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Die Urlaubsregion Landstuhl


Die Sickinger und ihr Gebiet

Seit 500 Jahren vor der Geburt des Herren herrscht in Landstuhl betrieb. Das zeigt der Heidenfels in der Nähe der Stadt, der auf die Kelten zurückgeht. Die Sickinger gaben nicht nur der Stadt, sondern der ganzen Sickinger Höhe ihren Namen. Seit Mitte des 12. Jahrhunderts befestigte Friedrich Barbarossa – seines Zeichens Herrscher desheiligen römischen Reiches Deutscher Nation – die Stadt Landstuhl und die Kultivierung der malerischen Region nahm fahrt auf. Im 15. Jahrhundert hat sich der geschlagene Franz von Sickingen nach dem Pfälzer Ritteraufstand auf die Burg Nanstein zurückgezogen, was ihre heutige Bekanntheit begründet. Die Burg war ihm nicht sonderlich hold, schließlich verstarb er in ihr schwer verwundet. Das Geschichtsträchtige wird hier nochmal deutlich, zeigt es doch die tiefe Verbundenheit der Region mit ihrer Geschichte und ihren Traditionen. So finden sich viele alte Gebäude und Höfe in der Region, die sich von außen hübsch ansehen lassen und je nach Bewirtschaftung sogar von innen erlebbar sind. Für Fans von Burgen, Felsen, Museen und vieler andere Attraktionen ist die Region um Landstuhl genau das richtige. Hier finden Entschleunigung und Spannung ein perfektes Maß um die Seele baumeln zu lassen.

Die Landschaft der Urlaubsregion Landstuhl

Schaut man von hoch oben hinunter ist Landstuhl eine grüne Oase inmitten des Ökosphärenreservates Pfälzerwald. Mit dem PKW erreicht man diese wunderschöne Urlaubs- und Erholungsregion über die A62 oder die A6. Schon die Autofahrt lässt vermuten, dass es hier vor allem schöne Berge und Täler gibt. Hier gibt es allerhand zu entdecken! Von alten Burgen, über Industriedenkmäler bis hin zu atemberaubenden Naturdenkmälern. Ein Potpourri von Freizeitangeboten, Einkaufsmöglichkeiten, Wanderrouten, Fahrradwegen und vielem mehr.
Die Burg Nanstein – das Wahrzeichen der Sickingerstadt, die Perlenburg, der Heidefels oder das Kindsbacher Bärenloch sind nur ein paar wenige der Interessanten Orte dieser Region. Dieses große Angebot liegt mitten im größten Zusammenhängenden Waldgebietes der Republik und ist Einzigartig in seiner Erscheinung. Wenn sich die Sonne über die Berggipfel des Pfälzerwaldes erhebt und sich die Straßen und Lichter der Ortschaften Kindsbach, Bann, Hauptstuhl, Mittelbrunn, Oberarmbach und der Sickingerstadt unter einem ausbreiten, kriegt man es schon mit der Ehrfurcht zu tun. Die mächtigen Berghänge laden mit ihren gut ausgebauten Rad- und Wanderwegen auch zum Entdecken ein. Die ganze Vielfalt des Naturschutzgebietes Pfälzerwald kann hier auf kleiner Fläche erkundet werden. Es gibt eine Vielzahl an Wanderungen die es einen möglich machen die ganze Umgebung intensiv zu erforschen. Einigen ist Landstuhl vielleicht bereits ein Begriff, aufgrund der Nordroute der Pfälzer Jakobswege die sich an der Sickingerhöhe befinden. Die Moorniederung mitten im Wald macht die Natur hier einzigartig. So gibt es einige seltene Vogel und Tierarten, die in einer wunderbaren Symbiose mit dem restlichen Ökosystem harmonieren. So sehen aufmerksame Wandernde schon mal die eine oder andere Seltenheit während ihrer Reisen. Die Umgebung von Landstuhl mit der Rundwanderung „Von Burg Nanstein zum Kindsbacher Bärelnoch“ erschlossen werden. Aber auch der „Erdgaslehrpfad Oberarnbach/Mittelbrunn“ hat spannende Überraschungen für seine Besucher. Manch einer wird schon ein wenig romantisch, wenn er oben auf einer der Burgen der Region steht. Von den Zinnen in die Täler blicken hat man durchaus ein gewisses Gefühl von Erhabenheit. Zu dieser Erhabenheit gesellt sich an alten magischen Orten wie dem Heidefelsen noch ein Knistern in der Luft hinzu. Auch die Verenakapelle, der Bismarckturm der Sickingerstadt, uralte Mammutbäume oder das Fleischhackerloch sind immer einen Besuch wert.

Sehenswürdigkeiten Urlaubsregion Landstuhl

Was würden Sie als Sehenswürdigkeit betrachten? Eine alte Burg? Eine interessante Felsformation? Eine romantische Kapelle, oder doch eine altertümliche Kultstätte? Die Uralubsregion Landstuhl hat all das. Da wäre die schon oft erwähnte Burg Nanstein, das Wahrzeichen der Sickingerstadt. Aber auch die Überreste der Perlenburg mitten im Naturreservat lassen erahnen was hier damals für ein Trubel war. Neben tollen Aussichten gibt es auch phänomenale Wunder der Natur. So das urwaldähnliche Areal um das Fleischhackerloch. Interessante Felsformationen in einem Setting wie zu Zeiten der Etrusker. Etwas später in der Geschichte, aber schon von Kelten und Römern benutzt ist der Heidenfelsen zu verorten. Ein altes Quellheiligtum mit interessanten Reliefzeichnungen. Wer es romantisch mag, wird mit den gotischen Überresten der Verenakapelle vollumfänglich bedient. Im Sonnenuntergang wird der Sandstein beleuchtet und lässt Märchenfans die Herzen höherschlagen. Mitte des 19- Jahrhunderts wurden in der Region Mammutbäume angepflanzt die seitdem munter wachsen und eine wahre Seltenheit in der Pfalz darstellen. Nicht ganz so hoch wie ein Mammutbaum werden kann, wurde der Bismarckturm der Sickingerstadt. Dennoch gehört er in die ähnliche Zeit wie die alten Bäume.

Freizeit Urlaubsregion Landstuhl

Im Sommer kann sich im Bade- und Fischgewässer Bärenlochweiher abgekühlt werden. Hier gibt es am südlichen Ufer eine imposante Liegewiese zum Entspannen, wohlfühlen und sonnen. Wer nicht genug bekommt vom kühlen Nass, sollte das Naturerlebnisbad besuchen. Hier wird Badespaß für Jung und Alt angeboten. Die große Anlage bietet sowohl Raum für ruhiges entspannen, sorgt mit seiner Raftingstrecke, dem Sprungfelsen und seinen vielen anderen Attraktion für ordentlich Action. Karl May in der Urlaubsregion Landstuhl? Nicht ganz, aber der Angel- und Schwimmsee Silbersee kann sicherlich mit dem beschriebenen aus dem Roman konkurrieren, was hier wohl alles auf dem Grund liegt? Wer sich weiterbilden möchte kann dies im Sickingermuseum tun. Hier erfahren die Besucher alles Wissenswerte über den Namenspatronen. Für einen Bummel um den tristen Alltag zu entkommen lohnt sich die Landstuhler Altstadt allemal. Hier kann in gemütlichen Cafés die Symbiose von Tradition, Kultur und Moderne erlebt werden. In der ganzen Region verteilt sind zudem kleine touristische Attraktionen. So kann man das Feeling einer typischer Pfälzerwald-Hütte ebenso erleben wir verschiedene lokale Angebote der einzelnen Gemeinden, die jeden Besuch mit tollen Erinnerungen verknüpfen.

 

Übernachten Urlaubsregion Landstuhl

Was haben eine lange Wanderung, eine ausgiebige Fahrradtour, ein großer Einkaufsbummel und intensives Sightseeing gemeinsam? Richtig, ein warmes bequemes Bett an dessen Ende. Ob in Bann, Hauptstuhl, Kindsbach, Mittelbrunn oder der Sickingerstadt Landstuhl selbst, überall gibt es freundliche Zimmer, die auf Besuch warten. Ob modernstes Ambiente oder rustikale Lebensart, hier gibt es für jeden Geschmack etwas. Sei es da nun der Bau aus dem 15 Jahrhundert im pfälzisch-rustikalen Landhausstil oder der frech moderne Glasbau in modernster Architektur. Natürlich darf auch hier der eine oder andere Bau aus dem Barock nicht unerwähnt bleiben. Die Urlaubsregion Landstuhl ist so vielfältig wie ihre Bewohner. Wer es etwas privater haben möchte, findet bei einer der vielen Ferienwohnungen in der Umgebung bestimmt genau das Objekt was zu ihm passt. Für alles andere gibt es eine große Auswahl an Hotels und Pensionen. Ob romantischer Blick auf die Berge oder am Puls der Sickingerstadt, die breite Auswahl unterstreicht den Charme der Region. So laden die freundlichen Pfälzer gerne in ihre Häuser und Hotels ein um den Besuchern ihrer wunderschönen Region einen unvergesslichen Aufenthalt zu gewährleisten.

Essen und Genießen Urlaubsregion Landstuhl

Zum Wohl die Pfalz! Das gilt nicht nur für den guten Wein aus der Pfalz, sondern auch für das hervorragende Essen. Die Region um Landstuhl herum ist natürlich keine Ausnahme und trumpft auf mit Lebensfreude, gutem Essen und der Lust am Genuss. Egal ob herzhaft oder leicht, die vielen Möglichkeiten des Schlemmens in und um Landstuhl lassen keine Wünsche offen. So sei auf das vegane Menü der Ölmühle das viele glückliche Kunden anlockt. Einen temperamentvollen Ausflug in noch südlichere Gefilde können Besucher in die Tapasbar La Bodega unternehmen. Spanien unter der Sonne der Pfalz, einzigartig wie exklusiv. Eine der absolute Top-Adressen für Konditoreihandwerk befindet sich auch in der beliebten Urlaubsregion. Die Konditorei Goldinger, verzaubert seit vielen Jahren ihre Kunden und ist definitiv einen Besuch wert. Gerade die vielen Möglichkeiten des Wanderns, Radfahrens und Entdeckens machen Lust auf eine Stärkung. Direkt im Wald bei einer der klassischen Pfälzerwald-Hütten, wo es „Lewwerworschd“ und einen guten Pfälzer-Teller gibt, oder in einer urigen Straußwirtschaft bei Rumpsteak und „Grumbeere“. Die Öfen des Sickingerlands sind war, die Zutaten frisch und die Tische gedeckt.

Ortsgemeinden Urlaubsregion Landstuhl

Die Gemeinden von Landstuhl, jede so einzigartig wie bezaubernd. Da wäre die Ortsgemeinde Bann, sie liegt in den Höhenzügen des Hausberges und erstreckt sich auf die Ausläufer der Sickinger Höhe. Hier sollte das Sickinger Forsthaus mit seinem berühmten Rokokoportal besucht werden. Hauptstuhl, gut angebunden an das Wandernetz der Region und eine atemberaubende Landschaft um die Gemeinde. Schon vor über 3000 Jahren sollen Menschen, welche die Vorzüge dieser Region erkannten sich hier niedergelassen haben. Sehr interessant sind die Überreste der Keltengräber. Eine Fremdenverkehrsgemeinde mit pittoresker Lage und eigenem Bärenloch als Badeweiher. Kindsbach, ein kleines Juwel in der Region und immer einen Besuch wert. Neben den ganzen touristischen Attraktionen ist sind auch die Reste eines Matronenheiligtums aus dem ersten Jahrhundert nach Christus immer einen Besuch wert. Mittelbrunn, dass „Tor zum Wallhalbtal“, ist das ländliche Kleinod der Urlaubsregion. Die Ortschaft liegt am Mühlenwanderweg und trumpft mit seinen 13 verschiedenen Mühlen im Walhalbtal auf. Oberarmbach, die kleinste Siedlung in der Verbandsgemeinde. So liegt der Ort im idyllischen Armbachtal und eigenet sich perfekt für einen ruhigen und erholsamen Urlaub in dieser ruhigen Region.

 

Veranstaltungen Urlaubsregion Landstuhl

In der Urlaubsregion Landstuhl gibt es allerhand zu erleben. Liebhaber des darstellenden Spiels finden ein großes Angebot an schauspielerischen Darbietungen in der Stadthalle der Sickingerstadt Landstuhl. Neben Theateraufführungen finden dort auch spannende Konzerte von regionalen und überregionalen Künstlern statt. Die Ortsgemeinden punkten mit ihren traditionellen Weinfesten. Da gäbe es die Bännjerkerb der Ortsgemeinde Bann die hier nur exemplarisch genannt werden soll. Deftiges essen, guter Wein und die Pfälzer Lebensart kommen hier in der Region in den vielfältigen Kerweangeboten zusammen. Sobald die kalte Jahreszeit Einzug hält gibt es viele romantische Weihnachtsmärkte in den einzelnen Gemeinden der Urlaubsregion. Hier können entweder auf Handwerker Darstellungen wie in Landstuhl oder einfach rustikale Weihnachtsstimmung genossen werden. In der Jecken Jahreszeit wird es überall im Sickingerland ein wenig verrückt. Die einzelnen Faschings- und Karnevalsvereine planen Umzüge, führen Stunk- und Prunksitzungen durch und sorgen im Allgemeinen für eine lustige Zeit. Darüber hinaus gibt es des Öfteren Bauernmärkte und andere regionale Besonderheiten die den Zauber der Region wiederspiegeln. Regelmäßig werden Mountainbikelurse in der Region angeboten, was zeigt wie beliebt die Region bei Sportfahrern und denen die es werden sollen ist.

Wandern Urlaubsregion Landstuhl

Der Pfälzerwald, unendliche Weiten, sanfte Hügel, steile Hänge hohe Gipfel. Das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands liegt bekanntermaßen in Rheinland-Pfalz. Die Urlaubsregion Landstuhl ist Teil dieses Gebietes, so ist es nicht verwunderlich, dass überall in der Region eine Vielzahl an Wander- und Radwegen angelegt wurden. Egal ob lange Touren für Profis und Wanderbegeisterte oder kurze Spaziergänge, für Anfänger der Wanderlust, die Urlaubsregion Landstuhl hat für alle etwas im Angebot. So kann man den Sickingern nachwandern und erfahren wieso diese die ganze Region prägten. Da wäre besonders der Rundwanderweg, der bei der Sickinger Burg Nanstein ihren Anfang- und Endpunkt hat, zu erwähnen. Auch an mystische Orte geht es, wie zum Heidefels, einem alten keltisch-römischen Quelldenkmal.Einige passierte Nutzer von Schusters Rappen kennen die Umgebung rund um Landstuhl und der Sickinger Höhe bestimmt bereits. Die Nordroute des Pfälzer-Jakobsweges liegt in dieser Gegend. So hat die Gegend nicht nur dank der Sickinger eine gewisse Bekanntheit erreicht, sondern auch durch die vielen Pilger die über die Jahrhunderte in der Gegend wanderten und zu sich fanden.

 

Kindsbach zum Bärenloch

Von alten Burgen zu sprudelnden Seen: Eine wunderschöne Tour in der Pfalz. Die rund 7,4 Kilometer lange Tour beginnt auf der imposanten Burg Nanstein – dem Wahrzeichen Landstuhls. Der Anfangspunkt dieser schönen Tour ist daher auch gut über die A6 und die A62 zu erreichen. Es ist ein Rundweg, mit einem wunderbaren Panorama, viel Kultur, einem Einblick in die Geschichte der Pfalz und ein Fenster zu den Schätzen der Natur. Dass es zwischen Landstuhl und dem Kindsbacher Bärenloch so viel zu erleben gibt, hätte sich nicht einmal Kaiser Barbarossa träumen lassen.

Am Anfang steht die Burg: Wir beginnen unseren Ausflug auf der Burg Nanstein. Hier schauen wir über die Sickingerstadt Landstuhl und können sogar bis zum Kinsbacher Bärenlochweiher blicken, den wir auf der Hälfte unserer Strecke ebenfalls besuchen werden. Die Burg Nanstein erfüllt einen mit Ehrfurcht, nicht nur aufgrund des hervorragenden Ausblicks, sondern auch, weil dieses alte Gemäuer mal seinen Teil dazu beigetragen hat, ein Stück für die Sicherheit des heiligen römischen Reiches deutscher Nation zu sorgen. Ohne den Auftrag des Staufenkaisers Barbarossa – auch als Friedrich der I bekannt – wäre es uns nie vergönnt gewesen, von den Zinnen dieser Burganlage ins Tal zu schauen und dabei an das bunte Treiben einer mittelalterlichen Stadt zu denken.

Von alten Gemäuern zu luftigen Höhen: Wenn wir es geschafft haben uns von der Atmosphäre der Burg loszureißen, begeben wir uns auf unserer ersten Etappe. Dazu folgen wir der Jakobsmuschel bzw. der schwarzen Nordic Walking Markierung. Auf unserem Weg entlang dieser Route, bekommen wir erste Eindrücke des Naturparks Pfälzerwald. Wir bewegen uns zwar noch nah an der Stadt, kommen so aber in den Genuss, der wunderbaren Symbiose, die hier die Natur und die Pfälzer eingegangen sind. Der Wald erfrischt und manchmal wird man beim Wandern auch von dem ein oder anderen Waldbewohner bemerkt, die einen aus den Baumwipfeln mit neugierigen Blicken mustern. So kommen wir schnellen Schrittes durch den Wald und erreichen den Aussichtspunkt „Am Herrengärtchen“. Das ist der höchste Punkt unserer kleinen Tour, bei dem wir eine Aussicht genießen können, ohne dass die Bäume des Pfälzerwaldes uns den Blick verwehren. Hier verweilen wir kurz und schauen über das weite Nordpfälzer Bergland und winken vielleicht dem einen oder anderen Piloten zu, der aus der Airbase Ramstein in noch luftigere Höhen aufsteigt als wir.

Vom Berge in die Traufe: Nachdem wir diesen Ausblick genossen haben, bewegen wir uns weiter auf dem Weg, den die Jakobsmuschel uns zeigt zu unserem nächsten Ziel, dem Kinsbacher Bärenloch. Knappe drei Kilometer führen uns durch das UNESCO Biosphärenreservat Pfälzerwald. Die frische Luft belebt uns und wir lauschen den Geräuschen des Waldes. Begleitet von dieser Symphonie der Natur, biegen wir auf den Wanderweg ab, der durchweg mit der schwarzen Nordic-Walking Markierung gekennzeichnet ist. Mit dieser einzigartigen musikalischen Untermalung im Ohr, erreichen wir das Kindsbacher Bärenloch. Dieser Weiher wird von frischen Quellen gespeist, die nur so in den See hineinsprudeln. Hier fühlt man sich direkt wohl, denn das kühle Nass lädt geradezu zum rasten, baden und verweilen ein. Im Herbst ist der Anblick der vielen Farben, die sich in der glatten Seeöberfläche spiegeln, eine sehr zu empfehlende Herrlichkeit.

Vom kühlen See zu magischen Orten: Nun gehen wir weiter auf unserem Weg und begeben uns vorbei am Naturpark Pfälzerwald und Kinsbach durch den Wald und erklimmen wieder die Anhöhe. Am Ende dieser Anhöhe erwartet uns nichts anderes als Magie, wir besuchen nämlich den Heidenfels. Dieses schon unter den Kelten bekannte Quellheiligtum wurde später von den Römern übernommen und bietet einen schönen Ausblick über Landstuhl. Aber auch das magische Knistern in der Luft, wenn man sich die Reliefs auf dem Heidenfelsen anguckt, ist wunderbar für die Atmosphäre.

Zurück auf Anfang: Wir bewegen uns nun vom Heidefelsen zurück zu unserem Ausgangspunkt – der Burg Nanstein. Der Weg führt uns wieder durch den Wald und wir genießen das auf und Ab der sanften Hügel auf unserem Weg. Beobachtet von den Waldbewohnern, können wir hier unserer Eindrücke des vergangenen Weges diskutieren und es nochmal Revue passieren lassen, bis die mächtige Burg Nanstein vor uns auftaucht. Eine gute Wanderung sollte damit enden womit sie begonnen hat, also Blicken wir noch einmal ins Tal bevor es heimwärts geht, wie Barbarossa von den Zinnen in die weiten der Pfalz.

 

Vom Pfälzerwald auf die Sickinger Höhe

Dieser schöne Rundwanderweg führt uns einmal rund um die beschauliche Gemeinde Queidersbach. So können wir knapp zweieinhalb Stunden die ca. neun Kilometer Wanderung ruhigen Schrittes genießen.

Wir starten vor „Ruffings Restaurant“ der Parkplatz dort eignet sich gut als Ausgangspunkt unserer Wanderung. Am Rand von Queidersbach gelegen machen wir uns nun auf den Pfälzerwald entlang zu wandern. Zu unserer Linken haben wir die Gemeinde, zu unserer Rechten haben wir den Wald. So auf dem schmalen Grat zwischen Zivilisation und Natur bewegen wir uns bis wir den Ameisenhügel erreichen. Die Leichte Erhöhung erkennen wir daran, dass sich auf der rechten Seite nicht mehr so viele Bäume befinden. Wir gehen auf die Waldgrenze zu und bewegen uns an den Hängen des größten Zusammenhängenden Waldgebiets Mitteleuropas. Wir folgen dem Queidersbach durch die Natur. Auf dem Weg durch den idyllischen Wald kann man wunderbar die Seele baumeln lassen. Wir lauschen en entspannenden Klängen der Natur, die sich aus Vogelgesängen und dem Rauschen der Blätter hauptsächlich zusammensetzen. Der Weg führt uns auch am Zuckerhof vorbei, den wir aus einiger Entfernung sehen können. Sobald der Gabelbach in den Queidersbach mündet heißt es für uns Abschied nehmen. Wir folgen nun dem Gabelbach und kommen vorbei am Weiherhof.

Hier erleben wir ein typischen Bachtal. Links und Rechts von unserem Weg sind die Erhebungen und wir wandern zwischen den mächtigen Bäumen hindurch und folgen unserem anderen nassem Gefährten. Auf derselben Höhe wie der Hüttenberg haben wir sogar das Glück noch eine kleine Stauung zu bestaunen. Sobald wir die Stauung Nummer drei erreich haben, biegen wir ab und folgendem dem Wanderweg. Nun führt uns unser Weg auf die Sickinger Höhe.

Die Sickinger Höhe ist ein einzigartiger Berggipfle. Hier haben wir eine Beeindruckende Aussicht über das Biosphärenreservat Pfälzerwald. Vor uns breitet sich der Naturpark in seiner Schönheit aus. Wir können bei gutem Wetter sogar bis nach Frankreich schauen. Wer seinen Blick nach Norden wendet, kann sogar die höchste Erhöhung der Pfalz entdecken – den Donnersberg.

Einige hundert Meter weiter haben wir einen wunderbaren Blick auf die pittoreske Gemeinde Queidersbach. Diese verlieren wir nun auch nicht mehr aus den Augen, weil sich so langsam unsere Rundwanderung doch dem Ende nähert. So machen wir uns auf dem Weg und gehen an der Erhebung Steinkopf vorbei um dann rechts in die Ortschaft einzumünden.

Wer möchte kann sich nun auf Endeckungstour begeben. In Queidersbach finden wir nicht nur die katholische Kirche St. Augustin, die baulich einiges zu bieten hat, sondern auch das Museum Sickinger Höhe. Das alte Schul- und Rathaus ist eine interessante Museumsstätte. So wurde es zur Tausendjahrfeier von Queidersbach eröffnet. Es ist ein ganzheitliches Museum, das bedeutet, dass die 4000 Exponate sich aus allen Epochen zusammensetzen. Das Museum bildet sehr angenehm die Entwicklung von Queidersbach über die verschiedenen Epochen ab.

 

Pfälzer Jakobsweg Nordroute - Gelterswoog bis Hauptstuhl

Jeder, der sich auf eine Pilgerreise begibt, tut dies aus anderen Gründen. Einer sucht eine spirituelle Erfahrung, der andere will sich eventuell nur Zeit für sich nehmen. Egal zu welcher Gruppe man gehört, eins suchen alle: Ruhe und Harmonie. Seit Jahrhunderten ist der Jakobsweg DER Pilgerweg schlecht hin und ein Teil von ihm verläuft durch die Pfalz. Der Pfälzerwald ist mit seiner wilden Natur, den spektakulären Buntsandsteinfelsen und den traumhaften Aussichten, die sich auf jedem Berg bieten, ideal, um in sich zu kehren, einen anderen Blick auf die Dinge zu gewinnen und mal zur Ruhe zu kommen. Auf dieser Etappe der Nordroute geht es vom Stausee Gelterswoog bei Kaiserslautern nach Hauptstuhl. Die rund 17 Kilometer sind leicht zu bewältigen und halten abwechslungsreiche Erlebnisse bereit.

Gelterswoog bis Landstuhl: Seit 1997 ist die Täler und Verlandunszone am Gelterswoog als Naturschutzgebiet eingestuft.

Beim Wandern am See mit Blick auf die dichten Wälder und Berge, die sich hinter ihm erheben, kann eine absolut idyllische Atmosphäre genossen werden, die einem jede Hektik nimmt. So ist man in der richtigen Stimmung, um den Rest der Etappe zu genießen. Im Sommer kann mit etwas Glück auch eine der gefährdeten Libellenarten, die sich hierher zurückgezogen haben und besonders wohlfühlen, beobachtet werde. Entlang eines Ausläufers des Hoheneckermühlbachs durchstreift man das Naturschutzgebiet und verlässt es Richtung Landstuhl.

Etwas abseits des Weges, befindet sich der Heidenfelsen, ein römisches Quellheiligtum. So gut erhalten wie dieses, ist sonst keins in Mitteleuropa. Da die Etappe nicht besonders lang ist, gibt es genug Zeit, um diese und andere Sehenswürdigkeiten, die sich entlang des Weges bieten, zu genießen. Der Anblick der skurrilen Felsformation und des ruhenden Gewässers ist etwas ganz besonderes. Hier spielt aber nicht nur Natur eine Rolle: die erhaltenen Inschriften und Darstellungen am Felsen machen ihn auch zu einem Monument altertümlicher Kunst.

Von hieraus ist es nur noch ein Katzensprung bis nach Landstuhl, an dessen südlichen Ende die Burg Nanstein, das Wahrzeichen der Stadt, seit Jahrhunderten über das Gebiet wacht.

Errichtet wurde sie ca. 1160 im Auftrag von Kaiser Friedrich Barbarossa. Nach ihrer Zerstörung wurde sie ab 1543 durch den bekannten Ritter Franz von Sickingen zum Renaissanceschloss umgebaut. 1668 wurde die Burg, nachdem sie Sickender vertrieben wurden, gesprengt. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts konnten aber Teile wieder restauriert werden. Auf der Burg kann man die Geschichte weiter erkunden und eine wunderbare Aussicht über Landstuhl, das einem von hier wahrlich zu Füßen liegt, genießen. In der Innenstadt von Landstuhl gibt es genug Gelegenheiten, um die Kraftreserven wieder aufzufüllen. Eine Auswahl an Restaurants und Bistros helfen da immer gern.

Von Landstuhl nach Hauptstuhl: Ist man nach dem Essen wieder bei Kräften, kann man in Landstuhl noch bei der Villa Benzino vorbei schauen. Die Villa aus dem 19. Jahrhundert diente einer einflussreichen Kaufmannsfamilie mit italienischen Wurzeln als Domizil, bis der Patriarch nach München in das damalige Parlament einberufen wurde. Ab dann diente die Villa hauptsächlich zur Unterbringung seiner enormen Kunstsammlung, aber auch als Sommerresidenz.

Kurz bevor man Landstuhl verlässt, bietet sich die Gelegenheit, zum Bismarckturm zu gehen. Der Turm aus Sandstein wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet. Der Turm im neuromantischen Stil ist 19 Meter hoch und unter den vielen Bismarcktürmen, die es in der Republik gibt, etwas besonderes, denn er ist begehbar. Die Wendeltreppe im Inneren führt zu einem Ausguck, von dem aus man die gesamte Stadt und das umliegende Gebiet, das man Teils heute durchwandert hat, gut überblicken kann. Auch die Burg Nanstein, von der aus man vor kurzem noch über die Stadt geblickt hat, sieht man von hier aus einer völlig neuen Perspektive.

Von hier aus geht es, entlang des Schachenwalds, einem Naturschutzgebiet mit ganz besonderen Wäldern, nach Hauptstuhl. Bei Teilen Schachenwalds handelt es sich um sogenannte Sanddünenwälder, also Wälder, die auf angewehtem Sand entstanden sind und seit dem den Boden, auf dem sie wachsen, daran hindern, durch Regen oder Wind abgetragen zu werden. Jetzt dauert es nicht mehr lang und man hat Hauptstuhl erreicht.

Abschließend kann man also sagen, dass sich das Versprechen vom Anfang erfüllt hat. Vom Naturschutzgebiet am Gelterswoog, dem Heidenfelsen, der Burg Nanstein, dem Bismarckturm und dem Schachenwald, war wirklich alles dabei -wilde Natur, traumhafte Aussichten, ruhige und mystische Atmosphäre.

E-Bike leihen in der Tourist-Info: Radfahren leicht gemacht! Die Tourist-Information bietet ein E-Bike zum Verleih an. E- Bikes, oder auch Pedelecs genannt, bieten verschiedene Unterstützungsstufen sowie eine einfache und komfortable Bedienung. Die Muskelkraft wird so durch einen Elektromotor verstärkt. Damit sollten auch starke Anstiege und steile Strecken für jedermann machbar sein! Um das E-Bike zu reservieren und auszuleihen kontaktieren Sie bitte die Tourist-Information!

 

Radfahren Urlaubsregion Landstuhl

Mountainbiking und vieles mehr bietet der Pfälzerwald. Besonders ist da die Region um Landstuhl. Eine große Auswahl an unterschiedlichen Optionen des Radsportes garantieren Abwechslung und Spaß. So ist eine ausgewogene Tour zwischen Tälern und Gipfeln die große Rundtour durch das Sickinger Land. Aussichten wie aus dem Märchenbuch und ungeahnte Möglichkeiten der freien Entfaltung beim Radsport. So bietet nicht nur der Talblick von der Sickinger Höhe ein Einzigartiges Schauspiel von Licht und Schatten der Wolken, nein auch die Altstadt der Sickingerstadt ist ein wahres Schmankerl für Liebhaber historischer Gebäude. Wer hier mit dem Drahtesel unterwegs ist, sieht einiges der Pfalz. So auch historische Mühlen, die früher wesentlicher Bestandteil der hier vorherrschenden Industrie waren. Der Mühlenradweg ist da das Paradebeipsiel. Er führt an einigen historisch interessanten Objekten vorbei und gibt einen Einblick, wie es damals in der schönen Pfalz zuging. Wer es extremer mag, wird die extra angelegten und ausgeschilderten Mountainbiketouren lieben. Hier kann man noch mit großer Geschwindigkeit in die Serpentinen gehen und das Adrenalin durch den Körper pumpen. Das berauschende Gefühl der Abfahrt nachdem man anstrengend den Berg erklommen hat, ist genauso unbeschreiblich, wie die Vielfalt des Sickinger Landes.

Große Rundtour durch das Sickinger Land

Mit den Sickingern durch die Pfalz: Wie sonst kaum jemand, prägte das Adelsgeschlecht der Sickinger die Pfalz. Dieser Radweg führt einmal durch den Teil der Pfalz, in dem sie besonders aktiv waren. Mit 930 Höhenmetern die sich auf die 76 Kilometer Gesamtstrecke verteilen, gilt es zwischendrin einige anspruchsvollere Steigungen zu überwinden. Für sämtliche Strapazen wird man aber entschuldigt, wenn man mit dem Fahrrad über die Sickinger Höhe gleitet oder in Landstuhl von der Burg Nanstein aus auf die Stadt blickt. In Landstuhl beginnt und endet der Rundweg, verläuft währenddessen über Kindsbach, die Sickinger Höhe, Weselberg, Walhab und Mohrbach.

Die Tour ist eine Kombination aus der City Route Landstuhl, dem Sickinger Mühlentalweg, der Südwestpfalz-Tour, der Rheinland-Pfalz-Radroute und dem Barbarossa-Radweg, die allesamt gut ausgeschildert und top in Schuss sind.

Landstuhl bis Weselberg: In Landstuhl führt die City Route durch die historische Altstadt, wo die Villa Benzino steht. Im Volksmund wird der spätklassizistische Walmdachbau das „Schlösschen“ genannt. Sie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts vom Kaufmann Joseph Benzino gebaut, der sie nach seiner Berufung als Hofrat nach München nur noch als Sommerresidenz und zur Unterbringung seiner enormen Kunstsammlung nutzte. Ebenfalls passiert man Die Burg Nanstein, das Wahrzeichen von Landstuhl, die auf dem Schlossberg über die Stadt wacht und die erste traumhafte Aussicht bietet. Im 12. Jahrhundert wurde sie von Kaiser Friedrich Barbarossa errichtet und später von den Sickingern umgebaut und erweitert. Erhalten sind heute noch der Burgfelsen, der Innenhof, ein restaurierter Treppenturm, sowie Schießkammern und ein Brunnen mit Statue. Die Cityroute bringt Radler noch bis zum Forsthaus Kahlenberg, wo sie auf den Sickinger Mühlenradweg trifft, auf den nun gewechselt wird. Eine Steigung führt uns zum Örtchen Bann, das wir direkt hinter uns lassen und eine weitere Steigung überwinden, die auf der Sickinger Höhe mündet. Eine herrliche Aussicht bietet sich von der ebenen Strecke. Immer wieder lohnt sich der Blick abseits der Straße auf die tieferliegende Ebene aus dichtem Grün. Im Ort Weselberg, wechseln wir auf die Südwestpfalz-Tour

Weselberg bis Schönenberg-Kübelberg: Weselberg wird Richtung Westen verlassen, wo es hinab ins Wallhalbtal geht, das vom gleichnamigen Fluss durchzogen wird. Wir folgen dem Fluss und wechseln nun auf die Rheinland-Pfalz-Radroute, der wir in Richtung Labach folgen. Sie leitet uns durch die Ortschaft Martinshöhe und bringt uns schließlich nach Bruchmühlbach-Miesau. Auf der gut ausgebauten Strecke fahren wir durch Vogelbach und Waldmohr, um schließlich nach Schönenberg-Kübelberg zu gelangen. Hier kann man gut im Gasthaus Schleppi einkehren und sich im Sommer im Außenbereich ein schattiges Plätzchen suchen und aus der Speisekarte etwas wählen oder das Tagesgericht bestellen.

Schönenberg-Kübelberg bis Landstuhl: Sind die Reserven wieder aufgefüllt, kann die letzte Etappe in Angriff genommen werden. Für einen letzten Abschnitt, führt die Rheinland-Pfalz-Radroute bis kurz vor Glan-Münchweiler. Hier geht sie in den Barbarossa-Radweg über. Der schlängelt sich entlang des Mohrbachs, bis schließlich Ramstein-Miesenbach erreicht wird. Hinter dem Bahnhof wird ein letztes mal die Strecke gewechselt und wieder der Beschilderung des Sickinger Mühlenradwegs gefolgt. Der führt nun bis zum Bahnhof in Landstuhl. Ab hier ist eine Abreise per Zug problemlos möglich, oder aber man entscheidet sich, in einem der Hotels unterzukommen und so noch die Möglichkeit nutzen zu können, in einem der Restaurants mit einem Glas Pfälzer Wein auf den vergangenen Tag anzustoßen.

Sickinger Mühlenradweg

Durch die Moore auf die Höhe: Der Sickinger Mühlenradweg führt von Miesenbach über Rammstein, vorbei an der Sickingenstadt Landstuhl, nach Kindsbach, nimmt seinen Lauf über Bann und führt Radler auf die Sickinger Höhe, wo man mit einer wunderschönen Aussicht belohnt wird. Nach einer ausgiebigen Abfahrt, kommt man am Ende der Tour, in Thaleischweiler-Fröschen, an.

Da die Tour das Wort „Sickinger“ im Namen trägt, sollte man auf Höhe Landstuhl auf die City Route Landstuhl abbiegen und sich Sehenswürdigkeiten wie die historische Altstadt mit der Villa Benzino und die Burg Nanstein, das Wahrzeichen der Stadt, nicht entgehen lassen; schließlich haben die Sickinger Landstuhl geprägt, wie sonst niemand.

Miesenbach bis zur Östlichen Pfälzer Moorniederung: Die Tour beginnt in Miesenbach, von wo aus es auf dem gut ausgebauten Barbarossa-Radweg nach Ramstein geht. Am Bahnhof Ramstein und der Reithalle vorbei, führt die Beschilderung in das Naturschutzgebiet „Östliche Pfälzer Moorniederung“. Nicht nur seltene Pflanzen- und Tierarten waren Grund, das Moor zum Naturschutzgebiet zu machen, sondern auch seine „hervorragende Schönheit“ wurde explizit als Grund gennant. Vor Landstuhl führt der Sickinger Mühlenradweg am Stadtrand entlang vorbei am Silbersee,Silbersee, vorbei an Kindsbach und weiter bis zum Forsthaus Kahlenberg.

Abstecher auf die City Route: Die City Route führt direkt durch die Sickingenstadt Landstuhl. In der historischen Altstadt warten Sehenswürdigkeiten wie die Villa Benzino, ein spätklassizistischer Walmdachbau, der überwiegend in Rot gehalten ist und so direkt auffällt. Sie wurde vom Landauer Kaufmann Joseph Benzino in der Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und diente ihm, nachdem er als Hofrat nach Bayern zog, als Sommerresidenz und zur Unterbringung seiner gewaltigen Kunstsammlung. Anschließend nimmt die Route einen beachtlichen Anstieg, der an der Burg Nanstein endet.

Burg Nanstein ist das Wahrzeichen von Landstuhl und thront auf dem Schlossberg über der Stadt.  Im 12. Jahrhundert wurde sie von Kaiser Friedrich Barbarossa erbaut, um die Stadt und ihre Bewohner vor Angreifern zu schützen und wurde später von den Sickingern umgebaut. Heute sind noch der Burgfelsen, der Innenhof, ein restaurierter Treppenturm, sowie Schießkammern und ein Brunnen mit Statue erhalten und liefern Zeugnis über frühere Zeiten ab. Von hieraus läuft die City Route zum Forsthaus Kahlenberg, wo sie wieder auf den Sickinger Mühlenradweg stößt.

Forsthaus Kahlenberg bis zur Sickinger Höhe: Vom Forsthaus Kahlenberg an, tritt man in die Pedale und nimmt den Anstieg zur Sickinger Höhe in Angriff. Auf drei Kilometern sind 140 Höhenmeter zu bewältigen, was auf den abgelegenen Forstwegen gut machbar ist, aber der Kondition doch einiges abverlangt.Anschließend lässt man den Sportplatz und den Ort Bann hinter sich und überwindet noch einen kleineren Anstieg von 80 Höhenmetern, die sich auf rund 1,5 Kilometer verteilen. Alle Strapazen sind aber vergessen, ist man erst einmal oben angelangt. Immer wieder bieten sich wunderbare Ausblicke in die tieferliegende Ebene entlang des ebenen und gut ausgebauten Weges.

Weselberg bis Thaleischweiler-Fröschen: Im letzten Drittel der Streck, geht es mit 215 Höhenmetern auf rund zehn Kilometern fast ausschließlich bergab. Die Beine können sich erholen, wenn das Rad den Weg entlang gleitet und man die Atmosphäre der Natur im Schauertal genießt. Ist man in Thaleischweiler-Fröschen angekommen, kann man zurückblicken und sich erinnern; an die Moorlandschaften zu Beginn der Tour, die Burg Nanstein, wie sie über Landstuhl wacht und an die wunderschöne Natur, die man grade hinter sich gelassen hat. Will man die Natur noch nicht direkt verlassen bevor man den Heimweg antritt (Thaleischweiler-Fröschen ist an das Schienennetz angeschlossen), ist man mit der Grieswaldhütte gut beraten. Sie liegt am Ortsrand von Thaleischweiler-Fröschen im Pfälzerwald. Sonntags kann man sich hier mit deftigen pfälzer Spezialitäten im urigen Innenraum oder auf der Außenterasse stärken.

 

MTB 6

Das schöne Landstuhler-Land hat für Fahrrad und Mountainbikefreunde einiges zu bieten. Die Tour sechs ist da ein besonderes Schmankerl. So kombiniert sie im Wechsel erlebnisreiche Landschaften und atemberaubende Aussichten. Auf circa 50 Kilometern haben wir knapp 3,30 Stunden Spaß. Die verschlungenen und verwinkelten Pfade rund um die Burg Nanstein sind allseits beliebt unter Bikern. Diese Tour kombiniert gut das hedonistische Genießen mit einem gewissen sportlichen Anspruch.

Von der Burg zum Bärlochweiher: Wir starten wo wir Enden werden, nämlich hoch oben auf der Burg Nanstein. Schon am Anfang kommen wir hier in den Genuss der verwinkelten Pfade und Wege die uns den Berg hinabbegleiten. Auf der linken Seite haben wir die Ortschaft und vor uns den Trail. So geht es mit einem soliden Tempo den Berggrat entlang bist wir an unserem ersten kleinen Event sind. Wir fahren nämlich direkt am Heidefels vorbei. Dies ist ein altes Gallorömisches Quellheiligtum und hat einige bezaubernde Reliefzeichnungen. Beim Heidefels sollte auf jedenfalls kurz innegehalten werden, bevor es weiter geht.
Wenn wir den Heidefels hinter uns lassen fahren wir erstmal auf die Gemeinde Kindsbach zu biegen dann aber hoch auf den Berg scharf ab. So gewinnen wir, sobald es zum Bärlochweiher geht ein wenig an Fahrt. Wer möchte kann kurz am Bärlochweiher verweilen und sich das Kahnhaus anschauen, oder die Beine ein wenig ausruhen lassen.

Vom Weiher zur Perlenburg: Vor uns ist eine weitere lange Waldetappe. Wir halten uns rechts von Kindsbach und fahren mal tiefer und mal weniger tief in den Wald hinein. Die Strecke wechselt sich mit Höhenunterschieden ab, so dass es zwar mal anstrengender wird, wir aber auch den Rausch der Geschwindigkeit genießen können. Die Geräusche der Natur und die Ruhe genießen wir bis zu unserem nächsten Stopp. Wir erreichen die Burgruine der Perlenburg. Die alte Höhenburg befindet sich auf dem „kleinen Berg“ und diente früher zur Verteidigung und Überwachung des Gebietes. Von ihr sind leider nur noch wenige Mauerfundamente erhalten.

Von der Perle im Wald nach Bann: Nachdem wir uns auf die Spuren der Bewohner der Perlenburg begegben haben, hat uns der Wald wieder. Die Schotter- und Wanderwege begleiten uns durch die Natur bis wir vor uns eine lichte Stelle sehen, die in einer spiegelglatten Oberfläche mündet – sofern es nicht windet. Wir fahren am Kolbenwoog, einem kleinen Weiher vorbei der als Vorbote dienen soll, wie sich gleich heraustellen wird. Ein paar weitere Kilometer die wir den Hoheneckermühlbach begleiten taucht vor uns der Gelterswoog auf. Wer mach, kann hier ein wenig Rasten und den See auf sich wirken lassen. Wer viel Zeit mitgebracht hat, kann auch das Seebad besuchen. 
Wenn wir uns am Weiher Sattgesehen haben geht es weiter durch den Pfälzerwald. Auf ca. 275 Höhenmetern bewegen wir uns konstant durch das Ökosphärenreservat. Wir passieren den kleinen Hausberg und sehen, mit ein bisschen Glück, auch das eine oder andere Waldtier was ein wenig irritiert über unsere Anwesenheit in seinem Lebensraum ist. Unser Weg führt uns bis zum Heidelbeerkopf, hinter dem wir schon unser Etappenziel Bann entdecken.

Von Bann zum Herrengärtchen: Die Gemeinde Bann verlassen wir in Richtung unseres Startpunktes – der Burg Nanstein. Wir biegen allerdings auf mittlerer Höhe der Ortschaft wieder in den Wald ab und fahren am „Großer Hausberg“ vorbei und haben einen schönen Ausblick auf die sich unter uns zeigende Ebene. Wir umfahren die Ebene und haben das Gasthaus „Zum Bärenloch“ als unsere nächste Wegmarke. Wer sich hier ein wenig ausruhen möchte, kann das gerne tun. Wir fahren tiefer in den Wald und haben nun ein buntes Auf und Ab vor uns. Die Anstrengung ist hier sehr variabel, da wir durchaus auch steilere Abschnitte nun befahren. Wir düsen am Forsthaus Kahlenberg vorbei und haben zu unserer Linken den Landstuhler Stadtteil Melkerei. Wenn wir den Ort fast an seinem Rand passiert haben, halten wir dennoch kurz Inne. Das Herrengärtchen sollte nämlich definitiv besucht werden. Das Herrengärtchen ist ein wunderschöner Aussichtspunkt über den Stadtteil und bietet ein Traumhaftes Bild.

Vom Garten des Herren über Umwege auf die Burg: Sobald wir uns sattgesehen haben machen wir einen kurzen Aufstieg zur Burg Nanstein, fahren aber direkt wieder an ihr vorbei und umrunden Melkerei. In der Nähe von Landstuhl, auf den Waldwegen fahren wir um Landstuhl herum bis wir zu unserem nächsten Etappenziel kommen. Auf unserem Weg passieren wir noch die A62, indem wir über sie drüberfahren und so den Hörnchenberg erklimmen. Wir genießen den Wind und umrunden großzügig Landstuhl und kreuzen bald abermals die A62. Kurz nach der Überquerung haben wir die Möglichkeit eine malerische Felsformation zu betrachten. Der Krämerstein ist nur ein paar Meter von unserer Route entfernt und damit ein Umweg, der sich lohnt. Wer noch einen weiteren kleinen Umweg in Kauf nehmen möchte, sollte sich den Bismarckturm nicht entgehen lassen. Dieser liegt ebenfalls auf dem Weg. Ob mit den Umwegen oder Ohne, als nächstes durchqueren wir Landstuhl und wagen den Aufstieg hoch zur Burg. Dort angekommen, lassen wir nochmal den Blick über das geleistete Schweifen und rasten erstmal, nach der anstrengenden Tour.

 

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