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Die Urlaubsregion Kaiserslautern-Süd in der Übersicht


Herz und Lunge vom Pfälzerwald

Dahn Pfälzerwoog

Die Verbandsgemeinde mit Wohlfühlgarantie. Die sechs Gemeinden der Verbandsgemeinde sind irgendwie genau wie der Pfälzerwald, der sie umgibt: Urig aber doch modern und einfach zum Liebhaben. Viel unberührte Natur, viel zu sehen und viel Spannendes zu erleben. Gerade unter Wanderfreunden sehr beliebt sich natürlich die einladenden und gut ausgebauten beziehungsweise markierten Wanderwege quer durch die Wald- und Wiesengebiete. Gleiches kann man mit Fug und Recht auch von den Mountanbiketrails behaupten.

Alleine an den Naturdenkmälern der Urlaubsregion Kaiserslautern-Süd und den faszinierenden Naturschauspielen hier im Biosphärenreservat Pfälzerwald "abarbeiten". Das Panorama der Umgebung ist daher auch nicht umsonst die Zierde vieler Postkarten.

Neben dem großen Wander- und Radfahrangebot gibt es auch schier unzählige Möglichkeiten die Natur anders zu erleben: Es wurden Angel- und Bademöglichkeiten geschaffen, aber auch andere Freizeitangebote, die einfach Spaß machen. Rundflüge über das Gebiet sind da genauso zu nennen, wie beispielsweise geführte Wanderungen oder die Grillplätze und Grillhütten, die auf der Fläche der Region verteilt sind. Natürlich findet sich hier auch die eine oder andere Pfälzerwald-Hütte. Diese Hütten sind alleine wegen ihrer logistischen Bedeutung für die Pilger am Jakobsweg interessant - darüber hinaus sind sie heute so etwas wie der Urquell Pfälzer Lebensart. Wir versichern Ihnen gerne: Hier werden Sie ganz schnell das Gefühl haben, ganz zuhause zu sein.

Eine lehrreiche Erfahrung ist der Besuch im Haus der Nachhaltigkeit, den wir unbedingt empfehlen. Denn nirgends können SIe mehr über den Pfälzerwald im Allgemeinen- und die Urlaubsregion Kaiserslautern-Süd im Besonderen lernen, wie an diesem Platz auf Johanniskreuz bei Trippstadt.

Insgesamt sechs Gemeinden gehören zur Urlaubsregion Kaiserslautern-Süd. Sie alle haben nicht nur ihren eigenen Charme, sondern individuelle Angebote, die einen Aufenthalt unvergesslich machen. Neben Museen von naturhistorischer Bedeutung oder solchen, die die Wirtschaftsweise der Region über die Epochen illustrieren, gibt es auch allerhand historische Gebäude, welche vor allem für Kunst- und Architekturfreund spannend sein dürften.

Sehenswürdigkeiten Urlaubsregion Kaiserslautern-Süd

Einer der deutschen Urwälder ist der Pfälzerwald mit Sicherheit. Erst ist vor allem das größte zusammenhängende Waldgebiet in Deutschland und im Übrigen auch von ganz Mitteleuropa. Viele große und kleine Wanderwege durchziehen die beinahe unberührte Natur. Bewunderer von bizarren Felsformationen kommen hier auch voll auf ihre Kosten. An fast jeder Erhebung findet sich ein interessanter Ort oder ein beeindruckender Felsen -zuweilen etwas kleiner und versteckt, manchmal auch weit erkennbar in den Himmel ragend.

Der Pfälzerwald ist nicht nur Naturschutzgebiet, sondern mit einem großen Teil seiner Fläche auch ein Biosphärenreservat. Es werden viele Anstrengungen und Mühen in Kauf genommen, um dieses Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen zu schützen.

Neben dem Jakobsweg und seinen Nebenrouten gibt es so eine Vielzahl an anderen Wanderwegen - mal mehr und mal weniger lang beziehungsweise anspruchsvoll. Sie alle verbindet allerdings die atemberaubend schöne Landschaft, in die sie eingebunden sind. Sonnenauf- und untergänge, in denen sich die Sonnenstrahlen über die Baumwipfel ziehen, sind genauso eindrucksvoll wie die Spiegelung der Wolken in den Seen der Region...Natur pur sozusagen. Auf den Erhebungen thronen auch eine Reihe von Burgen wie beispielsweise die Burg Wilenstein. Die zeigen nicht nur an, wie wertvoll und entsprechend umkämpft diese Region war, sondern auch wie prägend Handel, Konflikt und Legende für die pfälzische Kultur sind.

Die kleinen Ortschaften sind ganz natürlich in die Landschaft eingebettet und lockern sie eher auf, als dass man sie als störend empfinden könnte - als Orientierungspunkte bei Wanderungen und Radtouren sind sie natürlich willkommen. Die alten Kirchen, die kleinen Gehöfte oder alten Anlagen sind nicht nur Teil der Pfälzer Kultur, sondern oftmals auch der gesamtdeutschen Geschichte. Hier sind noch Spuren des Erbfolgekrieges oder der napoleonischen Besetzung zu sehen. Einige Steine und alte Gemäuer atmen Geschichte buchstäblich aus und machen Sie erlebbar.

In diesem Zusammenhang ist selbstverständlich das Eisenhüttenmuseum in Trippstadt zu erwähnen, das die Eisenverhüttung der Umgebung aufzeigt und in den Eisenhüttenweg aufgeht, der die einstigen Produktionsschritte der Eisenherstellung infrüheren Zeiten Region aufzeigt. Das „Museum Sickinger Höhe“ in Queidersbach dagegen zeigt eindrucksvoll den Werdegang der Region von der Frühgeschichte bis ins 19. Jahrhundert. Liebhaber von Skulpturen werden mit dem Skulpturenweg im Schweinstal eine wahre Freude haben. Mitten in der Natur an den Wanderwegen wurde hier Kunst in die Natur integriert und in einem ganz anderen Kontext erlebbar gemacht. Es ist nicht nur immer etwas los in der Urlaubsregion Kaiserslautern-Süd, sondern es gibt auch immer etwas zu sehen - wie Sie sehen!

 


Karlstalschlucht

Hoch über Dahn in der Pfalz. Steil über Dahn im Pfälzerwald ragt der Jungfernsprung auf, das Wahrzeichen der Stadt. In der an Felsen und Felsformationen ... mehr

Eisenhüttenmuseum Trippstadt

Drei Burgen auf einem Berg. Die Dahner Burgengruppe besteht aus drei Burgen: Burg Altdahn, Burg Grafendahn und Burg Tanstein. Sie wurden nacheinander ... mehr

Sägmühlweiher

Raubritter und Legenden. Hoch oben auf einer Bergkuppe thront erhaben die Burg Berwartstein über dem kleinen Ort Erlenbach im Dahner Felsenland ... mehr

Museum Sickinger Höhe

Die am höchsten liegende Burgruine der Pfalz. Hoch oben thront sie: die Wegelnburg, die mit ihrer Lage in 570,9 Metern die am höchsten gelegene Burgruine mehr

Burg Wilenstein

Lichtspiele in Ludwigswinkel. Im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen liegt der Badesee Saarbacherhammer, zuweilen ... mehr

Trippstadter Schloss

Über Moosbach und Lauter. Etwa zwei Kilometer nordwestlich von der Stadt Dahn entfernt ragt auf einem Bergrücken die Felsenburg Neudahn in die Höhe ... mehr

Unterhammer

Wandern und lernen. Die Rundwanderung Geopfad Bundenthal hat seinen Start und sein Ziel in Bundenthal und ist als geologischer Lehrpfad ausgelegt - man kann bei ... mehr

Altes Forsthaus

Mächtiger Brocken über Busenberg. Südlich des Ortes Busenberg thront die Burg Drachenfels erhaben auf dem 368 Meter hohen Burgberg in der Pfalz. Wegen ihres markanten ... mehr

Übernachten Kaiserlautern-Süd

Felsenland Hotel Dahn

Egal ob in einem Gästehaus, in einer Pension, in einer Ferienwohnung oder einem Hotel: Kaiserslautern-Süd bietet viele Möglichkeiten der Ruhe und des Rastens - außerhalb der Gemeinden oder in den Ortskernen. Es gibt immer genügend Betten, um seinen Kopf nach einem anstrengenden Tag in ein Kissen fallen zu lassen - und da ist es egal, ob man auf der Durchreise ist oder für einen längeren Aufenthalt plant. Und natürlich finden auch Campingfreunde einen Wohnwagen- oder einen Wohnmobilstellplatz.

Die Hotels und Gasthäuser variieren von moderner Einrichtung über den Landhausstil bis hin zum rustikalen Flair. Eine Konstante allerdings: In der Pfalz muss niemand hungern, in der Regel ist natürlich mindestens das Frühstück inklusive und die Restaurants sind - sofern sie nicht in den Gasthausbetrieb integriert sind - in unmittelbarer Nähe. Gerade Wander- und Radsportfreunde, aber auch viele Pilger loben die Vorzüge der Unterbringung mit der herzlichen Gastlicheit der Einheimischen in der Region.

Eine gute Anbindung der meisten Unterkünfte bei gleichzeitig unmittelbarer Nähe zu den Freizeitmöglichkeiten runden einen kurzen- oder natürlich auch längeren Urlaub in der Region Kaiserslautern-Süd ab.

Es ist nicht verwunderlich, dass auch die Kulinarik der Region typisch pfälzisch ist. Saumagen, Rumpsteak und Wein von der Weinstraße, alles also was zu einem guten Leben dazu gehört. Die Menschen sind aufgeschlossen und offen ihren Besuchern gegenüber. Wie es Pfälzer Brauch ist, versuchen sie immer, maximale Gastfreundlichkeit zu bieten. Dies zeigt sich an den Hotels und Unterkünften, saubere Betten, Top-Service und immer ein Lächeln zur Unterhaltung.

Freizeitanbieter Urlaubsregion Kaiserslautern-Süd

Eine Fülle an Freizeitangeboten verteilt sich über Kaiserslautern Süd. Das Besondere am Haus der Nachhaltigkeit haben wir schon beschrieben, dazu kommt mit der Kunststoffbahn zum Eisstockschiessen in den Eichwaldstuben in Schopp eine Sportart, die man in der Pfalz nirgendwo sonst ausüben kann. Etwas gewöhnlicher aber dafür in ganz traumhafter Lage ist dagegen die Anlage vom Sägmühlweiher: Baden, Campen und verschiedene andere Möglichkeiten der Zerstreuung inklusive eines Gastronomiebereichs sind hier geboten.

Wer dagegen einfach mal gepflegt Kegeln gehen möchte, findet gleich in drei Gemeinden der Verbandsgemeinden die Möglichkeiten dazu. So kann sich doch ein gemütlicher Abend mit Freunden planen lassen, oder? Auch Boulefreunde kommen in den Genuss, speziell aufbereitete Anlagen in Queidersbach, Schopp, Stelzenberg und Trippstadt bespielen zu können. Wer die Vorzüge der Kneipp-Anlagen kennt, muss auf diese auch nicht in Kaiserslautern-Süd verzichten, so sind Einige in der Region verteilt und freuen sich über ihre wohltuende Benutzung. Wer auf einen Adrenalinschub steht und die Landschaft genießen möchte, sollte sich definitiv für einen der begehrten Rundflugplätze einbuchen. Zwischen 30 und 60 Minuten kann hier das einzigartige Panorama erlebt werden. 

Und auch sonst gibt es noch Vieles mehr an Möglichkeiten der Freizeitgestaltung - sei es Minigolf, Trimm-Dich-Pfad oder die Möglichkeiten zum Schießen und zum Angeln. Auch Tennisplätze sind einige vorhanden und ein warmes Freibad findet sich in Trippstadt, aber auch das Strandbad in Gelterswoog ist nicht weit weg. in Die Auswahl ist groß und vielfältig. Ob im Sommer, oder im Winter: In der Urlaubsregion Kaiserslautern-Süd kann Spaß gehabt und eine gute Zeit verbracht werden.

Ortsgemeinden Urlaubsregion Kaiserslautern-Süd

In der schönen Urlaubsregion Kaiserslautern befinden sich sechs kleine, gemütliche Gemeinden. Da wäre die kleine Ortschaft Krickenbach, sie ist schon seit dem 14. Jahrhundert bekannt und hat in ihrer langen Geschichte viel Erlebt. In der Nähe befindet sich der Skulpturenweg Schweinstal, der ein Teilstück des Skulpturenweges Rheinlad-Pfalz ist. Die Gemeinde Linden ist etwas größer als Kirkenbach und strahlt einen ruhigen, gemütlichen Charme aus. Um die ähnliche Zeit wie Kirkenbach entstanden, sind hier vor allem die alte Kirche und die Wohnhäuser einen Abstecher wert. Queidersabach ist eine der ältesten Ortsgemeinden und um das erste Millennium herum entstanden. Neben der Pflege des Brauchtums am Kerwetag, ist Queidersbach vor allem für das „Museum Sickinger Höhe“ bekannt. Schopp, liegt in der Nähe zu Queidersbach und ist wie viele andere Ortschaften in der Region staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort. Radfreunde werden den Ort bereits kenne, ist doch der Mountainbikepark Pfälzerwald direkt nebendran. Stelzenberg ist die zweitgrößte Eingemeindung der Verbandsgemeinde Kaiserslauter-Süd. Früher gab es hier die Stolzenburg, leider sind die Überreste der Befestigungsanlage nicht mehr lokalisierbar, weshalb sie nur im Wappen weiterlebt. Der zentrale Dorfplatz hat einen schönen antiken Brunnen und einige pittoresken alten Gebäude in der Stadt. Trippstadt, die größte der Gemeinden. Hier gibt es das Eisenhütten-Museum, was die Geschichte der Eisenverarbeitung in der Region darstellt. Auch das Schloss Trippstadt, oder die Burg Willenstein sind beliebte Ausflugsziele in der Region. Der Skulpturenweg Trippstadt-Stelzenberg, ist bei Besuchern mit einem Kunstfaible sehr beliebt und ebenfalls Teil des Rheinland-Pfälzischen Skulpturenwegs. Sehenswert ist auch die Evangelische Kirche des Ortes oder das Industriedenkmal Unterhammer.

Essen und Genießen Urlaubsregion Kaiserslautern-Süd

Egal was das Herz begehrt, in der Urlaubsregion Kaiserslautern-Süd kann es gefunden werden. So ziemlich jede kulinarische Ausrichtung hat hier mindestens eine Filiale für Genuss. Am bedeutendsten sind hier natürlich die typischen Pfälzer Spezialitäten. "Zum Wohl die Pfalz" ist nicht nur eine Marke und ein beliebter Trinkspruch in der gesamten Region, sondern passt natürlich auch super zum Essen.

In jeder der sechs Gemeinden bekommt man selbstverständlich das kulinarische Aushängeschild der Region, den Saumagen. Aber nicht nur dieser ist besonders für die Pfalz. Überregional bekannt sind die Pfälzer Rumpsteaks oder die Köstlichkeiten aus „Grumbeere“, übersetzt Kartoffeln. Flammkuchen fehlen auf den Speisekarten der Pfalz auch eher selten und die gibt´s entweder modern oder traditionell serviert und sind auf jeden Fall eine fluffig-frische Beilage zu einem guten Riesling.

Auch Leberknödel oder "Flääschknepp" sind typisch für die Pfalz und fehlen natürlich auch in der Urlaubsregion Kaiserslautern-Süd nicht. Aber auch gemütliche Pizzerien oder exotische Asiaten haben ihren Weg in Region gefunden und sind hier natürlich herzlich willkommen. So ergänzt sich das Angebot und bleibt gleichzeitig abwechslungsreich und aufregend.

Steakhaus Felsengraf Dahn

Gerne geben wir unter diesem Link unsere Empfehlungen für gutes Essen und Trinken.

Ortsgemeinden Urlaubsregion Kaiserslautern-Süd

Veranstaltungen Urlaubsregion Kaiserslautern-Süd

Es gibt drei große Events die man auf keinen Fall verpassen sollte! Da wäre das Backofenfest in Stelzenberg. Es geht um das alte Backhaus in der Stadt und um Zusammenhalt und Gemeinschaft. Das Fest wird über die Jahre ein wahrer Publikumsmagnet und sollte vor allem von Flammkuchen Liebhabern besucht werden, Mitte August besteht die Möglichkeit dazu. Wer auf eine rustikale Atmosphäre und Volksfesttum steht, sollte sich das Hahnenfest in Queidersbach nicht entgehen lassen. 1300 knusprige Hähnchen drehen hier ihre Runden und freuen sich auf hungrige Gäste. Wer Mitte Juli also noch nichts vor hat, sollte sich das vormerken. Trippstadt ist nicht nur mit der Eisenherstellung verwachsen, sondern auch mit der Kohleverhüttung. So ist am ersten Septemberwochenende Kohlebrennerfest in Trippstadt. Es zeigen sich die Unterschiedlichsten Darbietungen und die örtlichen Gastronomen und Vereine zeigen, was sie so in die Mägen zaubern können. Über das Jahr verteilt finden überall in der Region die Volksfeste – auch Kerwen genannt – statt und ziehen jedes Jahr Tausende Besucher in die Region. Fastnachtsumzüge Handwerkermärkte, Weihnachtsmärkte und vieles mehr findet ebenfalls seinen Platz in den Eventkalendern der einzelnen Ortsgemeinden.

Das aktuelle Programm und weiterführende Informationen finden Sie hier: Programm Dahner Sommerspiele


Richard-Löwenherz-Fest

Das mittelalterliche Fest, das jedes Jahr über 10.000 Besucher anzieht, erinnert an die Gefangenschaft des englischen Königs auf der Burg Trifels ... mehr

Keschdefeschd

Auch die Esskastanie ist ein die Südpfalz prägendes Element - jedenfalls im Herbst, wenn sie durch die gelbe Blätterpracht der Kastanienbäume ... mehr

Burgbelebung Trifels

Einen Einblick in die Lebensweise der Ritter längst vergangener Zeiten geben die drei Wochenenden der Burgbelebung vom Trifels ... mehr

Burgunderweinfest

Im Burgunderdorf Gräfenhausen findet in jedem Jahr das gleichnamige Burgunderweinfest statt, eines jener gemütlichen und stilvollen Weinfest der Pfalz ... mehr

Weingenuss-Garten

Der Weingenuss-Garten ist in den wenigen Jahren seines Stattfindens eine feste Größe in der Veranstaltungs-landschaft der Region geworden ... mehr

Triftfest Rinnthal

Bei der Triftanlage westlich von Rinnthal findet alljährlich das Triftfest statt, bei dem sowohl Erwachsene als auch Kinder reichlich Spaß haben können ... mehr

Wandern Urlaubsregion Kaiserslautern-Süd

Alten Hasen unter den Wanderfreunden ist die Urlaubsregion Kaiserslautern-Süd sicherlich schon ein Begriff. Eine Vielzahl der unterschiedlichsten Wanderwege ziehen sich durch das Gebiet. Kunstfreunde die gut zu Fuß sind, werden sich an den Skulpturwegen erfreuen könne. Hartgesottene Pilger, oder diejenigen die es werden wollen, können die die Teilstücke des Jakobsweges pilgern und dort in den Regen Austausch mit anderen Menschen kommen. Wem „nur“ wandern zu langweilig ist, kann auch an einer der Erlebniswanderungen Teilnehmen. Mit den Themenkomplexen rund um die Eisenverhüttung, das Naturschutzgebiet Pfälzerwald, welche Schätze im Wald versteckt sind, oder wo überall Kunstschaffende unterwegs waren, wird Abhilfe für diejenigen geschaffen, denen die Natur alleine zu langweilig ist. Der Teilabschnitt des Pfälzer-Waldpfades der sich durch die Region zieht besticht durch seine wunderschönen und einzigartigen Panoramaaussichten. Wem der Jakobsweg zu lang, oder zu spirituell geprägt ist, sollte sich definitiv überlegen diesen Prädikatswanderweg einmal auszuprobieren. Für Pilger kein unbekannter ist der Jakobsweg. Das Teilstück zwischen Johanniskreuz und Hornbach ist ein gut ausgebauter Wanderweg und durch die weiße Muschel mit gekreuzten Wanderstäben auf blauem Grund gut zu erkennen.

Pfälzer Waldpfad - Kaiserslautern Süd

Seit 2010 können Wanderfreunde auf dem Fernwanderweg Pfälzer Waldpfad das Biosphärenreservat und das Naturdenkmal Pfälzerwald durchstreifen. Auf 142 km Gesamtlänge wandert man auf Fels- und natürlichem Waldboden der lückenlosen Beschilderung nach - von Kaiserslautern bis zum Deutschen Weintor in Schweigen-Rechtenbach.

Auf der Strecke erlebt man die unberührte Natur, gerät immer wieder ins Staunen über die spektakulären Buntsandsteinformationen, lauscht dem Plätschern der Gewässer und genießt die herrlichen Panoramen von Burgen oder Aussichtstürmen herunter in die Täler. Hier zeigt sich nicht nur der Pfälzerwald von seiner besten Seite: Die zahlreichen bewirtschafteten Pfälzerwald Hütten und die Restaurants und Gemeinden, die auf dem Weg liegen, haben eines gemein: Hier kann man die sprichwörtliche Pfälzer Gastfreundschaft erleben und genießen.

Wir möchten Ihnen natürlich thematisch passend denjenigen Abschnitt vom Pfälzer Waldpfad näherbringen, der durch die Region Kaiserslautern Süd führt, genauer gesagt sind das die beiden ersten Etappen: Von Kaiserslautern nach dem Finsterbrunnertal und von ebenda hinauf nach Johanniskreuz. 

Insgesamt 16 Kilometer ist die erste Etappe lang. Die Tour beginnt am Bahnhof Kaiserslautern, der natürlich bequem per Zug, aber über die A6 auch bequem mit dem Auto zu erreichen ist und dem Wanderer genug Parkmöglichkeiten bietet.

Man verlässt den Bahnhof Richtung Süden, lässt schon bald die Stadt mit ihrer urbanen Atmosphäre hinter sich und taucht in die Ruhe und Pracht vom Pfalzerwald ein. Der Aufstieg auf den Humberg ist gut zu bewältigen und man wird direkt mit einer traumhaften Aussicht belohnt, denn auf dem Gipfel wartet der 36 Meter hohe Humbergturm, dessen Spitze auf insgesamt 453 Metern Höhe liegt. Ganz Kaiserslautern kann man hier überblicken: Mit seinem regen Treiben und natürlich dem Fritz Walter Stadion am Betzenberg, am Horizont bauen sich die Berge vom Pfälzerwald mit ihren dichten Wäldern auf. Bis zum Donnersberg weit im Norden, dem höchsten Berg in der Pfalz.

Hat man seinen Atem nach der Aussicht wieder gefunden, geht es weiter: An Dansenberg vorbei zieht man ins Aschbachtal, passiert den Jugendhausweiher und läuft auf die alte Schmelz zu. Über den Blaukopf geht es, dem ruhigen Plätschern folgend, zur Moosalb. Hier liegt auch das Ziel der ersten Etappe, das Naturfreundehaus in Finsterbunnertal, wo man die Möglichkeit zum Übernachten hat. Aber auch sonst gibt es in nächster Umgebung reichlich Hütten, Hotels, Gästehäuser oder Ferienwohnungen, in denen man die Nacht verbringen kann. Jedenfalls liegt die erste Etappe vom Pfälzer Waldweg nun hinter uns.

Mit zwölf Kilometern ist die zweite Etappe vom Pfälzer Waldpfad die kürzeste dieses schönen Fernwanderwegs. Sie führt vom Startpunkt Naturfreundehaus Finsterbrunnertal zum Weiler Johanniskreuz.

Das Naturfreundehaus muss nicht erwandert werden, man kann es auch bequem mit dem Auto von der A6 auf die B270 zur L500 erreichen, dort parken und ab hier seine Tour beginnen. Von hier aus folgt man wieder der Moosalb und schlängelt sich so seinen Weg durch die wild-romantische Natur. Der Bachlauf führt auch vorbei an frühindustriellen Anlagen der Eisenherstellung, so dass auch Industrieromantiker hier auf ihre Kosten kommen. In einer dieser Anlagen, ist heute das Café Unterhammer. Die romantisch renovierte Anlage lädt mit ihrer großzügigen Terrasse zum Bleiben und Genießen ein- vielleicht auch zu einem Glas vom hauseigenen Unterhammer Bräu. Im weiteren Verlauf geht es auch am Mittelhammer vorbei, wo die Klug`sche Mühle ebenfalls mit Speis und Trank auf Wanderer wartet. Ab hier geht es weiter in die bizarre Karlstalschlucht. Sie kann mit Fug und Recht als eine der Attraktionen der Pfalz gelten. In ihr warten beeindruckend viele und schwere Felsbrocken, steile Hänge, die von beiden Seiten auf das Tal zulaufen, viele Stege über die Moosalb, die hier in kleinen Wasserkaskaden zu Tale plätschert. Der Pavillon mit seinen Bänken, der mitten in der Karlstalschlucht steht, ist einer der meistfotografierten Spots in der Pfalz.

Je länger man dem Tal folgt, desto breiter wird es, bis es seine Bewanderer schließlich zum Oberhammer leitet, in dessen Nähe ein Waldweiher und der Brunnen „Moosalbsprung“ an heißen Tagen eine willkommene Abkühlung bringen. 

Nun liegt nur noch ein Waldstück zwischen Wanderern und ihrem nächsten Etappenziel. Hat man dieses Stück bewältigt, ist man im Weiler Johanniskreuz angekommen, in dem besondere Highlights schlummern: Zum einen das alte Forsthaus und zum anderen das Haus der Nachhaltigkeit, in dem eine Ausstellung rund um das Thema nachhaltiges Handeln stattfinden und ein Modell steht, das zeigt, wie nachhaltiges Wohnen und Leben in der Zukunft aussehen kann.

Geübtere Wanderer können übrigens auf Höhe des Unterhammers auch noch einen Abstecher nach Trippstadt machen. Für den zusätzlichen Weg wird man mit dem Eisenhüttenmuseum, dem Schloss Trippstadt, Restaurants und der legendären Pfälzer Wohl-Fühl-Atmosphäre belohnt.

Eisenhüttenweg

Als die Menschen im 19. Jahrhundert anfingen, Stahl im großen Stil herzustellen und zu verarbeiten, waren sie immer noch stark auf die Hilfe der Naturgewalten angewiesen. Die damaligen Technik war noch nicht weit genug, um Maschinen herzustellen, die die nötige Kraft zur Stahlherstellung aus sich selbst erbringen konnten. Also siedelte sich die Stahlindustrie vornehmlich an fließenden Gewässern an. So konnte die Kraft des Wassers genutzt werden und es stand immer genug zur Verfügung.

Das erklärt auch, warum die Eisenhersteller aus Trippstadt sich nicht in der Stadt selbst niederließen, sondern etwas außerhalb im Moosalbtal. Heute kann man auf dem Eisenhüttenweg ein genaueres Bild von der Stahlherstellung gewinnen und die geschichtsträchtigen Stätten erkunden. Zwölf Infotafeln an zwölf unterschiedlichen Stationen erklären alles, was man wissen muss. 

Da es bei dem Eisenhüttenweg vor allem darum geht, Wanderern die Stahlproduktion zur damaligen Zeit zu präsentieren, ist der Weg mit knapp sieben Kilometern eher kurz gehalten und bietet so ausreichend Zeit, die Infotafeln zu studieren, aber auch um in einem der Cafés unterzukommen oder die Natur zu genießen.

Der Weg beginnt bei der alten Schmelz, in der das Erz eingeschmolzen wurde. Von hier aus machte sich das Rohmaterial auf seinen Weg durch das Tal. Wie der Stahl damals, bewegt man sich entlang der Moosalb und passiert den Oberhammer, wo das Rohmaterial in Form gebracht wurde. Da sich die Stahlindustrie schon längst in die Industriegebiete verlagert hat, geht es in der Karlstalschlucht heute deutlich ruhiger zu als noch vor 100 Jahren. Wo früher glühendheißes Eisen hergestellt und verarbeitet wurde, ist heute ein Naturschutzgebiet, das so idyllisch und ruhig ist, wie man es sich nur vorstellen kann.

Als nächstes wird der Mittelhammer passiert, eine weiteren Stätte der Stahlverarbeitung und schließlich kommt man zur Burg Wilenstein und der Wilensteiner Mühle. Die Burg wurde Mitte des zwölften Jahrhunderts im Auftrag von Kaiser Friedrich Barbarossa erbaut, um das umliegende Gebiet zu überwachen und zu kontrollieren. Heute sind zwar nur noch Teile der Burg erhalten, aber die Aussicht über die Umgebung ist nicht weniger eindrucksvoll geworden. Von hier geht es weiter zum Amseldell, einer Parkanlage, die im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert den Menschen zur Freizeitgestaltung diente. An die Pracht der damaligen Zeit, erinnern heute noch unteranderem eine Kegelbahn und ein Pavillon.

Vom Amseldell ist es nicht mehr weit, und man steht am Unterhammer. Abgesehen von den Mauern der Gebäude, ist dort nicht mehr viel wie zur Zeit, als das glühende Eisen geschmiedet wurde.
Im ehemaligen Herrenhaus sind heute ein Standesamt und mehrer Ferienwohnungen untergebracht. Alls Räumlichkeiten sind liebevoll renoviert und restauriert worden.

Im ehemaligen Wirtshaus der Anlage ist heute das Café Unterhammer beherbergt. Bei Sonnenschein kann man auf der großzügigen Terrasse entspannen, sonst eben in drin, im gemütlichen Gastraum. Neben Vesperplatten und Kuchenspezialitäten, werden hier auch Wein aus der Pfalz und Unterhammerbräu, das Bier der hauseigenen Brauerei serviert. Wer mehr über das Brauen im Unterhammer erfahren möchte, kann eine informative Führung buchen. Hat man genug gegessen und getrunken, kann man sich bei einem kurzen Spaziergang durch die Parkanlage im Inneren des Hofes aufwärmen und die letzten Stationen angehen.

Als nächstes geht es über die Buckelwiesen zum Stauweiher, wo die Moosalbe an mehreren Stellen aufgestaut wurde. Passiert man noch die Stationen Eisenschmelz, Stauwehr und Blechwalzwerk, ist man alle Stationen abgelaufen, die auch das Eisen auf seinem Weg vom Erz zum Endprodukt nehmen musste.

Pfälzer Jakobsweg Nordroute von Johanniskreuz bis zum Gelterswoog

Der Jakobsweg. Nicht nur für Pilger interessant, sondern auch für alle, die mal über sich nachdenken wollen, um mit sich ins Reine zu kommen. So bietet dieser hervorragende Pilgerweg nicht nur als Ganzes, sondern auch in seinen Etappen eine wunderbare Möglichkeit mal abzuschalten. Wir beginnen diesen Abschnitt beim Johanniskreuz und begeben uns über Trippstadt nach dem Gelterswoog.

Wir starten die Etappe nach Trippstadt beim Johanniskreuz – dem „Herzen“ des Pfälzerwaldes. Von hier bewegen wir uns zwischen dem Gutenbrunnerhof und dem Großen Rothenberg auf das Hüttental zu. Vom Hüttental aus wandern wir zu einem schönen Weiher. An diesem ruhigen Gewässer finden wir auch ein für den Jakobsweg typisches Rasthaus am Oberhammer bei Trippstadt. Wer möchte, kann sich hier entspannen und kurz ausruhen, bevor es weiter geht denn der nächste Abschnitt, der zwischen Trippstadt und Gelterswoog, steht an.

Vom Rasthaus aus geht es am Bartelsberg vorbei weiter. Begleitet wird unser Weg vom leisen rauschen des Baches Moosalb. Unser Weg führt uns hier durch das malerische Karlstal und hat so viel Spannendes aus der Natur zu bieten. Wir kommen bei diesem Streckenabschnitt auch an der Burg Wilenstein vorbei, diese kann sich der interessierte Pilger auch gerne ansehen. Von Der Burg aus geht es weiter und wir gehen an der Trippstädter Unterhammer Brauerei vorbei. Die Unterhammer Brauerei ist ein Brauhaus in alter Tradition und macht ein hervorragendes Bier. Auch das Cafe Unterhammer ist zum entspannen und zum rasten nur wärmstens zu empfehlen. Hier ist uns nun auch die Moosalb näher gekommen und wir haben den besinnlichen Bach auf unserer linken Seite.

Wir kommen am Naturfreundehaus Finsterbrunnental vorbei und bewegen uns auf das Strandbad Gelterswoog zu. Neben dem Naturfreundehaus findet sich hier auch der Campingplatz „Finsterbrunner Tal“. Der Weg nach Gelterswoog führt uns durchs Hammertal mit unserer treuen Begleiterin der Moosalb. Eine eitere Landmarke auf unserem Weg sind die Echelles Himmelsleitern. Dies ist eine beeindrucke Installation von Christine Bazireau mitten im Wald. Nun begleitet uns der Walzweiher bis Breitenau. Von hier aus ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zum Gelterswoog.

Radfahren Urlaubsregion Kaiserslautern-Süd

Radfahren in der Pfalz

Überregional bekannt ist die Region für Fahrradbegeisterte vor allem durch den Mountainbikepark Pfälzerwald. 900 Kilometer Strecke, direkt über Stelzenbach zu erreichen breiten sich vor dem Radbegeisterten aus. Mehrere Schwierigkeitsgrade. Touren und Seminare für Einsteiger wie Fortgeschrittene und auf jeden Fall jede Menge Spaß. Auch Events haben sich rund um den Mountainbikepark etabliert, seien es Wettfahrten oder ganze Tage, an denen nur Fahrräder durch einige der Städte fahren dürfen. Die Beshcilderungen wurden sehr gut sichtbar angebracht und erlauben so eine sehr gute Orientierung mitten im Wald. Für diejenigen, denen das auf und ab der Mountainbikestrecken nicht aufregend genug ist, wurden extra Bikeparks installiert. Hier gibt es Showfahrten und Tricks ohne Unterlass und auch weltweite Spitzenbiker zeigen hier ab und an ihr können. Wer lieber die ruhigere Landfahrt genießen möchte kommt in der Region aber auch vollstens auf seine Kosten. Die Tour de Süd ist da das bekannteste Beispiel. Gemütlich durch den Wald auf ruhigen gut ausgebauten Forststraßen. Vorbeifahren und genießen, ist das Motto dieser Tour. Der aufmerksame Beobachter kann hier die Natur und die Wildtiere perfekt entdecken.

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