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Der Donnersberg in der Pfalz

Umgeben vom Pfälzerwald und dem Leiningerland, von Rheinhessen und dem Nordpfälzer Bergland, thront der Donnersberg mittig über den Regionen, die mit ihrer landschaftlichen Vielfalt beeindrucken: Sanfte Hügel, weite Täler, dichte Wälder und malerische Weinberge.

Mit einer Höhe von 686 Metern ist der Donnersberg die höchste Erhebung der Pfalz sowie nach 1797/98 Namensgeber für das französische Département du Mont-Tonnerre und seit 1969 für den heutigen rheinland-pfälzischen Donnersbergkreis. Er ist das Wahrzeichen der Region.

Aussichten im Donnersbergkreis

Auf dem Gipfel angekommen, zeigt sich eine atemberaubende Aussicht, die sich am besten vom Ludwigsturm oder Königsstuhl genießen lässt. Auf dem 1865 erbauten Aussichtsturm lässt es sich weit über Teile von Rheinhessen, das Nordpfälzer Bergland, das Leiningerland und den Pfälzerwald blicken.

Der Königsstuhl nahe Dannenfels, eine markante Felsformation, deren Form an einen Thron erinnert, ist der höchste Punkt des Donnersbergs und öffnet den Blick nach Norden vom Naheland, über den Hunsrück bis in den Taunus hinein. Bei optimalen Wetterbedingungen hat man in westlicher bis nordöstlicher Richtung eine gigantische Fernsicht bis zum Südostrand des Rheinischen Schiefergebirges.

Adlerbogen Donnersberg Pfalz

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit der Donnersbergregion ist der Adlerbogen. Der Adlerbogen ist ein stählerner Triumphbogen, der vom Pfälzischen Verschönerungsverein im Jahre 1880 zu Ehren des Generalfeldmarschalls Graf Helmuth von Moltke und des Reichskanzlers Otto von Bismarck errichtet wurde. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, wurde er 2016 wieder restauriert – nur zu Fuß erreichbar, ist er Bestandteil vieler Wanderrouten.

Der Donnersbergkreis mit den Verbandsgemeinden Eisenberg, Göllheim, Kirchheimbolanden gehört zum Nordpfälzer Bergland. Weinbau, Ackerbau und Viehzucht stehen hier im Vordergrund, aber auch der Weinbau spielt eine Rolle, liegen dort doch gleich zwei große Pfälzer Weinanbaugebiete ringsum, die Pfalz und die Nahe.

Auch gilt das Donnersberger Land als beliebte Wanderregion, in der man auf urzeitlichen und frühgeschichtlichen Spuren wandeln kann. Vor über 2.000 Jahren bevölkerten die Kelten den Donnersberg, dem sie magische Kräfte nachsagten und errichteten eine der größten frühstädtischen Siedlungen Mitteleuropas. Heute zeugt die teilweise rekonstruierte Ringwallanlage von den keltischen Vorfahren.

Nach den Kelten prägten die Römer das Donnersberger Land und hinterließen mit dem Römerpark Vicus in Eisenberg sowie der Villa Rustica in Katzenbach ihre Spuren.

Wandern in der Donnersberg-Region

Die Burgruinen Falkenstein und Moschellandsburg sowie die Klosterruine Rosenthal sind Zeugen des Mittelalters und beliebte Ausflugsziele, die sich gut erwandern lassen. Ein Muss für Wanderer ist auch der Pfälzer Höhenweg, ein 114 Kilometer langer Prädikatswanderwerg, der von Winnweiler nach Wolfstein führt. Vor allem der schöne Ausblick bis in die Rheinebene und die offene Hügellandschaft sind beeindruckend.

Äußerst geschichtsträchtig sind auch der Hinkelsteinweg entlang der Mehlinger Heide und der Adolf-von-Nassau-Wanderweg, beides zertifizierte Prädikatswanderwege. Ersterer verbindet den Pfälzerwald mit dem Wandergebiet Donnersberg. Naturbelassene Waldwege führen vorbei an einem Menhir und enden in der historischen Otterberger Altstadt, wo mit der dortigen Abteikirche der größte Sakralbau der Pfalz, nach dem Speyerer Dom, Wanderer, Touristen und Gläubige gleichsam anzieht.

Auf Letzterem lässt sich auf den Spuren des römisch-deutschen Königs, Adolf von Nassau, wandeln. Der Weg verbindet historische Denkmäler wie das Königskreuz, das an seinen Tod erinnert und das Kloster Rosenthal, wo der römisch-deutsche Kaiser für einige Jahre beigesetzt.

Obwohl der Adolf-von-Nassau-Wanderweg nicht übermäßig anstrengend ist, lässt es sich doch gemütlicher auf einem Spaziergang durch die Weinberge im wildromantischen Zeller- und Alsenztal unterwegs sein – auch eine Radtour durch malerische Täler und vorbei an kleinen Flüssen und sonnenlichtdurchfluteten Berghängen; all das zeichnet das Gebiet am Donnersberg aus.