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Wer in der Pfalz Wein einkauft, der geht direkt zum Winzer


Weingüter in der Pfalz

In der schönen Pfalz werden zahlreiche Qualitäts- und Prädikatsweine hergestellt, die überregional unter dem Namen Pfalzweine bekannt sind. Die Region ist durch sein mildes und fast schon mediterranes Klima und jährlich bis zu 1800 Sonnenstunden sowie durch seine fruchtbaren Böden besonders geeignet für den Anbau von Weinen. In den malerischen Weindörfern der Pfalz reiht sich ein Weingut an das andere, ein wahres Paradies für Weinfans.

Das Anbaugebiet ist nach der Region Rheinhessen das zweitgrößte in Deutschland und umfasst eine Gesamtfläche von 257 Quadratkilometern, was in etwa 5% der Gesamtfläche der Pfalz ausmacht. Heute sind in 144 Weinbaugemeinden circa 3.600 Weinbetriebe in der Pfalz ansässig, davon etwa die Hälfte im Haupterwerb. Die Unternehmen bewirtschaften mehr als 100 Millionen Rebstöcke, die jährlich ungefähr 2,5 Millionen Hektoliter Wein produzieren. Dabei wird in der Pfalz hauptsächlich Weißwein hergestellt, allen voran ist hier der Riesling zu nennen, der Rotwein hat einen Anteil von etwa 40 Prozent. Die Weingüter vermarkten ihre Produkte aktuell in 1.520 Weingütern, 18 Winzergenossenschaften und 11 Erzeugergemeinschaften.

Übernachten auf einem Weingut

Wer von der lieblichen Landschaft der Pfalz nicht genug bekommen kann, der sollte traditionell auf einem der Weingüter übernachten. Die Landschaft um die Weingüter bietet seinen Besuchern zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten, es lockt zum Beispiel ein gut ausgebautes Netz an Wander- und Radwegen. Viele Winzer bieten auch geführte Touren durch die hauseigenen Weinberge an und erzählen ihren Besucher wissenswertes rund um den Weinbau. Am Abend sind die Weingüter dann in eine romantische Stimmung getaucht und es locken leckere, lokale Speisen und natürlich das ein oder andere Glas Wein aus dem eigenen gut bestückten Weinkeller.

Ein paar Tage auf einem Weingut sind das ganze Jahr über ein ganz besonderes Erlebnis für die ganze Familie aber die beliebteste Zeit ist natürlich die der Weinlese im Herbst. Daher ist es empfehlenswert, den Aufenthalt auf einem Weingut für diesen Zeitraum frühzeitig zu buchen.

Auf den Weingütern gibt es verschiedene Möglichkeiten für eine Übernachtung. Einige Weingüter bieten Zimmer oder sogar Ferienwohnungen an und teilweise gibt es sogar Stellplätze für Wohnmobile und -wagen. Es ist also für jeden Geldbeutel und Bedarf etwas dabei und Sie können zwischen luxuriösen Winzerhöfen, romantischen Stuben und einfachen Gästezimmern wählen. Viele Weingüter bieten auch ein Programm für Kinder an.

Weinproben in der Pfalz

Auf den meisten Weingütern haben Sie die Möglichkeit zu einer Weinprobe. In gemütlicher Atmosphäre werden Ihnen die besten Weine des Hauses präsentiert. Dazu werden Pfälzer Köstlichkeiten gereicht. Häufig sind Weinproben mit einer Führung über das Weingut, die Weinstöcke oder durch den Weinkeller verbunden. Auf diesen Touren erfahren Sie alles Wissenswerte rund um den Weinbau in der schönen Pfalz.

Einige Weingüter bieten auch ganze Weinseminare, auf denen Sie teilweise sogar ein Weindiplom erwerben können, an. Innerhalb der Weinsaison gibt es auf den Gütern häufig feste Zeiten für eine Weinprobe. Fragen Sie jedoch am besten direkt bei den Betrieben nach, wann die nächste Weinprobe stattfindet oder ob eine Anmeldung nötig ist. Oft gibt es für Gruppen Pakete, die angeboten werden. Hierbei können Sie die Anzahl der Weine, die Dauer der Führung sowie die dazu gereichten Speisen bestimmen. Bei vielen Weingütern kann man die Weinprobe auch als Arrangement inklusive Übernachtung, Frühstück und Abendessen buchen.

Straußenwirtschaften in der Pfalz

Während der Weinsaison betreiben viele Weingüter sogenannte Straußenwirtschaften. Diese sind auch unter den Namen Besen- oder Heckenwirtschaft bekannt. Es handelt sich dabei um kleine und einfache Wirtschaften, in denen die Weingüter Ihre Weine ausschenken und es werden dazu meist einfache aber sehr gute Speisen angeboten. Dazu zählen “Handkäs´ mit Musik” (ein Sauermilchkäse auf Quarkbasis, der mit einer Soße aus Zwiebeln, Essig und Öl serviert wird), “Spundekäs” (eine Mischung aus Frischkäse und Sahnequark) oder traditioneller Pfälzer Saumagen.

Der Strauß (hierbei handelt es sich meist um einen reich geschmückten Besen) am Eingang der Wirtschaft gibt dem Wanderer den Hinweis zur Einkehr und einem guten Schoppen Wein aus eigenem Anbau. Die Wirtschaften befinden sich entweder direkt am Weingut oder direkt im Weinberg an den Wanderstrecken.

Die Tradition der Straußenwirtschaften geht übrigens auf Karl den Großen zurück, der die “Kranzwirtschaften” im Jahre 812 eingeführt haben soll. Grund hierfür war angeblich die Tatsache, dass er selbst nach einer anstrengenden Reise zu Pferd die Möglichkeit einer Einkehr bei einem Winzer haben wollte.

Insbesondere kleinere Weingüter betreiben eine Straußenwirtschaft, denn wenn diese bis maximal vier Monate im Jahr geöffnet ist, dann ist keine Genehmigung erforderlich, um den hauseigenen Wein auszuschenken.

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