eben kennengelernten Asselstein können wir noch ein weiteres Mal bewundern.

Bergab an der Rehbergquelle vorbei kommen wir wieder zum Rehbergparkplatz, wo wir uns rechts Richtung dem Bindersbacher Tal halten. Durch den Kurpark und die Stadt kommen wir wieder zurück an unseren Ausgangspunkt, dem Rathaus von Annweiler.

Wer die Tour ein wenig abkürzen möchte, kann vom Parkplatz der Trifelsruhe starten, um dann zum Wasgaublick, dem Asselstein und der Kletterhütte wandern. Optional kann die Schleife zum Rehbergturm ausgelassen werden. Dann wird unterhalb der Kletterhütte an der Kreuzung der Weg zurück zur Trifelsruhe gewandert, was eine Gesamtlänge von 4,5 Kilometern, respektive 8,5 Kilometern mit dem Rehberg-Abschnitt ergibt.

Felsenweg

Schöne Aussichten und imposante Buntsandsteinfelsen zeichen diesen Weg bei Gossersweiler-Stein aus. Mit seinen 9,2 Kilometern Länge, die man in c.a. 3 Stunden erwandern kann, hat diese Tour einen mittleren Schwierigkeitsgrad. Der Felsenweg führt um den Eichelberg herum und bietet die Möglichkeit, den Engelmannsfelsen, den Krimhildenstein und weitere bizarre Buntsandsteinfelsen der Region zu entdecken.

Startpunkt der Tour ist ein Parkplatz mit Wandertafel an der Alten Landstraße von Gossersweiler, von dem man schon eine recht gute Aussicht auf Burg Trifels und den Asselstein in der Ferne hat. Von dort aus geht es den Weg in Richtung Stein, von wo auf der rechten Seite eine Treppe in den Wald auf den Eichelberg hinauf führt. Nach kurzer Zeit kommen wir schon zum ersten Aussichtspunkt und dem ersten Felsen, dem Krimhildenstein. Nach dem Blick auf den Wasgau und die Burg Lindelbrunn folgen wir dem Weg weiter bergauf auf den Bergrücken vom Eichelberg, wo wir den nächsten Aussichtspunkt erreichen. Bei einem zickzackpfadigen Abstieg kommen wir zu einem kleinen Rastplatz und dann zu den Drei Felsen.

Weiter Richtung Gossersweiler nehmen wir in linker Richtung den Weg ins Wiesen- und Bachtal am Wollborn. Nachdem wir nach einem kurzen Aufstieg auf den Klingbachradweg gestoßen sind, verlassen wir diesen gleich wieder nach links, worauf der Anstieg auf den Rötzenfelsen folgt. Fast 500 Meter hoch steht man auf diesem gewaltigen Felsenmassiv und hat einen einmaligen Ausblick auf große Teile vom Biospärenreservat Pälzerwald.

Nach dem Weiterlaufen zum 4-Burgen-Blick, wo sich eine kleine Schutzhütte mit Blick auf die Burgen Ramburg, Neuscharfeneck, Trifels und Madenburg befindet, geht es weiter zu den Isselmannsteinen. Vorbei am Reiterhof geht es nun wieder zum Ausgangspunkt der Wanderung in Gossersweiler.

Auf dem Weg gibt es keine Einkehrmöglichkeit, also denken sie an ausreichenden Proviant – und mindestens an die Handykamera zum Einfangen der herrlichen Panoramen.

Mönchsweg

Den Mönchsweg prägt die historische Geschichte, die besagt, dass die Zisterzienser aus Eußerthal diesen Weg gehen mussten, um ihrer Aufgabe, die Reichskleinodien auf dem Trifels in Annweiler zu schützen. Die Streckenwanderung dauert mit ihren 11,3 km etwa 4 Stunden.

Los geht es an der Zisterzienserkirche in Eußerthal, über Wiesen des Dorfs, vorbei an den Fischweihern und links in den Wald. An der Eselstränke vorbei, geht es steil bergauf auf den Franzosenkopf und wieder steil bergab in die Weinbaugemeinde Gräfenhausen, wo man die Möglichkeit hat einen Abstecher auf den Burgunderweg zu machen, welcher einen Umweg von c.a. einer Stunde bedeutet. Ansonsten wandern wir Vorbei am Mönchsbrunnen, wo wir in richtung Annweiler auf das Plateau “Dreißig” treffen. Von hier aus ist ein schöner Ausblick auf die Reichsburg Trifels gegeben. Vorbei am Danziger Brunnen und dem Turnerheim, kommen wir in der Stadt Annweiler am Trifels an. Die Katholische Kirche, den Meßplatz, das Museum unterm Trifels, das Rathaus und die Stadtkirche, auf der Strecke lassend treffen wir nach dem Kurpark auf den Pfälzer Weinsteig der uns zum Trifels führt. Mit Rückweg über den Pfälzer Weinsteig liegt die Wanderzeit etwa bei 8 Stunden.

Radfahren Trifelsland

Wandern in der Pfalz

Burgentour

Wer sein Mountainbike liebt, wird vom Burgenweg im Trifelsland begeistert sein. Der Startpunkt ist direkt in Annweiler und prima per Bahn oder mit dem Auto über die B10 zu erreichen.

Von Annweiler geht es vorbei an vielen Burgen, Felsen und wunderschönen Wiesen. Hier kann der Pfälzerwald bestaunt werden und die Rheinebene erlebt. Die perfekte Mischung aus Berg und Talfahrt machen die 41 Kilometer lange Tour zu einer sehr ausgewogenen für Anfänger und Fortgeschrittene.

Im Schatten der Burg Trifels fahren wir den Radweg entlang nach Rinnthal. Wir kreuzen dabei die schöne Pfälzer Gemeinde Sarnstall, die sich in einem Tal des Pfälzerwald direkt vor Annweiler befindet. Zwischen zwei Erhebungen vom Pfälzerwald gelangen wir dann von Sarnstall in die Gemeinde Rinnthal.

Nach dem Besuch in Rinnthal geht es weiter mit dem wilden Ritt. Wir fahren von Rinnthal aus weiter an den Hängen des Pfälzerwald entlang aus dem Trifelsland hinaus nach Wilgartswiesen. Die Ortschaft im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen besticht durch ihr typisch Pfälzer Erscheinungsbild  und lädt zum Erleben dörfliche-gemütlicher Atmosphäre ein. Hinter Wilgartswiesen erreichen wir nach rascher Fahrt schon das für Schuhe weit über die Grenzen der Pfalz hinaus bekannt gewordene Hauenstein.

Über der bekannten Stadt thront die Ruine der Falkenburg, die auch die kleine Wanderung hinauf wert ist. Wer ein wenig Zeit mitbringt, sollte sich die Stadt anschauen, oder natürlich die Schuhmeile und das Schuhmuseum besuchen. Entfernt an Spirkelbach vorbei umrunden wir in einem weiten Bogen den Heischberg und fahren durch den Ort Lug. Der Weg durch das malerische Luger Tal führt uns hinauf nach Völkersweiler, auf dem Weg dorthin werden wir linker Hand von der Reichsburg Trifels beobachtet, die uns zurück im Trifelsland willkommen heißt. In Völkersweiler können wir erstmal ein wenig verschnaufen und die Wiesen in diesem weitläufigen Tal am Fuße des Klepperkopfs auf uns wirken lassen.

Unsere nächste Station, nicht weit entfernt von Völkersweiler, ist Waldrohrbach. Durch das Tierschutzgebiet Pfälzerwald und das Kaiserbachtal fahren wir an den Eingang des Aßentals. Zwischen der Brandhöhe und dem kleinen Hahnstein liegt in dem beschaulichen Tal der Ort Waldrohrbach mit dem Rehbergturm, einem Aussichtspunkt hoch in den Wäldern vom Trifelsland.

Von Waldrohrbach fahren wir über Waldhambach bis an den Waldrand und erblicken aus dem Tal kommend das Panorama der Weinberge in der Region Landau-Land. Wir umrunden den Pfaffenberg und blicken auf die Gemeinde Göcklingen, die auf unserer rechten Seite liegt. Nach einigen hundert Metern erreichen wir Eschbach unter der Burganlage der Madenburg. Hier können wir nochmal durchatmen und auf die Weinberge unterhalb des Aussichtspunktes Kleine Kalmit schauen, die uns die ganze Zeit begleitet haben. Wenn wir Eschbach hinter uns gelassen haben, fahren wir durch die Weinberge um den Leinsweiler Hof herum und erreichen Leinsweiler.

In Leinsweiler startet unsere letzte Etappe der Burgentour. Wir machen einen kleinen Schlenker in Richtung des Wacholderhofes und fahren zu der herrschaftlichen Anlage vom Slevogthof, die vom dem bekannten deutschen Impressionisten Max Slevogt bewohnt wurde. Nachdem wir das Anwesen gesehen haben, geht es zurück in den kühlen Wald Richtung der Reichsburg Trifels. Wir fahren bergan und genießen die schöne Aussicht herunter vom Pfälzerwald in die Täler und in die sich im Osten ersteckende Rheinebene. Wir fahren durch die Staatsforsten Annweiler vorbei am Sonnenberg und kommen langsam unserem Ziel näher. Wir haben schon von weitem die Burg Trifels im Blick und nähern nach einer kleinen Wegeschleife der Stadt Annweiler. Hier folgen wir dem Anblick des markanten Wahrzeichens der Stadt bis an deren unterhalb liegenden Parkplatz und machen uns für Aufstieg zur Burg bereit. Nach der anstrengenden Fahrradtour kann man die wenigen Höhenmeter zur Burg zu Fuß gehen.

Oben angekommen bietet sich ein unvergesslicher Ausblick über das Trifelsland und die Pfalz. Ein Ausblick, der die Krönung dieser Fahrradtour ist. Der Weg hinab nach Annweiler zum Ausgangspunkt der Burgentour ist zum Abschluss in wenigen Minuten absolviert.

Der Queichtalradweg

Vom Schuhdorf durch das Trifelsland zum Rhein - fährt man den knapp 60 Kilometer langen Queichtalradweg, kann man die Pfalz in all ihrer Schönheit und Vielfalt erleben. Auf gut ausgebauten Wegen gleitet man an der Queich entlang durch dichte Wälder, vorbei an Burgen und Sandsteinfelsen, durch romantische Altstädte hin zum Rhein. Unterwegs laden immer wieder Restaurants und Weinstuben, zauberhafte Cafés und sogar eine Shoppingmeile zum Bleiben ein.

Der Radweg stellt keine besonderen Ansprüche an Radfahrer und ist für alle Altersklassen geeignet. Radelt man mit Kindern, sollte man nur beachten, dass kleine Teile der Strecke auf normalen Straßen liegen, die aber nach einer kurzen Einweisung auch für die Kleinen kein Problem darstellen sollten.

Die Reise beginnt im Schuhdorf Hauenstein, wo auch schon die erste Versuchung wartet: Die Schuhmeile Hauenstein ist mit 26 Geschäften das größte Schuh-Outlet der Republik.
Konnte man der Versuchung widerstehen oder hat den Shopping-Drang gestillt, fährt man durch die schöne Gemeinde Willgartswiesen, die in der warmen Jahreszeit ein wahres Blütenmeer ist und gelangt in Rinnthal das Tor zum Trifelsland.

Hier reiht sich ein Fachwerkhaus an das Nächste - der komplette Ortskern steht nicht umsonst unter Denkmalschutz. Man sollte auch einen kurzen Stopp an der evangelischen Kirche einlegen. Sie ist das wichtigste und bekannteste klassizistische Bauwerk der Pfalz, was sie wohl unteranderem ihrem Vorbau mit den vier beeindruckenden Säulen verdankt. Als nächstes führt einen der Weg nach Sarnstall, wo ebenso viel Pfälzer Flair versprüht wird. Die Fachwerkhäuser an den Straßen werden am Horizont von den Baumkronen vom Pfälzerwald überragt. Das Ortsbild und die Natur drumherum ergeben ein absolut harmonisches Bild und sind für Fotografen, ob Berufs- oder Hobby-, ein wunderbares Motiv.

Die nächste Station ist das Herz der Region: Annweiler am Trifels. Das kurze Stück nach Annweiler ist gut zu bewältigen und führt zu einer wahren Perle der Pfälzer Städte. Der historische Ortskern ist gespickt mit Pfälzer Fachwerkhäusern. Das Kopfsteinpflaster der romantischen Straßen und Gassen führt von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit. Ob man die Stadtmühle besichtigen, vor dem Rathaus und einer der prächtigen Kirchen staunen möchte, oder einfach nur zum Plätschern der Queich durch das Gerberviertel spazieren will - man kommt auf seine Kosten. Es bietet sich auch an, in einem der vielen Restaurants mit traditioneller Pfälzer Küche einzukehren und zu entdecken, was die regionale Küche und Lebensart ausmacht.

Aber am wichtigsten ist, dass man sich die Zeit nimmt, um hoch zur Reichsburg Trifels zu fahren. Die imposante Burg ist umgeben von der malerischen Natur vom Pfälzerwald und immer wieder ragen beeindruckende Buntsandsteinfelsen aus dem Boden in den Himmel hinan. Auf der Burg Trifels gibt es einiges zu erleben: In den Ausstellungsräumen einen authentischen Eindruck vom damaligen Leben gewinnen zum Beispiel - aber vor allem eins: Die spektakuläre Aussicht genießen! Hier liegt einem der Pfälzerwald buchstäblich zu Füßen. Der Blick schweift über die Baumkronen auf die Berge, hin zur Burg Lindelbrunn, zur Madenburg, zum Asselstein, dem Rehbergturm, der Burg Neuscharfeneck, dem Orensfelsen und über die umliegenden Ortschaften bis in die Rheinebene hinein.

Auch wenn es schwer fällt, sich von diesem herrlichen Fleckchen zu lösen: Es wartet noch so viel mehr. Als nächstes wird man nach Queichhambach geleitet, wo man in aller Ruhe durch die Straßen mit ihren Fachwerkhäusern, mal kalkverputzt oder den Blick auf die rustikalen Holzbalken freigebend, rollen kann.

Von Queichhambach geht es weiter nach Albersweiler, quasi aus dem Trifelsland hinaus ins Rebenmeer und damit auf die letzte Teilstrecke vom Queichtalradweg innerhalb vom Trifelsland.

Im Queichtal liegt Albersweiler an der Haardt, dem östlichen Rand vom Pfälzerwald. Im Ort kann man sich dann selbst von der Qualität des Weins aus dem Trifelsland überzeugen. Die Gemeinde kann auf eine über 1000 Jahre lange Geschichte zurückblicken, deshalb hat man hier auch die Chance, die Reste einer Kirche aus der Zeit der Karolinger und einer römischen Villa zu bestaunen.

Auf den Wein muss man ab hier auch lange nicht mehr verzichten: Vorbei an den Weinfeldern geht es zum Winzerdorf nach Siebeldingen in der Gemeinde Landau-Land. Kopfsteinpflaster führt durch die engen Straßen, vorbei an Fachwerkhäusern, der Kirche St. Quintinus und vielen kleineren und größeren Weinstuben. Der Weg von hier zur ehemaligen Festungsstadt Landau in der Pfalz ist nicht weit. Noch heute können hier die beeindruckenden Fortanlagen bestaunt werden, die einst die Stadt schützten. In der Altstadt warten Sehenswürdigkeiten wie das alte Kaufhaus mit dem herrlichen Rathausplatz, die Jugendstilfesthalle, das Deutsche Tor und das Französische Tor, die mächtige Marienkirche und die Stiftskirche.

Der Queichtalradweg verläuft dann nach Offenbach, wo wir natürlich einen Besuch vom Queichtalmuseum empfehlen, vieles aus den Eindrücken, die man auf der Tour bis hierhin sammeln konnte, wird hier mit spannenden Informationen unterlegt. An Ottersheim und Knittelsheim vorbei geht es nach Bellheim und an Sondernheim vorbei zum Endpunkt vom Queichtalradweg, der Stadt Germersheim, wo die Queich in den Rhein mündet. Die Tour ist geschafft - zur Entspannung und zum Abschluss kann man die Festung der Stadt besichtigen oder bei einer Rundfahrt auf dem Rhein die Füße baumeln lassen.

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