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Das Tal Vital in der Übersicht


Burgen und Täler

Das Tal vital ist eine Urlaubsregion in der Pfalz, ganz vom Pfälzerwald eingeschlossen und fernab störender Verkehrsadern oder gar Großstädte. Wer hier schon einmal zu Gast gewesen ist, dem fallen sicher Stichworte wie Burgen, Berge und Täler ein. Folgerichtig auch Aktivitäten wie Wandern, Nordic Walking, Radeln, Klettern oder Motorrad fahren. Alles richtig - denn Platz dafür gibt´s hier reichlich.

Ungefähr zwischen Kaiserslautern, Pirmasens und Neustadt an der Weinstraße liegen die XXX Ortsgemeinden vom Tal Vital, genauer beschrieben sind es natürlich nicht nur ein Tal, sondern zwei große und viele Kleine: Das Elmsteiner Tal nämlich und das Lambrechter Tal. Außergewöhnlich die Struktur, denn Elmstein besteht mit seinen knapp 2500 Einwohnern aus sage und schreibe 13 Ortsgemeinden und sogenannter Annexen, dazu kommen im Elmsteiner Tal noch Annexen der Gemeinde Esthal, das etwas oberhalb im Wald liegt und natürlich die Gemeinden vom Lambrechter Tal: Lindenberg, Weidenthal, Lambrecht, Neidenfels und Frankeneck.

In den warmen Monaten hat die Region aber noch etwas wahrhaft Besonderes: Das Kuckucksbähnel, eine historische Eisenbahn, die auf der Strecke Neustadt – Elmstein verkehrt. Ihr Anblick versetzt jeden in die Kindheitstage und die Spielzeugeisenbahnkulisse zurück, der die prächtige Bahn sieht und hört.

Kommunalorganisatorisch ist das Tal vital deckungsgleich mit der Verbandsgemeinde Lambrecht, die wiederum ist Teil vom Landkreis Bad Dürkheim.

Geschichte und Sehenswürdigkeiten Tal vital

Das Tal vital ist eine äusserst geschichtsträchtige Region. Und die ist vor allem von den Auseinandersetzungen umm Macht, Gebiete und XXX verbunden. Das erklärt die hohe Dichte an Burgen, die in wechsenlndem Besitz vor allem der Leininger und der XXX Zweibrücker. In der Region Tal vital finden sich so XXX Burgen und Burgruinen beziehungsweise die Überreste weiterer XXX sogenannter "abgegangener Burgen", solcher, bei denen nur noch Fragmente erkennbar sind.

Helmbachweiher ElmsteinDas ergibt natürlich eine Reihe von erwandernswerter und erradelnswerter Ziele heutiger Zeiten - aber es ist beileibe nicht so, dass hier eine Burg neben der anderen steht. Denn dazu ist die Fläche vom Tal vital einfach zu groß. Die Gemarkung von Elmstein zum Beispiel ist die Größte der Pfalz.

Reiche Geschichte und streitsame Menschen ergeben aber nicht nur eine hohe Zahl an befestigungsanlagen, sondern auch eine Menge Ausstellungsstücke und anderer zeitgenössischer Exponate beziehungsweise Zeugen der Gebräuche und Lebensweisen längst vergangener Zeiten. Und deshalb gibt´s hier im Tal Vital auch einige Museen zu besuchen.

Und wenn wir gerade über Fixpunkte schreiben, die Urlauber hier durch Wanderungen oder Radwanderungen verbinden können, dann dürfen die wahrhaften Monumente Pfälzer Lebensart bei der Aufzählung nicht fehlen: Pfälzerwald Hütten. Wer nicht wenigstens eine der über 100 auf der gesamten Pfälzer Waldfläche verteilten Exemplare besucht hat, der ist eigentlich nie in der Pfalz gewesen. Und das Tal vital hat gar viele davon:

Wolfsschluchthütte 1

Lichtensteinhütte

Waldhaus Lambertskreuz

Forsthaus Schwarzsohl 1

Weinbiethaus

Kohlbachtalhütte

Helmbachweiher Elmstein

Um Ihnen das Leben ein wenig leichter zu machen, haben wir die Highlights vom Tal vital für Sie zusammengetragetextextexttextextexttextextexttextextexttextextext textextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextext exttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttext extexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextextt extextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextexte xttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttexte xtexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttex textexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextextt extextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextex ttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextexte xttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextext exttextextexttextextexttextextexttextextexttextextexttextextext.

 


Burg Spangenberg

Hoch über dem Elmsteiner Tal liegt die Burgruine Spangenberg, besuchenswert wegen ihrer Substanz und natürlich auch wegen der zünftigen Speisen in der Burgschänke... mehr

Burg Erfenstein

Gegenüber der Burg Spangenberg und damit auf der anderen Seite vom Elmstener Tal liegt die Burgruine Erfenstein - aber durch eine Sage mit der Spangenburg verbunden ... mehr

Burg Elmstein

Über den Giebeln der Häuser in der Kerngemeinde von Elmstein erhebt sich die gleichnamige Burgruine Elmstein, die in heutiger Zeit leider nicht mehr besucht werden kann ... mehr

Alte Samenklenge

Die Wald- und Forstwirtschaft nimmt einen bedeutenden Teil der Geschichte der Region um Elmstein und Lambrecht ein. Und deswegen ist ihr auch ein Museum gewidmet ... mehr

Kuckucksbähnel

Von Lambrecht nach Elmstein führen die Schienen vom historischen Kuckucksbähnel, das 1984 quasi wiederbelebt wurde, als Hommage an die alten Dampfloks und die ... mehr

Helmbachweiher

Der Helmbachweiher ist ein kleiner und heimeliger Badesee etwas südlich vom Elmsteiner Tal im Pfälzerwald, dem nicht nur hervorragende Wasserqualität bescheinigt wird ... mehr

Wappenschmiede Elmstein

Das "Arbeitende Museum" wird die historische Wappenschmiede in Elmstein zuweilen auch genannt. Hier können Sie viel über die althergebrachte Schmiedekunst erfahren ... mehr

Burg Breitenstein

Hoch über dem Speyerbach im Elmsteiner Tal thront die ehrwürdige Burgruine Breitenstein mit ihrer selbst für Pfälzer Verhältnisse sehr langen und bewegten Geschichte ... mehr

Übernachten Tal vital

Felsenland Hotel DahnDass...Dahn-Reichenbach.

Im Folgenden finden Sie unsere Übernachtungs-Empfehlungen für einen kurzen oder längeren Aufenthalt im Dahner Felsenland.

Essen und Genießen Tal Vital

Steakhaus Felsengraf DahnEssen...ausmachen.

Gerne geben wir unter diesem Link unsere Empfehlungen für gutes Essen und Trinken.

Die Gemeinden im Tal Vital

Veranstaltungen im Tal vital

Dass die Pfälzer gerne feiern ist hinlänglich bekannt - dass sie sich dazu herzlich gerne Gäste einladen auch. Das ist zum einen einfach ihr Wesen und zum anderen sind sie natürlich stolz, dass sie ihre wunderschöne Region herzeigen können - mit all dem, was das Trifelsland ausmacht und was sich natürlich auch in den Veranstaltungen widerspiegelt, die das ganze Jahr über in den Gemeinden stattfinden: Feste mit dem Wein im Zentrum, mit dem Mittelalter oder mit regionalen Speisen. Die Beliebtesten möchten wir Ihnen hier gerne vorstellen.


Knutfest mit Weltmeisterschaft

In Weidenthal....mittelalterliche Fest, das jedes Jahr über 10.000 Besucher anzieht, erinnert an die Gefangenschaft des englischen Königs auf der Burg Trifels ... mehr

Märchenhafter Weihnachtsmarkt

In Lambrecht...die Esskastanie ist ein die Südpfalz prägendes Element - jedenfalls im Herbst, wenn sie durch die gelbe Blätterpracht der Kastanienbäume ... mehr

Burgbelebung Trifels

Einen Einblick in die Lebensweise der Ritter längst vergangener Zeiten geben die drei Wochenenden der Burgbelebung vom Trifels ... mehr

Burgunderweinfest

Im Burgunderdorf Gräfenhausen findet in jedem Jahr das gleichnamige Burgunderweinfest statt, eines jener gemütlichen und stilvollen Weinfest der Pfalz ... mehr

Weingenuss-Garten

Der Weingenuss-Garten ist in den wenigen Jahren seines Stattfindens eine feste Größe in der Veranstaltungs-landschaft der Region geworden ... mehr

Triftfest Rinnthal

Bei der Triftanlage westlich von Rinnthal findet alljährlich das Triftfest statt, bei dem sowohl Erwachsene als auch Kinder reichlich Spaß haben können ... mehr

Wandern im Tal vital

Pfälzer Hüttensteig

Der Pfälzer Hüttensteig ist eine 72 Kilometer lange Tour durch den Pfälzerwald in der Region Tal vital. Mit den 22 Stunden, die für die Wanderung insgesamt nötig sind, muss hier definitiv eine Übernachtung eingeplant werden. Und da kommen die Pfälzerwald Hütten - in der ganzen Welt bekannt - natürlich gerade recht. Wir beginnen die Tour in Lambrecht im Norden und wandern schliesslich bis Elmstein im Süden. Auf der Wanderung wird schnell klar, dass diese Wanderung mehr als nur Talwege beinhaltet, sondern eine sehr abwechslungsreiche Streckenführung aufweist.

Wolfsschluchthuette Esthal

Wir beginnen in Lambrecht - hier können wir unser Auto abstellen oder aus der Bahn steigen, um uns auf unsere Wanderung zu begeben. Wer hier schon viel Zeit verbingen möchte oder sich den Ort für weitere Touren merken will, sollte sich über die verschiedenen Highlights um Lambrecht informieren. Wir laufen hoch in den Wald und kehren der Ortschaft alsbald den Rücken. Durch die Bäume sehen wir die Ortschaft Lindenberg und mit etwas Glück auch die schöne Cyriakuskapelle aus der Ferne. Auf unserem Weg begegnet uns auch eine kleine Quelle, die vor uns sprudelt und das kühle Nass ins Tal trägt. Unser nächster Stop im Wald ist das Forsthaus Silbertal. Von da aus tauchen wir tiefer in das Waldmassiv ein und gehen in der Nähe des Rittersteins „lellebebbe-Pädle“ vorbei zu unserem ersten Etappenziel: Der Pfälzerwald Hütte Lambertskreuz, eine der größten ihrer Art mit reichlich Auswahl auf Speise- und Getränkekarte. 

Wenn wir uns nach einer Stärkung von der wohligen Atmosphäre der Waldhütte losgerissen haben, gehen wir weiter unserer Wege und umrunden die Erhebung namens Steinkopf zur Hälfte und bewegen uns auf den Ort Neidenfels zu. Hier haben wir die Möglichkeit, uns die malerische Burgruine Neidenfels anzuschauen, aber auch die märchenhafte Burgruine Lichtenstein - nicht weit davon befindet sich die Lichtensteinhütte und bietet Wärme und Getränke für tapfere Wanderer - Zeit, ein wenig zu rasten, bevor die Strecke nach dem Waldhaus Schwarzsohl weiterführt.

Dafür geht es zunächst nach Esthal, sollten Sie den ersten Streckenabschnitt hier beenden wollen, kann das Kloster St. Maria nicht nur besichtet werden, sondern auch als ganz besonderer Ort für die Nacht genutzt werden. Alternativ steht das liebevoll gestaltete und geführte Feriendomizil Weinbietblick zur Verfügung.

Nachdem wir Esthal hinter uns gelassen haben, geht es wieder in das Öko- und Biosphärenreservat Pfälzerwald - Nordvogesen. Wir kreuzen die schöne Ortschaft Weidenthal hier gleich zweimal und umrunden sie sozusagen. Kurz hinter Weidenthal haben wir die Möglichkeit, an einem idyllischem See zu rasten und die Füße entspannen zu lassen. Von da aus begeben wir uns in die Nähe des Rittersteins „Heklenbrunnnen 100 Schritt“ und gehen zum Waldhaus Schwarzsohl. In ihr finden wir ebenfalls eine liebevoll betriebene Hütte erheblicher Größe.

Wenn wir uns nach der Einkehr im Waldhaus Schwarzsohl wieder auf den Weg machen, ist Elmstein-Iggelbach das nächste Etappenziel. Wir laufen auf dem Wanderweg am Ritterstein „Eiche“ vorbei und genießen dabei die Natur und die Stille sowie die Ruhe des Waldes. Wir bleiben auf unserem Weg, bis wir die Ortschaft Elmstein erreichen. Hier haben wir einige tolle Sehenswürdigkeiten, wie die im Ort gelegenen Kirchen und ein paar schöne Felsformationen. Von Elmstein aus gehen wir durch die erholsame Waldluft weiter nach Iggelbach, ein kleiner Ort, den es aber zu erkunden lohnt.

Waldhaus Schwarzsohl

Sobald wir Iggelbach durchquert haben, gehen wir am Ritterstein Treffnix und der Bergspitze Großer Schweinsberg vorbei. Wir werden auf diesem Weg von dem sanften Plätschern des Iggelbachs begleitet. Diesem Gewässer folgen wir bis zum Helmbachweiher, im Sommer ein beliebter Platz für eine Abkühlung. Auf unserem Weg begegnet uns auch eine weitere Burgruine - die Burg Breitenstein. Neben viel Geschichte haben wir hier auch eine wunderschöne Aussicht. Wir begeben uns nun vom Speyerbach begleitet nach Erfenstein. Hier kann die gleichnamige Burgruine Erfenstein besichtigt werden.

Nachdem wir der kleinen Ortschaft in östlicher Richtung den Rücken gekehrt haben, sind wir bei unserer vorletzten Etappe mit dem Ziel Hellerhütte. Hier gehen wir durch den dichten Wald am Kropfsberg und dem Hohen Kopf vorbei. Mitten im Wald sehen wir dann schon von weitem durch die Baumwipfel den Hellerplatz. Durch ihr rustikal-gemütliches Ambiente ist die Hütte sehr einladend - hier wird auch regelmässig gefeiert, das Spießbratenessen auf der Hellerhütte ist schon längst legendär.

Nach unserer ereignisreichen Wanderung müssen wir auch irgendwann schweren Herzens den letzten Streckenabschnitt antreten. Von der Hellerhütte aus bewegen wir uns über den Überzwerchberg. Wir laufen auf dem Bergkamm und genießen den erhabenen Blick über den Pfälzerwald. Der krönende Abschluss, bevor wieder in Lambrecht ankommen, ist der Aussichtsturm „Dicker Stein“ bei Lambrecht. Hier können wir einen Teil unserer Route überblicken und haben damit unsere schöne Wanderung perfekt abgeschlossen. Wer noch Zeit und Muße hat, kann den Tag nun in Lambrecht ausklingen lassen.

Drei Burgen Wanderung

Von Zinne zu Zinne! Die drei Burgenwanderung ist eine der beliebtesten Wanderrouten in der Pfalz. Starten sollte man in Erfenstein, der Wanderparkplatz am Fuße des Höllischbachtals ist sehr gut über Lambrecht und die B29 zu erreichen. Die 6,4 KM lange Wanderung ist für Fans der pfälzischen Geschichte und von mittelalterlichen Burgen der perfekte Tagesausflug. Wir werden auf unserer Wanderung an drei Burgruinen vorbeikommen. Unser weg ist weiß grün markiert und dient uns als guter Anhaltspunkt um uns nicht zu verlaufen.

Burg Spangenberg Breitenstein

Wir starten in Erfenstein mittem Elmsteiner Tal. Unser erstes Ziel ist die Ruine der Burg Erfenstein. Der Ausblick lohnt sich und so auch der Aufstieg. Also gehen wir los am behauenen Sandsteinblock vor der Schlossschenke und gehen den Pfälzerwald hoch zur Burg Erfenstein. Von hier sehen wir nicht nur die Burg Spangenberg, sondern haben auch ein wunderschönes Panorama durch das Elmsteiner Tal. Nach dem Genuss des Ausblicks folgt auch schon direkt unsere nächste Etappe

Nachdem wir uns von dem Anblick lösen konnten gehen wir am Hang des Bergrückens entlang. Dabei haben wir immer das Elmsteiner Tal unter uns und den Bergrücken unter uns. Unser weg bleibt ziemlich auf einer höhe und ist bequem zu wandern, wir machen nur einen kleinen Schlenker um den Berg herum und können schon durch die Baumkronen die Burg Breitenstein sehen. Mit einem kurzen Blick über die Schulter verabschieden wir uns von der Burg Erfenstein und werfen einen letzten Blick aus der Ferne auf die Burg Spangenberg, bevor wir später auch diese erklimmen. Der Aufstieg auf die Burgruine ist ein wenig beschwerlicher als zur Burg Erfenstein. Wir halten uns dabei immer auf dem Wanderweg mit der weiß-grünen Markierung bis wir den steilen Schotterweg nach oben zur Burgruine antreten. Hier erwartet uns eine alte Festungsanlage aus dem zwölften Jahrhundert mit einer schönen romanischen Kapelle. Der Ausblick von dieser Burg ist auch nicht zu verachten. Vor uns breitet sich das gesamte Tal aus. Wir schauen schon mal nach rechts, und bereiten uns mental auf die nächste Etappe vor.

Burg BreitensteinWir steigen von der Burg herab und durchqueren den Ort Breitenstein. Wer möchte kann hier im Forsthaus Breitenstein noch einkehren und sich eine Stärkung für die nächste Etappe holen. Wir gehen nun auf der anderen Seite des Elmsteiner Tales auf den Bergkamm des hohen Kopfes. Auf unserem Weg durch den stillen Wald können wir auf das bereits geleitete schauen und was wir vor einigen Stunden bereits erwandert haben. Wir können während unseres gemütlichen Aufstiegs immer erhabener über das Tal blicken, und nähern uns von oben der Burg Spangenberg.

Die Burg Spangenberg und die Burg Erfenstein verbindet nicht nur eine räumliche Nähe, sondern auch eine alte Legende. So soll zwischen den beiden Burgen eine Lederbrücke bestanden haben, welche die Burgherren gerne nutzen. So kamen sie immer zusammen um zu feiern und zu trinken. An einem Abend während eines ausgelassenen Gelages kam es allerdings zum Streit zwischen den beiden Burgherren worauf einer Wutentbrannt die Feierlichkeiten verließ. Er verkündete während des Gezänkes, dass er sowieso nie wiederkommen wolle. Sein nun rivalisierender Burgherr pflichtete ihm bei und kappte die Haltetaue der Brücke, sodass nicht nur die Brücke in das Elmsteiner Tal viel, sondern auch der unglückliche Kontrahent.

Der etwas steile Absteig zur Burg Erfenstein lohnt sich. Die Burgruine ist gut erhalten und gibt uns die dritte und letzte Perspektive des schönen Elmsteiner Tals. Wir blicken zur Burg Erfenstein und stellen uns eine mächtige Brücke zwischen den beiden Burgen vor. Wir genießen noch die Burgruine und machen uns dann wieder gemütlich auf den Weg hinunter zu unserem Startplatz.

Esthaler Brunnenwanderweg

Franzensklause Elmstein

Insgesamt 15 Kilometer voller lehrreicher und nasser Überraschungen erwarten die Tapferen, die sich diesem Pfad annehmen. So starten wir unsere Rundwanderung am Esthaler Dorfplatz, direkt an „unserem“ ersten Brunnen. Ganz in der Nähe befindet übrigens sich auch die hübsche katholische Kirche St. Konrad von Parzham.

Wir bewegen uns erstmal in den schönen Pfälzerwald hinein und folgen dem Weg mit dem blauen Brunnen auf dem weißen Grund. Wir genießen solange die Natur bis wir ein Plätschern hören. Mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit haben wir folglich schon den Straufelsbrunnen erreicht. Wir bleiben auf dem Weg und umrunden in einer großen und gemütlichen Runde das wunderschöne Kloster St. Maria - wir werden es manchmal auch durch die Baumwipfel sehen. In einer kleinen Schleife überqueren wir die Straße und gehen vom Bergrücken hinab zum Bergfuß. Dort treffen wir nach ein paar Metern den sprudelnden Wögelbrunnen. Esthal wieder deutlich sehend machen wir uns dann auf, um den letzten Brunnen des ersten Abschnittes zu besuchen. Alsbald erreichen wir den Tränkebrunnen - wo früher die Pferde getränkt wurden, können wir uns kurz ausruhen, bevor wir uns zum Dorfplatz aufmachen. Dort angekommen machen wir uns auf zu unserem nächsten Ziel…

…ein weiterer Brunnen, der unmittelbar in Esthal liegt, ist nämlich der Nebelsbrunnen mit seiner interessanten Anordnung. Wenn wir uns von dem Brunnen losreißen können machen wir uns wieder auf in den ruhigen Wald, umrunden den Michaelsberg halb und genießen das Rascheln der Bäume bis wir das Wasser des Römerbrunnens hören. Wir begeben uns dann in die Talsohle zwischen den unterschiedlichen Gipfeln und folgen diesem solange, bis wir das Schimmern sehen, das der Goldbrunnen auf die Reise schickt. Das Interessante am Goldbrunnen ist, dass er sehr viel Wasser führt, aber ganz ruhig auf einen wirkt, da hier das Wasser durch den Sand nach oben gedrückt wird.

Gandertklause ElmsteinWenn wir uns an diesem kleinen Naturspiel sattgesehen haben, machen wir uns wieder auf die Socken und folgen dem Weg bis wir die  Wolfsschluchthütte erreichen. Hier kann gerastet und die typisch rustikale Atmosphäre inklusive deftigem Kraftspender genossen werden. Nun machen wir uns auf den Weg zurück nach Esthal und bleiben auf unserem Weg bis wir den Schelmenteichbrunnen erreichen. Ganz im Dunklen liegt er vor uns, erleuchtet nur von den Sonnenstrahlen, die durch das Blätterdach scheinen. Sobald wir uns hier sattgesehen haben, geht es zurück nach Esthal zum Anfangsort vom Esthaler Brunnenwanderweg.

 

Radfahren im Tal vital

Radfahren in der Pfalz

Kurpfalzachse

Im Weiler Johanniskreuz beginnt die Kurpfalzachse, ein 226 Kilometer langer Fernradweg durch die Großregion Rhein-Neckar. Er beginnt hier im Pfälzerwald, führt dort durch Wälder mit Urwaldcharakter, vorbei an Burgen, spektakulären Buntsandsteinfelsen und durch die romantischen Gassen typisch Pfälzer Ortschaften. Danach geht es weiter durch die Rheinebene, das Neckartal und schließlich durch den Odenwald und das Bauland.

Ihren Anfang nimmt die Strecke auf Johanniskreuz und führt Radfahrer durch Teile von Elmstein, Esthal und Lambrecht, um in Neustadt an der Weinstraße den Pfälzerwald zu verlassen. Der Abschnitt ist knapp 33 Kilometer lang und dürfte auch für Ungeübte recht problemlos zu bewältigen sein. Da die Strecke eher kurz ist, hat man genug Zeit, um auch mal vom Rad abzusteigen, die Gegend zu erkunden oder einfach nur gemütlich in einer der vielen Gaststuben zu essen - und da die Pfälzer Küche weit über ihre Grenzen hinaus bekannt ist, sollte man sich die Zeit zum Probieren auch nehmen.

Burg Neuscharfeneck Dernbach

Schon auf Johanniskreuz, einem eher ruhigen Weiler, der zur Ortsgemeinde Trippstadt gehört, sind Gebäude wie das Altes Forsthaus oder auch das Haus der Nachhaltigkeit sehens- und besuchenswert. Im Haus der Nachhaltigkeit kann man allerhand Dinge über nachhaltiges Leben im allgemeinen, aber auch über nachhaltige Wald- und Forstwirtschaft erfahren. Von hier radelt man bergabwärts neben dem Schwarzbach und wird von dessen Plätschern bis Speyerbrunn begleitet, den ersten Ortsteil der Gemeinde Elmstein und ist somit auch im Elmsteiner Tal. Hier lohnt es sich kurz anzuhalten, um die katholische Kirche St. Wendelinus und St. Hubertus zu bewundern.

Ab hier folgt man dem Speyerbach durch Mückenwiese, wo Triftanlagen, mit denen früher Holz transportiert wurde, erhalten sind, vor bei An der Schmelz nach Elmstein. Wer in Elmstein nicht absteigt, verpasst einiges. Vom historischen Ortskern mit seinen gepflasterten Wegen und romantischen Gassen aus, kann man die Burg Elmstein sehen. Zahlreiche Gaststätten laden zum Verweilen ein, besonders zu erwähnen sind der Landgasthof Zur Linde und die Grotta Azzurra in der Ortsmitte und das Naturfreundehaus Elmstein in Elmstein-Harzofen.

Mit dem Museum Alte Samenklenge hat Elmstein einen Platz für die Wald- und Forstgeschichte der Region geschafen, in dem man alles über das Naturdenkmal Pfälzerwald erfahren kann, aber auch Freunde der schönen Künste werden hier glücklich: Im Ortsteil Appenthal befindet sich eine Künstlerkolonie mit mehreren Ateliers, in denen seit 2011 jährlich das Kunstfest „Kultur total im Elmsteiner Tal“ stattfindet. Weiter geht es nach Helmbach, wo sich der gleichnamige Bachlauf zum Speyerbach gesellt.

Der folgende Abschnitt von Breitenstein nach Lambrecht beginnt mit Burgen im Überfluss. Über der Annexe thront die gleichnamige Burg Breitenstein. Als nächstes wartet die Burg Erfenstein, hier lohnt es sich, die sonst übliche Route zu verlassen und auch einen kurzen Abstecher zur Burg Spangenberg zu machen. Die Burgen Erfenstein und Spangenberg sind durch das Elmsteiner Tal getrennt, sind aber durch die Sage von der ledernen Brücke "verbunden". Laut dieser Sage waren der Burgherren der Erfenstein und der der Spangenberg Brüder oder zumindest sehr eng befreudet, weshalb sie zwischen ihren Burgen eine lederne Brücke spannten, damit sie nicht immer den Weg durch das sumpfige Tal auf sich nehmen mussten. Nach dem sie zusammen auf der Spangenberg festlich getafelt und etwas zu viel Wein getrunken hatten, gerieten sie in einen furchtbaren Streit. Als der Herr der Erfenstein wutentbrannt auf die Brücke stieg, wartete der Herr der Spangenberg, bis er in der Mitte war und durchtrennte die Halterung der Brücke, die dann mit dem Herrn der Erfenstein in die Tiefe rauschte. Festlich tafeln können SIe übrigens auch heute noch - in der Burgschänke Spangenberg, die wir Ihnen für einen Besuch an´s Herz legen wollen.

Neben dieser spannenden Geschichte bieten die Burgen auch allesamt eine spektakuläre Aussicht über den Pfälzerwald. Zwischen den Bäumen sind immer wieder die für die Region typischen Buntsandsteinfelsen zu erkennen - hat man sich satt gesehen, geht es weiter nach Sattelmühle, das wie Breitenstein und Erfenstein zur Gemeinde Esthal gehört. Hier kann man die namensgebende Sattelmühle, ein Mühlenanwesen aus dem 18. Jahrhundert, bestaunen - und auch hier im Altes Forsthaus Sattelmühle kann sehr gut eingekehrt werden.

Burg Neuscharfeneck Dernbach

Die nächste Station steht für Industrie: Frankeneck hat eine lange Geschichte, die sehr eng mit dem Pfälzerwald verbunden ist. Der Ort begann als Holzfällerdorf, wechselte aber später in die Branche der Papierherstellung. Diese Entwicklung so wie die allgemeine Geschichte des Dorfes werden im Papiermacher- und Heimatmuseum dargestellt. Zahlreiche Maschinen, Dokumente und Materialien erzählen lebhaft die Geschichte dieses alten Handwerks, von Frankeneck und wie die beiden miteinander verwoben sind.

Als nächstes führt die Route durch nach Lambrecht, wo zahlreiche Gasthäuser die Straßen säumen: Zum Beispiel die Bürgerstube Lambrecht, Sehenswürdigkeiten wie der Klosterbrunnen und die alte Papierfabrik locken viele Besucher hierher. Ist Lambrecht erkundet, trennt uns nur noch ein schmaler Streifen Pfälzerwald von Neustadt an der Weinstraße.

Hier wartet eine Vielzahl traditioneller Pfälzer Restaurants, Vinotheken, in denen man Weine aus den benachbarten Pfälzer Gemeinden verkosten und kaufen kann, aber auch ein breites Freizeitangebot wie zum Beispiel ein Besuch vom Eisenbahnmuseum Neustadt. Mit etwas Glück fährt an dem Tag das „Kuckucksbähnel“, eine historische Eisenbahn. Mit dem „Kuckucksbähnel“ kann man die schon zurückgelegte Strecke von Neustadt an der Weinstraße nach Elmstein aus einer anderen Perspektive erleben.

Mountainbiketour 5

Je länger -  je besser: Diese Tour lässt sich zurecht als Marathontour bezeichnen. Vielleicht ist sie sogar so etwas wie die Königsetappe der Mountainbiketouren im Pfälzerwald. Denn mit über 72 Kilometern und 1800 Höhenmetern ist sie durchaus etwas für Hartgesottene. Steile Auffahrten, ruppige Downhills und wenig Zeit zum Durchatmen bringen euch auf Hochtouren. Mit fünf Stunden sollte jeder rechnen, der sich für diese Strecke entscheidet.

Wir erreichen unseren Startpunkt Lambrecht im Pfälzerwald entweder über die B10 oder mit der Bahn. Wer möchte, kann sich in Lambrecht die alte Klosterkirche anschauen und auch das schöne Zunfthaus oder die Kirchen der Gemeinde sind einen Besuch wert. Wir verlassen Lambrecht direkt mit einer steilen Auffahrt auf den Ochsenkopf und bringen unseren Kreislauf auf Touren. Da fahren wir nahe am Papiermacher- und Heimatmuseum Frankeneck vorbei und an der Annexe Sattelmühle entlang. Hier touren wir durch den Wald und machen ordentlich Kilometer auf seinen verschlungenen Straßen, bis wir schließlich Esthal erreichen.

Burg Neuscharfeneck Dernbach

In Esthal angekommen, haben wir die Möglichkeit, das schöne Kloster St. Maria zu besichtigen, bevor wir den Ort an seinem südwestlichen Ende verlassen. Von Esthal aus geht es Richtung Wolfs-Brunnen, der direkt an der Wolfsschluchthütte liegt. Von dort folgen wir dem Weg bis nach Schwabenbach und lassen den Weiler auch schon wieder hinter uns. Danach erreichen wir auch schon die ersten Ausläufer von Appenthalm denen wir bis nach Elmstein folgen. Dort lohnt ein Blick hinauf zur Burg Elmstein oder ein Besuch der Wappenschmiede Elmstein. Von Elmstein bewegen wir uns in Richtung des Möllbergs und radeln weiter durch den Wald. Wir radeln an verschiedenen Erhebungen vorbei, bis wir Speyerbrunn erreichen. Hier sollte kurz innegehalten werden, um die beiden schönen Kirchen anzuschauen. Wir halten uns am Erlenbach und begleiten das quirlige Gewässer. Wir trennen uns erst im gleichnamigen Elmsteiner Ortsteil von unserem nassen Weggefährten und radeln durch den Wald nach Johanniskreuz, einem Weiler von Trippstadt. Hier haben wir viele anspruchsvolle Streckenabschnitte und auch Johanniskreuz selbst hat einiges zu bieten: Hier gibt es das Haus der Nachhaltigkeit, die Johanniskreuzkapelle und das Altes Forsthaus Johanniskreuz.

Burg Neuscharfeneck Dernbach

Von Johanniskreuz fahren wir in einer Schleife zurück nach Elmstein. Wir fahren am Rande des Ungeheuertals in der Nähe der L499 wieder an Speyerbrunn vorbei. Hier biegen wir nun auf einen anderen Weg ab und umrunden von der anderen Seite den Berg unseres Hinweges nach Johanniskreuz. Wir kommen an dem Weiler Mückenwiese vorbei und fahren in das Klaffental. Von dort aus nähern wir uns in verschlungenen Wegen dem Elmsteiner Ort Schafhof. Nun sehen wir Appenthal auch von nah und radeln daran vorbei durch das Tal. Aus Appenthal geht es nun in Richtung Lambrecht; wir folgen zunächst der L499 und dem Speyerbach nach Helmbach. Dort befindet sich auch die Burgruine Breitenstein, ein beliebtes Ziel. Von dort geht es weiter nach Erfenstein, wo sich auch die Burg Erfenstein befindet. Wir fahren nahe der Sattelmühle nun wieder zurück auf Anfang und erreichen nach unserer Marathontour alsbald die Stadt Lambrecht.

Von Neustadt nach Elmstein

Für Urlauber, die sich einen schönen Überblick über das Tal vital verschaffen wollen, ist der Radweg von Neustadt an der Weinstraße nach Elmstein sehr gut geeignet. Er zeigt bei allenfalls mittelschweren Abschnitten einen repräsentativen Querschnitt dessen, was die Region so erlebenswert macht.

Burg Neuscharfeneck Dernbach

Startpunkt der Tour ist der Parkplatz Nonnental - einige hundert Meter westlich von Neustadt an der Weinstraße. Von dort führt die Strecke parallel zum Speyerbach zunächst nach Lindenberg und dann weiter nach Lambrecht, das südlich der Durchgangsstraße durchquert- und dann Richtung Süden verlassen wird, hinein in´s Elmsteiner Tal. Von hier aus ist die Bahnstrecke des Kuckucksbähnels Ihr ständiger Begleiter. Wenn SIe glück haben, bekommen Sie die Museumsdampfeisenbahn sogar zu sehen, die im Sommerhalbjahr regelmäßig wischen Neustadt und Elmstein verkehrt.
 

Burg Neuscharfeneck Dernbach

Auf dem Rückweg können Sie den Weg über Iggelbach wählen. Von dort geht es entlang der Kreisstraße 17 zum Forsthaus Frechental. Wenig später erreichen Sie den Helmbachweiher, einen Badeweiher, dess kühles Wasser im Sommer für eine willkommene Erfrischung sorgt. Dann geht es wieder auf den Waldweg, der Sie auf dem Hinweg nach Elmstein geführt hat. Immer dem Weg, jetzt in entgegengesetzter Richtung folgend, kommen Sie wieder zum Startpunkt der Tour zurück.

 


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