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Die Region Lambrecht in der Übersicht


Burgen und Täler

Dahn PfälzerwoogD....

Geschichte und Sehenswürdigkeiten Region Lambrecht

Die Gegend...für Sie zusammengetragen.


Burg Spangenberg

Hoch über Dahn in der Pfalz. Steil über Dahn im Pfälzerwald ragt der Jungfernsprung auf, das Wahrzeichen der Stadt. In der an Felsen und Felsformationen ... mehr

Burg Erfenstein

Drei Burgen auf einem Berg. Die Dahner Burgengruppe besteht aus drei Burgen: Burg Altdahn, Burg Grafendahn und Burg Tanstein. Sie wurden nacheinander ... mehr

Burg Elmstein

Raubritter und Legenden. Hoch oben auf einer Bergkuppe thront erhaben die Burg Berwartstein über dem kleinen Ort Erlenbach im Dahner Felsenland ... mehr

Alte Samenklenge

Die am höchsten liegende Burgruine der Pfalz. Hoch oben thront sie: die Wegelnburg, die mit ihrer Lage in 570,9 Metern die am höchsten gelegene Burgruine mehr

Kuckucksbähnel

Von Lambrecht nach Elmstein führen die Schienen vom Kuckucksbähnel, das 1984 quasi wiederbelebt wurde, als Hommage an die alten Dampfloks und die ... mehr

Helmbachweiher

Der Helmbachweiher ist ein Badesee etwas südlich vom Elmsteiner Tal im Pfälzerwald, dem hervorragende Wasserqualität bescheinigt wird ... mehr

Wappenschmiede Elmstein

Das "Arbeitende Museum" wird die historische Wappenschmiede in Elmstein auch genannt. Hier können Sie viel über die Schmiedekunst erfahren ... mehr

Altes Forsthaus

Mächtiger Brocken über Busenberg. Südlich des Ortes Busenberg thront die Burg Drachenfels erhaben auf dem 368 Meter hohen Burgberg in der Pfalz. Wegen ihres markanten ... mehr

Übernachten Region Lambrecht

Felsenland Hotel DahnDass...Dahn-Reichenbach.

Im Folgenden finden Sie unsere Übernachtungs-Empfehlungen für einen kurzen oder längeren Aufenthalt im Dahner Felsenland.

Essen und Genießen Region Lambrecht

Steakhaus Felsengraf DahnEssen...ausmachen.

Gerne geben wir unter diesem Link unsere Empfehlungen für gutes Essen und Trinken.

Die Gemeinden in der Region Lambrecht

Wandern Region Lambrecht

Pfälzer Hüttensteig

Der Pfälzer Hüttensteig ist eine 72 Kilometer lange Tour durch den Pfälzerwald in der Region Lambrecht. Mit Ihren 22 Stunden, die für die Wanderung insgesamt nötig sind, muss hier definitiv eine Übernachtung eingeplant werden. Hier kommen einem die Pfälzerwald Hütten - in der ganzen Welt bekannt - sehr gelegen. Wir beginnen in Lambrecht und Wandern nach Elmstein. Auf der Wanderung wird einem klar, dass diese Wanderung mehr als nur Talwege beinhaltet, sondern eine sehr abwechslungsreiche Strecke bietet.

Von Lambrecht zur Hütte Lambertskreuz.

Wir beginnen in Lambrecht. Hier können wir unser Auto abstellen, oder aus der Bahn steigen, um uns auf unsere Wanderung zu begeben. Wer hier schon viel Zeit verbingen möchte oder sich den Ort für weitere Touren merken will, sollte sich über die verschiedenen Steine und Felsen um Lambrecht informieren. Wir gehen hoch in den Wald und kehren der Ortschaft alsbald den Rücken. Durch die Bäume sehen wir die Ortschaft Lindenberg und mit etwas Glück auch die schöne Cyrianus Kapelle aus der Ferne. Auf unserem Weg begegnet uns auch eine kleine Quelle, die vor uns sprudelt und das kühle Nass ins Tal trägt. Unser nächster Stop im Wald ist das Forsthaus Silbertal. Von da aus tauchen wir tiefer in das Waldmassiv ein und gehen in der Nähe des Rittersteins „lellebebbe-Pädle“ vorbei zu unserem Ziel: der Pfälzer Waldhütte Lambrechtskreuz. Wie so viele Hütten ist diese ebenfalls bewirtschaftet und wird hauptsächlich ehrenamtlich getragen.

Hütte Lambrechtskreuzhütte – Waldhaus Lambertskreuz

Wenn wir uns von der wohligen Atmosphäre der Waldhütte losgerissen haben, gehen wir weiter unserer Wege und umrunden halb die Erhebung namens Steinkopf. Nachdem wir die Erhebung umrundet haben, bewegen wir uns auf den Ort Neidenfels zu. Hier haben wir die Möglichkleit uns die malerische Burgruine Neidenfels anzuschauen, aber auch die märchenhafte Burgruine Lichtenstein. Direkt vor der Ruine befindet sich die Lichtensteinhütte und bietet Wärme und Getränke für tapfere Wanderer. In Neidenfels haben wir mit dem Waldhaus Lambertskreuz auch die Möglichkeit ein wenig zu rasten.

Waldhaus Lambertskreuz – Waldhaus Schwarzsohl

Wir bewegen uns von Neidenfels nach Esthal, hier können ebenfalls Unterkünfte gefunden werden, sollte der erste Streckenabschnitt hier beendet werden. In Esthal kann sich das Kloster St. Maria angesehen werden oder einige der schönen Brunnen.
Nachdem wir Esthal hinter uns gelassen haben, geht es wieder in das Öko- und Biosphärenreservat Pfälzerwald und Nordvogesen. Wir kreuzen die schöne Ortschaft Weidenthal hier gleich zweimal und umrunden sie sozusagen. Kurz hinter Weidenthal haben wir die Möglichkeit beim Gasthaus am Weiher – einem idyllischem See – zu rasten und die Füße entspannen zu lassen. Von da aus begeben wir uns in die Nähe des Rittersteins „Heklenbrunnnen 100 Schritt“ und gehen zum Waldhaus Schwarzsohl. Hier finden wir ebenfalls eine liebevolle, ehrenamtlich verwaltete Hütte, in der wir einkehren können.

Waldhaus Schwarzsohl – Iggelbach

Wenn wir uns wieder auf den Weg machen, gehen wir auf dem Wanderweg am Ritterstein „Eiche“ vorbei und genießen dabei die Natur und die Stille sowie die Ruhe des Waldes. Wir bleiben auf unserem Weg, bis wir die Ortschaft Elmstein erreichen. Hier haben wir einige tolle Sehenswürdigkeiten, wie die im Ort gelegenen Kirchen und ein paar schöne Felsformationen. Von Elmstein aus gehen wir durch den erholsamen Wald nach Iggelbach, ein Ort, den es sich zu erkunden lohnt.

Iggelbach – Erfenstein

Sobald wir Iggelbach durchquert haben, gehen wir am Ritterstein „Treffnix“ und der Bergspitze „Großer Schweinsberg“ vorbei. Wir werden auf diesem Weg von dem sanften Plätschern des Iggelbachs begleitet. Diesem Gewässer folgen wir bis zum Helmbachweiher. Im Sommer wird einem hier eine gute Abkühlung geboten. Auf unserem Weg begegnet uns auch eine weitere Burgruine – die Burg Breitenstein. Neben viel Geschichte haben wir hier auch eine wunderschöne Aussicht. Wir begeben uns nun vom Speyerbach begleitet zur Ortschaft Erfenstein. Hier kann die Gleichnamige Burgruine besichtigt werden.

Erfenstein – Hellerplatzhaus

Nachdem wir der kleinen Ortscahft den Rücken gekehrt haben, sind wir bei unserer vorletzten Etappe. Hier gehen wir mitten durch den Wald am Kropfsberg und dem Hohen Kopf vorbei. Mitten im Wald sehen wir dann schon von weitem durch die Baumwipfel das Hellerplatzhaus. Durch ihr rustikal gemütliches Ambiente ist die Hütte sehr einladend.

Hellerplatzhaus – Lambrecht

Nach unserer ereignisreichen Wanderung müssen wir auch irgendwann schweren Herzens den Wald wieder verlassen. Vom Hellerplatzhaus bewegen wir uns über den Überzwerchberg. Wir laufen auf dem Bergkam und genießen den erhabenen Blick über den Pfälzerwald. Der krönende Abschluss, bevor wieder in Lambrecht ankommen, ist der Aussichtsturm „Dicker Stein“ bei Lambrecht. Hier können wir einen Teil unserer Route überblicken und haben damit unsere schöne Wanderung perfekt abgeschlossen. Wer noch Zeit und Muße hat, kann den Tag nun in Lambrecht ausklingen lassen.

Pfälzer Hüttensteig

Der Pfälzer Hüttensteig ist eine 72 Kilometer lange Tour durch den Pfälzerwald in der Region Lambrecht. Mit Ihren 22 Stunden, die für die Wanderung insgesamt nötig sind, muss hier definitiv eine Übernachtung eingeplant werden. Hier kommen einem die Pfälzerwald Hütten - in der ganzen Welt bekannt - sehr gelegen. Wir beginnen in Lambrecht und Wandern nach Elmstein. Auf der Wanderung wird einem klar, dass diese Wanderung mehr als nur Talwege beinhaltet, sondern eine sehr abwechslungsreiche Strecke bietet.

Von Lambrecht zur Hütte Lambertskreuz.

Wir beginnen in Lambrecht. Hier können wir unser Auto abstellen, oder aus der Bahn steigen, um uns auf unsere Wanderung zu begeben. Wer hier schon viel Zeit verbingen möchte oder sich den Ort für weitere Touren merken will, sollte sich über die verschiedenen Steine und Felsen um Lambrecht informieren. Wir gehen hoch in den Wald und kehren der Ortschaft alsbald den Rücken. Durch die Bäume sehen wir die Ortschaft Lindenberg und mit etwas Glück auch die schöne Cyrianus Kapelle aus der Ferne. Auf unserem Weg begegnet uns auch eine kleine Quelle, die vor uns sprudelt und das kühle Nass ins Tal trägt. Unser nächster Stop im Wald ist das Forsthaus Silbertal. Von da aus tauchen wir tiefer in das Waldmassiv ein und gehen in der Nähe des Rittersteins „lellebebbe-Pädle“ vorbei zu unserem Ziel: der Pfälzer Waldhütte Lambrechtskreuz. Wie so viele Hütten ist diese ebenfalls bewirtschaftet und wird hauptsächlich ehrenamtlich getragen.

Hütte Lambrechtskreuzhütte – Waldhaus Lambertskreuz

Wenn wir uns von der wohligen Atmosphäre der Waldhütte losgerissen haben, gehen wir weiter unserer Wege und umrunden halb die Erhebung namens Steinkopf. Nachdem wir die Erhebung umrundet haben, bewegen wir uns auf den Ort Neidenfels zu. Hier haben wir die Möglichkleit uns die malerische Burgruine Neidenfels anzuschauen, aber auch die märchenhafte Burgruine Lichtenstein. Direkt vor der Ruine befindet sich die Lichtensteinhütte und bietet Wärme und Getränke für tapfere Wanderer. In Neidenfels haben wir mit dem Waldhaus Lambertskreuz auch die Möglichkeit ein wenig zu rasten.

Waldhaus Lambertskreuz – Waldhaus Schwarzsohl

Wir bewegen uns von Neidenfels nach Esthal, hier können ebenfalls Unterkünfte gefunden werden, sollte der erste Streckenabschnitt hier beendet werden. In Esthal kann sich das Kloster St. Maria angesehen werden oder einige der schönen Brunnen.
Nachdem wir Esthal hinter uns gelassen haben, geht es wieder in das Öko- und Biosphärenreservat Pfälzerwald und Nordvogesen. Wir kreuzen die schöne Ortschaft Weidenthal hier gleich zweimal und umrunden sie sozusagen. Kurz hinter Weidenthal haben wir die Möglichkeit beim Gasthaus am Weiher – einem idyllischem See – zu rasten und die Füße entspannen zu lassen. Von da aus begeben wir uns in die Nähe des Rittersteins „Heklenbrunnnen 100 Schritt“ und gehen zum Waldhaus Schwarzsohl. Hier finden wir ebenfalls eine liebevolle, ehrenamtlich verwaltete Hütte, in der wir einkehren können.

Waldhaus Schwarzsohl – Iggelbach

Wenn wir uns wieder auf den Weg machen, gehen wir auf dem Wanderweg am Ritterstein „Eiche“ vorbei und genießen dabei die Natur und die Stille sowie die Ruhe des Waldes. Wir bleiben auf unserem Weg, bis wir die Ortschaft Elmstein erreichen. Hier haben wir einige tolle Sehenswürdigkeiten, wie die im Ort gelegenen Kirchen und ein paar schöne Felsformationen. Von Elmstein aus gehen wir durch den erholsamen Wald nach Iggelbach, ein Ort, den es sich zu erkunden lohnt.

Iggelbach – Erfenstein

Sobald wir Iggelbach durchquert haben, gehen wir am Ritterstein „Treffnix“ und der Bergspitze „Großer Schweinsberg“ vorbei. Wir werden auf diesem Weg von dem sanften Plätschern des Iggelbachs begleitet. Diesem Gewässer folgen wir bis zum Helmbachweiher. Im Sommer wird einem hier eine gute Abkühlung geboten. Auf unserem Weg begegnet uns auch eine weitere Burgruine – die Burg Breitenstein. Neben viel Geschichte haben wir hier auch eine wunderschöne Aussicht. Wir begeben uns nun vom Speyerbach begleitet zur Ortschaft Erfenstein. Hier kann die Gleichnamige Burgruine besichtigt werden.

Erfenstein – Hellerplatzhaus

Nachdem wir der kleinen Ortscahft den Rücken gekehrt haben, sind wir bei unserer vorletzten Etappe. Hier gehen wir mitten durch den Wald am Kropfsberg und dem Hohen Kopf vorbei. Mitten im Wald sehen wir dann schon von weitem durch die Baumwipfel das Hellerplatzhaus. Durch ihr rustikal gemütliches Ambiente ist die Hütte sehr einladend.

Hellerplatzhaus – Lambrecht

Nach unserer ereignisreichen Wanderung müssen wir auch irgendwann schweren Herzens den Wald wieder verlassen. Vom Hellerplatzhaus bewegen wir uns über den Überzwerchberg. Wir laufen auf dem Bergkam und genießen den erhabenen Blick über den Pfälzerwald. Der krönende Abschluss, bevor wieder in Lambrecht ankommen, ist der Aussichtsturm „Dicker Stein“ bei Lambrecht. Hier können wir einen Teil unserer Route überblicken und haben damit unsere schöne Wanderung perfekt abgeschlossen.  Wer noch Zeit und Muße hat, kann den Tag nun in Lambrecht ausklingen lassen.

Drei-Burgen-Wanderung

Von Zinne zu Zinne - die drei Burgenwanderung ist eine der beliebtesten Wanderrouten in der Pfalz. Starten sollte man in Erfenstein, der Wanderparkplatz am Fuße des Höllischbachtals ist sehr gut über Lambrecht und die B29 zu erreichen. Die 6,4 KM lange Wanderung ist für Fans der pfälzischen Geschichte und von mittelalterlichen Burgen der perfekte Tagesausflug. Wir werden auf unserer Wanderung an drei Burgruinen vorbeikommen. Unser Weg ist weiß-grün markiert und dient uns als Anhaltspunkt, um uns nicht zu verlaufen.

Der Anfang und die Burg Erfenstein:

Wir starten in Erfenstein, mittem Elmsteiner Tal. Unser erstes Ziel ist die Spornburgruine Erfenstein. Der Ausblick lohnt sich und so auch der Aufstieg. Also gehen wir los am behauenen Sandsteinblock vor der Schlossschenke und gehen den Pfälzerwald hoch zur Burg Erfenstein. Von hier sehen wir nicht nur die Burg Spangenberg, sondern haben auch ein wunderschönes Panorama durch das Elmsteintal. Nach dem Genuss des Ausblicks folgt auch schon direkt unsere nächste Etappe

Von der Erfenstein zur Breitenstein

Nachdem wir uns von dem Anblick lösen konnten, gehen wir am Hang des Bergrückens entlang. Dabei haben wir immer das Elmsteiner Tal unter uns und den Bergrücken unter uns. Unser weg bleibt ziemlich auf einer höhe und ist bequem zu wandern, wir machen nur einen kleinen Schlenker um den Berg herum und können schon durch die Baumkronen die Burg Breitenstein sehen. Mit einem kurzen Blick über die Schulter, verabschieden wir uns von der Burg Erfenstein und werfen einen letzten Blick auf die Burg Spangenberg, bevor wir später auch diese erklimmen. Der Aufstieg auf die Burgruine ist ein wenig beschwerlicher als zur Burg Erfenstein. Wir halten uns dabei immer auf dem Wanderweg mit der weiß-grünen Markierung, bis wir den steilen Schotterweg nach oben zur Burgruine antreten. Hier erwartet uns eine alte Festungsanlage aus dem zwölften Jahrhundert mit einer schönen, romanischen Kapelle. Der Ausblick von dieser Burg ist auch nicht zu verachten. Vor uns breitet sich das gesamte Tal aus. Wir schauen schon mal nach rechts, und bereiten uns mental auf die nächste Etappe vor.

Von der Breitenstein zur Spangenberg

Wir steigen von der Burg herab und durchqueren den Ort Breitenstein. Wer möchte, kann hier im Forsthaus Breitenstein noch einkehren und sich eine Stärkung für die nächste Etappe holen. Wir gehen nun auf der anderen Seite des Elmsteiner Tales auf den Bergkamm des hohen Kopfes. Auf unserem Weg durch den stillen Wald, können wir auf das bereits geleistete schauen und was wir vor einigen Stunden bereits erwandert haben. Wir können während unseres gemütlichen Aufstiegs immer erhabener über das Tal blicken, und nähern uns von oben der Burg Spangenberg.

Die Burg Spangenberg und die Burg Erfenstein verbindet nicht nur eine räumliche Nähe, sondern auch eine alte Legende. So soll zwischen den beiden Burgen eine Lederbrücke bestanden haben, welche die Burgherren gerne nutzen. So kamen sie immer zusammen, um zu feiern und zu trinken. An einem Abend während eines ausgelassenen Gelages, kam es allerdings zum Streit zwischen den beiden Burgherren worauf einer wutentbrannt die Feierlichkeiten verließ. Er verkündete während des Gezänkes, dass er sowieso nie wiederkommen wolle. Sein nun rivalisierender Burgherr pflichtete ihm bei und kappte die Haltetaue der Brücke, sodass nicht nur die Brücke in das Elmsteiner Tal viel, sondern auch der unglückliche Kontrahent.

Der etwas steile Absteig zur Burg Erfenstein lohnt sich. Die Burgruine ist gut erhalten und gibt uns die dritte und letzte Perspektive des schönen Elmsteiner Tals. Wir blicken zur Burg Erfenstein und stellen uns eine mächtige Brücke zwischen den beiden Burgen vor. Wir genießen noch die Burgruine und machen uns dann wieder gemütlich auf den Weg hinunter zu unserem Startplatz.

 

Radfahren Region Lambrecht

Radfahren in der Pfalz

Kurpfalzachse

Durch die Großregion Rhein-Neckar

Im Weiler Johanniskreuz beginnt die Kurpfalzachse, ein 226 Kilometer langer Fernradweg. Er beginnt hier im Pfälzerwald, führt dort durch Wälder mit Urwaldcharakter, vorbei an Burgen, spektakulären Buntsandsteinfelsen und durch die romantischen Gassen typisch pfälzischer Ortschaften. Danach geht es weiter durch die Rheinebene, das Neckartal und schließlich durch den Odenwald und das Bauland.

Ihren Anfang nimmt die Strecke in Johanniskreuz und führt Radfahrer durch Teile von Elmstein, Esthal und Lambrecht, um in Neustadt den Pfälzerwald zu verlassen. Der Abschnitt ist knapp 33 Kilometer lang und dürfte für praktisch jeden problemlos zu bewältigen sein. Da die Strecke eher kurz ist, hat man genug Zeit, um auch mal vom Rad abzusteigen, die Gegend zu erkunden oder einfach nur gemütlich etwas in einer der vielen Gaststuben zu essen; und das sollte man sich nicht entgehen lassen.

Von Johanniskreuz durch das Elmsteiner Tal

Die Reise beginnt in Johanniskreuz, einem eher ruhigen Weiler, der zur Ortsgemeinde Trippstadt gehört. Gebäude wie das alte Forsthaus oder auch das Haus der Nachhaltigkeit zeigen, wie eng der Ort mit der ihn umgebenden Natur verbunden ist. Im Haus der Nachhaltigkeiten kann man allerhand Dinge über nachhaltiges Leben im allgemeinen, aber auch über nachhaltige Wald- und Forstwirtschaft erfahren.

Von hier radelt man neben dem Schwarzbach und wird von dessen Plätschern begleitet, bis man mit Speyerbrunn den ersten Ortsteil der Gemeinde Elmstein und somit auch das Elmsteiner Tal betritt. Hier lohnt es sich kurz anzuhalten, um die katholische Kirche St. Wendelinus und St. Hubertus zu bewundern.

Ab hier folgt man dem Speyerbach durch Mückenwies, wo Triftanlagen, mit denen früher Holz transportiert wurde, erhalten sind, vor bei An der Schmelz nach Elmstein.
Wer in Elmstein nicht absteigt, verpasst einiges. Vom historischen Ortskern mit seinen gepflasterten Wegen und romantischen Gassen aus, kann man die Burgruine Elmstein sehen. Zahlreiche Gaststätten laden zum Verweilen ein, besonders zu erwähnen ist da das Naturfreundehaus Elmstein, zu dem auch eine Gaststätte gehört.
Mit der Alten Samenklenge hat Elmstein ein Museum für Wald- und Forstgeschichte, in dem man alles über das Naturdenkmal Pfälzerwald erfahren kann, aber auch Freunde der schönen Künste werden hier glücklich. Im Ortsteil Appenthal befindet sich eine Künstlerkolonie mit mehreren Ateliers, in denen seit 2011 jährlich das Kunstfest „Kultur total im Elmsteiner Tal“ stattfindet. Weiter geht es nach Helmbach, wo der Helmbach sich zum Speyerbach gesellt.

Von Breitenstein nach Lambrecht

Dieser Abschnitt beginnt mit Burgen im Überfluss. Über Breitenstein thront die gleichnamige Burg Breitenstein. Als nächstes wartet Erfenstein, auch mit einer gleichnamigen Burg. Hier lohnt es sich, die sonst übliche Route zu verlassen und auch einen kurzen Abstecher zur Burg Spangenberg zu machen. Die Burgen Erfenstein und Spangenberg sind durch das Elmsteiner Tal getrennt, werden aber durch die Sage von der ledernen Brücke verbunden. Laut dieser Sage, waren der Burgherren der Erfenstein und der der Spangenberg Brüder oder zumindest sehr eng befreudet, weshalb sie zwischen ihren Burgen eine lederne Brücke spannten, damit sie nicht immer den Weg durch das sumpfige Tal auf sich nehmen mussten. Nach dem sie zusammen auf der Spangenberg festlich getafelt und etwas zu viel wein getrunken hatten, gerieten sie in einen furchtbaren Streit. Als der Herr der Erfenstein wutentbrannt auf die Brücke stieg, wartete der Herr der Spangenberg, bis er in der Mitte war und durchtrennte die Halterung der Brücke, die dann mit dem Herrn der Erfenstein in die Tiefe rauschte.

Neben dieser spannenden Geschichte, bieten die Burgen auch allesamt eine spektakuläre Aussicht über den Pfälzerwald. Zwischen den Bäumen sind immer wieder die berühmten Buntsandsteinfelsen zu erkennen, für die die Region bekannt ist.

Hat man sich satt gesehen, geht es weiter nach Sattelmühle, das wie Breitenstein und Erfenstein zur Gemeinde Esthal gehört. Hier kann man die namensgebende Sattelmühle, ein Mühlenanwesen aus dem 18. Jahrhundert bestaunen.

Die nächste Station steht ebenso für Industrie. Frankeneck hat eine lange Geschichte, die sehr eng mit dem Pfälzerwald verbunden ist. Der Ort begann als Holzfällerdorf, wechselte aber später zur Papierherstellung. Diese Entwicklung so wie die allgemeine Geschichte des Dorfes werden im Papiermacher- und Heimatmuseum dargestellt. Zahlreiche Maschinen, Dokumente und Materialien erzählen lebhaft die Geschichte dieses alten Handwerks, von Frankeneck und wie die beiden miteinander verwoben sind.

Als nächstes führt die Route durch das Grün vom Pfälzerwald nach Lambrecht, wo zahlreiche Gasthäuser die Straßen der Altstadt säumen. Sehenswürdigkeiten wie der Klosterbrunnen die alte Papierfabrik locken die Besucher hierher.

Von Lambrecht nach Neustadt an der Weinstraße

Hat man Lambrecht erkundet, trennt einen nur noch ein schmaler Streifen vom Pfälzerwald von Neustadt an der Weinstraße.

Hier wartet eine Vielzahl traditioneller pfälzer Restaurants, Vinotheken, in denen man Weine aus den benachbarten pfälzer Gemeinden kosten und kaufen kann, aber auch ein breites kulturelles Angebot, wie beispielsweise das Eisenbahnmuseum.

Mit etwas Glück fährt an dem Tag das „Kuckucksbähnel“, eine historische Eisenbahn. Mit dem „Kuckucksbähnel“ kann man die Strecke von Neustadt nach Elmstein aus einer anderen Perspektive erleben.

Mountainbiketour 5

Je größer, je besser - diese Tour lässt sich zurecht als Marathontour bezeichnen. Mit über 72 Kilometern und 1800 Höhenmetern ist sie durchaus etwas für Hartgesottene. Steile Auffahrten, ruppige Downhills und wenig Zeit zum Durchatmen, bringen euch auf Hochtouren. Mit fünf Stunden sollte rechnen, wer sich für diese Strecke entscheidet.

Lambrecht -Esthal

Wir erreichen unseren Startpunkt Lambrecht mitten im Pfälzerwald entweder über die B10 oder mit der Bahn. Wer möchte, kann sich in Lambrecht die alte Klosterkirche anschauen. Auch das schöne Zunfthaus oder die Kirchen sind einen Besuch wert. Wir Verlassen Lambrecht direkt mit einer steilen Auffahrt auf den Ochsenkopf und bringen unseren Kreislauf auf Touren. Da fahren wir nahe am Papiermacher- und Heimatmuseum Frankeneck vorbei und an der Ortschaft Sattelmühle entlang. Hier touren wir durch den Wald und machen ordentlich Kilometer auf seinen verschlungenen Straßen, bis wir schließlich Esthal erreichen.

Esthal –Elmstein

In Esthal haben wir die Möglichkeit, das schöne Kloster St. Maria zu besichtigen, bevor wir den Ort an seinem südwestlichen Ende verlassen. Von Esthal aus geht es Richtung Wolfs-Brunnen, der direkt an der Wolfsschluchthütte liegt. Von dort folgen wir dem Weg bis nach Schwalbenbach und lassen den Weiler auch schon hinter uns. Danach erreichen wir schon die ersten Ausläufer von Appenthal. Denen folgen wir bis nach Elmstein.

Elmstein - Johanniskreuz

In Elmstein haben wir die Möglichkeit uns die Burgruine Elmstein anzuschauen oder die Wappenschmiede zu Elmstein. Von Elmstein bewegen wir uns in Richtung des Möllbergs und radeln weiter durch den Wald. Wir radeln an verschiedenen Erhebungen vorbei, bis wir Speyerbrunn erreichen. Hier sollte kurz innegehalten werden um die beiden schönen Kirchen anzuschauen. Wir halten uns am Erlenbach und begleiten das quirlige Gewässer. Wir trennen uns erst im Weiler Erlenbach von unserem nassen Weggefährten und radeln durch den Wald nach Johanniskreuz. Hier haben wir viele anspruchsvolle Streckenabschnitte. Auch der Ort hat etwas zu bieten. Hier gibt es das Haus der Nachhaltigkeit, die Johanniskreuzkapelle und das alte Forsthaus.

Johanniskreuz – Appenthal

Von Johanniskreuz fahren wir in der Schleife zurück nach Elmstein. Wir fahren am Rande des Ungeheuertals in der Nähe der L499 wieder an Speyerbrunn vorbei. Hier biegen wir nun auf einen anderen Weg ab und umrunden von der anderen Seite den Berg von unserem Hinweg nach Johanniskreuz. Wir kommen an dem Weiler Mückenwiese vorbei und fahren in das Klaffental. Von dort aus nähern wir uns in verschlungenen Wegen dem Elmsteiner Ort Schafhof. Nun sehen wir Appenthal auch von nah und radeln daran vorbei durch das Tal.

Appenthal – Lambrecht

Hier folgen wir der L499 und dem Speyerbach erstmal nach Helmbach. Dort befindet sich auch die Burgruine Breitenstein, welche ein beliebtes Ziel für Touristen ist. Von dort geht es weiter nach Erfenstein, wo sich auch die Burg Erfenstein befindet. Die beiden Burgen verbindet eine im deutschen Raum typische Legende, die der ledernen Brücke. Wir fahren nahe der Sattelmühle nun wieder zurück auf Anfang und erreichen nach unserer Marathontour alsbald Lambrecht.


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