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Die Ferienregion Wachenheim im Überblick


Wo schon die Kelten kelterten

Urlaub am Balkon der Pfalz – mit Aussicht, Wein und reichlich Geschichte. So lässt sich die Ferienregion Wach-enheim trefflich in einem Satz beschreiben. Die Landschaft bietet alles, was ein ausgewogenes Balkonpano-rama braucht: Ein bewaldetes Bergmassiv mit dem Pfälzerwald im Westen, sanfte Erhebungen voller Reben in der Mitte und der flachere Übergang hinaus in die Rheinebene im Osten.

Das Biosphären- und Ökoreservat Pfälzerwald bietet unendlich viele Möglichkeiten der aktiven Freizeitgestaltung: Aus-gedehnte Spaziergänge im Schatten oder in der Abendsonne am östlichen Waldesrand in das Rebenmeer der Mittelhaardt hinein zum Beispiel. Aber längst nicht nur der Pfälzerwald mit seinem Haardtrand alleine prägt die Region, es ist vor allem der Wein, der der gut 10 000 Einwohner starken Gegend ihre Identität gibt – verteilt übrigens auf die Stadt Wachenheim selbst und die Gemeinden Friedelsheim, Gönnheim und Ellerstadt.

Weinstrassenfenster

Wie überall in der Pfalz wird auch in den Lagen um Wachenheim hauptsächlich die Königstraube angebaut: Der Riesling. Neben gutem Wein und wunderschöner Naturwunder gibt es natürlich auch noch Relikte vergangener Zeiten: Die Region wurde nämlich bereits 500 Jahre vor der Geburt Christi von den Kelten besiedelt. Sie bauten dort ihre Siedlungen und kultivierten dort die ersten Weinberge, wo heute die Reben der Traditionsweingüter wachsen. Viele der Sehenswürdig-keiten in der Ferienregion wie zum Beispiel auch die berühmte Wachtenburg, die über dem Ort Wachenheim selbst thront, sind über Rad- und natürlich über Wanderwege zu erreichen. Viele Legenden und Sagen ranken sich um die alten mittelalterlichen Gemäuer, aber auch um die Überreste einer der größten Zivilisationen der Menschheits-geschichte – die Rede ist natürlich von den Römern. Hier und da ist heute in Deutschland noch eine Villa Rustica, ein Herrenanwesen aus diesen Zeiten, aufzufinden. Genau das ist in den 80-ziger Jahren vor den Toren der Stadt unter der Wachtenburg passiert: Die imposanten Überreste der Villa Rustica Wachenheim wurden eher zufällig entdeckt und erinnern noch heute daran, wer zu jenen Zeiten in der Pfalz das Sagen hatte. Einige der Winzerfamilien in der Ferienregion Wachenheim sollen ihre lang gehegte Tradition sogar bis auf die alten Römer zurück-führen können.

Die tiefe Verbundenheit zum Wein wird nicht nur durch die exzellenten Erzeugnisse aus den Reben der Pfalz klar, sondern auch durch einen der längsten Wanderwege der Pfalz in der Region, den Pfälzer Weinsteig. Über 170 Kilometer windet sich die Strecke durch die Wälder, Täler und Ebenen – auch durch die der Ferienregion Wachenheim. Der Pfälzer Mandelpfad, ebenfalls ein sehr bekannter Wanderweg ist eine prima Gelegenheit, die Naturschönheit der Mandelblüte zu erleben – zusammen mit dem mächtigen Wald, den grünen Reben und dem goldenen Wein zeichnen die rosafarbenen Blüten eine schöne Idylle mitten in die Pfalz. Wer auch Teil dieser Idylle sein möchte oder sie wenigstens erleben mag, sollte unbedingt eintauchen – in die Ferienregion Wachenheim.

Sehenswürdigkeiten Ferienregion Wachenheim

Nicht nur die Natur bietet interessante Plätze, für die sich ein Besuch in der Region um Wachenheim definitiv lohnt, auch der Mensch hat einige imposante Bauten hinterlassen. Das bekannteste Zeugnis menschlicher Aktivität in der Region ist wohl die Wachtenburg. Ihre Ruine wacht hoch oben über der Stadt Wachenheim und ist heute noch recht gut erhalten. Sie stammt aus dem zwölften Jahrhundert und wurde drei Jahrhunderte später von französischen Truppen gesprengt. Heute ist sie ein sehr beliebtes Ziel für Wanderer und Radfahrer. 

Spannend für Freunde alter Kultur ist auch die schon erwähnte Villa Rustica bei Wachenheim. Der römische Landsitz wurde erst sehr spät bei einer Flurbereinigung entdeckt. Danach wurde das Potential der übrig gebliebenen Zeitzeugen erkannt und die Fundamente wurden restauriert, um einen Eindruck der Größe der Anlage vermitteln zu können.

Und weil wir gerade von Mauern sprechen: Nachdem die Stadt Wachenheim selbst 1341 endlich ihre Stadtrechte bekam, begannen die Bürger Wachenheims auch damit, ihre Stadt zu befestigen. Überreste der Stadtmauern sind heute noch zu bestaunen: Die Höhe von neun Metern und die anderthalb Meter in der Dicke zeugen davon, dass die Wachenheimer sich zu wehren wussten.

Modernere Architektur bietet dagegen die Villa Wolf. In ihrer Gestaltung ist sie so einzigartig wie die Region und wurde im 19. Jahrhundert errichtet. Abgerundet wird der imposante Landsitz durch seinen Herrschaftsgarten, den großen Baum-bestand und die Hofanlage. Wachenheim ist auch der Sitz der größten Sektkellerei in Europa. Das Schloss Wachenheim ist nicht nur bei Touristen sehr beliebt, sondern auch bei Liebhabern von prickelnden Getränken.

Interessant ist auch die Simultankirche St. Georg und das Wetterkreuz nordwestlich der Stadt. Der Siebenröhrenbrunnen ist ein sehr interessantes Beispiel dafür, wie Brunnen damals befestigt worden sind und erfreut sich auch heute noch größter Beliebtheit. Sehr spannend ist auch der alte Opferstein „Steinerne Kelter“. In das Land hineingeschnitten zeugt dieser Stein von den kultischen Ritualen, welche die alten Völker früher hier verübt haben. Die Natur einfach pur genießen können die Besucher der Region indem sie das Naturschutzgebiet auf der Krähhöhle besuchen. Wer im Wald unterwegs ist, sollte auch den Rittersteinen in der Waldgemarkung etwas Aufmerksamkeit schenken.

In der Ferienregion Wachenheim gibt es also viel zu sehen und zu erleben – die Höhepunkte haben wir selbstverständlich im Folgenden für Sie zusammengestellt:


Villa Rustica

Erst in den 70-ziger Jahren zufällig bei Erdarbeiten entdeckt, bilden die Überreste der römischen Villa Rustica heute ein Freilichtmuseum zwischen Wachenheim und Friedelsheim ... mehr

Simultankirche St. Georg

Die gewaltige Simultankirche St. Georg steht mitten in Wachenheim und bildet den Mittelpunkt eines Gebäudeensembles, das Durchreisenede staunend nach links und rechts schauen lässt ... mehr

Wachtenburg

Die Wachtenburg ist so etwas wie das Wahrzeichen der Stadt und der ganzen Ferienregion Wachenheim. Wie von einem Balkon herunter können Besucher von hier auf die Weinstraße ... mehr

Burgturm Friedelsheim

Der Burgturm Friedelsheim ist nicht nur prima erhalten und begehbar, sondern auch ein Zeuge der Existenz der Burg Friedelsheim beziehungsweise vom Schloss zu Friedelsheim ... mehr

Akazienwald

Ein ganz besonderer Ort in der Ferienregion Wachenheim und auch darüber hinaus ist das Naturschutzgebiet Akazienwald mit dem Entenweiher in seiner Mitte ... mehr

Freilichtmuseum Sarkophage

Sieben wuchtige Sarkophage sind in Gönnheim zu besichtigen und geben dort Auskunft über die Bestattungskultur zur Zeit der Römer in der Pfalz ... mehr

Übernachten Ferienregion Wachenheim

Freizeitspaß ist auch in der Ferienregion Wachenheim garantiert – und so gibt es viele gute Gründe für einen Urlaub hier in und um Wachenheim an der Weinstraße. Die wohl größte Attraktion der Ferienregion ist der über die Landesgrenzen hinaus bekannte Kurpfalzpark. Hier können Jung und Alt gemeinsam Spaß haben und die vielen unterschiedlichen Attraktionen genießen. Auf über 700.000 Quadratmetern ist dort die gesamte heimische Flora und Fauna zu bewundern, viele Fahrschäfte und die Greifvogelshow machen den Tag im Kurpfalzpark Wachenheim perfekt. Wer dagegen lieber über den Dingen schwebt, kann eine Ballonfahrt über Wachenheim in Erwägung ziehen, denn eine bessere Aussicht auf die liebenswerte Region an der Mittelhaardt und seine Menschen gibt es nirgendwo.

Rieslinghof Wachenheim

Sportbegeisterte und Aktivurlauber können in den warmen Tagen ihre überschüssige Energie auf den Wander- und Rad-wegen, den Trimm-Dich-Pfaden, den Bolzplätzen oder auch den Beachvolleyball-Plätzen in der Region abbauen. Angler werden Freude am Ellerstadter Weiher haben, denn hier kann über den Sport-Fischer-Club Ellerstadt die Berechtigung fürs Fischen erworben werden. Mit dem Ellerstadter Kiesbaggersee bietet sich ein gleichermaßen wunderbares Ausflugsziel an. Kinder und Natur in der heutigen Zeit "unter einen Hut" zu bekommen, ist gar nicht so leicht – und deshalb hat der Pfälzerwald-Verein Wachenheim dafür ein tolles Mittel: Mit großartigen Aktionen und themenbezogenen Wanderungen können dort die Kleinen den Wald ganz nah erleben. Für eine Abkühlung nach einem Tag im Wald empfehlen wir im Sommer natürlich den Besuch vom Freibad der Stadt Wachenheim.

Bei so vielen attraktiven Freizeitgestaltungsmöglichkeiten macht es natürlich Sinn, Gästen der Region die passende Logis anzubieten – und die gibt es in allen Komfortstufen, Preisklassen und Größenordnungen. Da der Pfälzer von Haus aus gastlich und menschenfreundlich ist, wird sich niemand nach einem Besuch der Ferienregion Wachenheim beschweren können, sondern im Gegenteil zuhause von freundlichen und humorvollen Menschen berichten, die gerne Gäste um sich haben.

Bei wem genau Sie ruhig und stilvoll übernachten können, zeigen wir Ihnen gerne auf den einzelnen Ortsgemeindeseiten der Ferienregion Wachenheim.

Essen und Genießen Ferienregion Wachenheim

Was was die Ferienregion Wachenheim zu bieten hat, beschränkt sich natürlich nicht nur auf Wald, Wein oder die Sehenswürdigkeiten hier an der Weinstraße – denn auch das gastronomische Angebot der Pfalz ist Spiegelbild für die Lebensart der hier lebenden Menschen. Und natürlich hat es herausragender Wein auch verdient, mit ebenso exquisiten Speisen kredenzt zu werden, wenn es gewünscht ist. Aber auch die bodenständigen und deftigen Pfälzer Spezialitäten sind längst eine internationale Marke und repräsentieren die Pfalz und deren Attribute. Und weil der Pfälzer von Haus aus recht undogmatisch an die meisten Themen herangeht, finden sich überall an der Weinstraße und darüber hinaus auch internationale Einflüsse und der französische Flammkuchen etwa ist kaum noch von den Speise-karten der Region im Südwesten von Deutschland wegzudenken.

Weinstube Eymann

Wer Wert auf stilechtes Ambiente legt, ist natürlich in einer der zahlreichen Weinstuben in Wachenheim, Friedelsheim, Gönn-heim und Ellerstadt bestens aufgehoben. Mit der Burgschänke oben auf der Wachtenburg existiert selbstverständlich ein ganz besonderer Platz zum Geniessen und auch im Schloss Wachen-heim gibt es die ein- oder andere Kleinigkeit für den Magen. Wer von der traumhaften Kulisse der Stadtmitte begeistert ist, dem seien das Café Schellack und das S´Kapellchen direkt gegen-über empfohlen. Und wer eine der Pfälzerwald Hütten kennen-lernen will, der hat mit dem Waldhaus Lambertskreutz und dem Oppauer Haus zwei wahrlich urige Exemplare als Vorlage.

Wo Sie sich hier an der Mittelhaardt verwöhnen lassen können, haben wir als Tipps auf den einzelnen Ortsgemeindeseiten in der Ferienregion Wachenheim zusammengetragen.

Wein und Sekt Ferienregion Wachenheim

An der Mittelhaardt eine Stadt oder Gemeinde herauszuheben, die Weinbau ganz besonders gut beherrscht, ist unmöglich. Denn das können sie alle – gerade auch deshalb, weil es die Natur besonders gut mit ihnen gemeint hat: Terroir und Klima sind unvergleichlich und über die Güte von Weinen aus der Region Pfalz braucht wahrlich nichts mehr geschrieben werden.

Sektkellerei Schloss Wachenheim

Aber die beiden Elemente Böden und Wetter sind es nicht allein, die aus der Ferienregion Wachenheim auch eine Spitzenwein- und Sektregion machen. Es gehören nämlich auch Menschen dazu, die all ihre Kraft und Liebe in die Traube investieren und reichlich Wissen über- beziehungsweise Erfahrung im An- und Ausbau der Reben haben. Aber nicht nur Weine charakterisieren die Region um Wachenheim, sondern auch feine Brände, Obst und vor allem auch Sekte. Auf den einzelnen Seiten der Orts-gemeinden und der Stadt Wachenheim stellen wir Ihnen deshalb eine feine Auswahl an Weingütern, Brennereien und Obsthöfen vor – und natürlich die größte Sektmanufaktur in Europa.

Wer die edle Kunst des Weinanbaus besonders beherrscht, das Brennen edler Geiste und Brände zu seinem Lebensinhalt gemacht hat und wer sich mit Äpfeln besonders gut auskennt, haben wir Ihnen auf den einzelnen Seiten der vier Ortsge-meinden den einzelnen Ortsgemeindeseiten in der Ferienregion Wachenheim zusammengetragen.

Ortsgemeinden Ferienregion Wachenheim

Neben der Stadt Wachenheim bilden die drei Gemeinden Friedelsheim, Gönnheim und Ellerstadt die Ferienregion an der Weinstraße. Fast schon selbstverständlich für die Pfalz: Alle sind stark durch den Weinbau geprägt. Das zeigt sich in fast jeder Straße – durch die schönen Winzerhöfe und die Weinfeste, die hier natürlich ausgiebig zelebriert werden.

Aber auch geschichtlich ist hier in der Ferienregion Wachenheim so Einiges verborgen, was spannend und lehrreich zugleich ist: Die Villa Rustica natürlich, der Burgturm in Friedelsheim, die Sarkophage von Gönnheim, der Akazienwald bei Ellerstadt, die Kirche St. Georg und natürlich die Wachtenburg. Selbstverständlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, uns jedes der Dörfer noch etwas genauer anzuschauen:

Veranstaltungen Ferienregion Wachenheim

In der Ferienregion Wachenheim ist so ziemlich das ganze Jahr über etwas los. In einer Weinbauregion wie dieser bestimmen natürlich die Weinfeste die örtlichen Feierlichkeiten, auch wenn sie manchmal Namen tragen, die nicht unbedingt auf den Traubensaft hinweisen: Ende Juli in jedem Jahr zum Beispiel findet das Ellerstadter Raachhinkelfeschd statt, was man wohl mit "Rauchhähnchenfest" ins Hochdeutsche übersetzen würde. Aber auch hier stellen die örtlichen Winzer die Erzeugnisse des Edelweinbauortes vor – eingebettet in ein besonderes kulinarisches Konzept, wenn man so will. Ende August und bis in den September hinein findet dann in Ellerstadt die Kerwe statt.

Wer früher im August auf eine Kerwe nicht verzichten will, kann in Friedelsheim Abhilfe schaffen, denn dort ist der jährliche Kerwetermin am dritten Wochenende des Monats. Und eine Woche später geht es schon beim benachbarten Weinfest in Gönnheim rund. Das Burg- und Weinfest in Wachenheim findet Anfang Juni statt und erfreut sich jedes Jahr an mehr Besuchern. Das Burgfest auf der Wachtenburg sollte von Mittelalterfans wahrlich nicht verpasst werden, dort kann Ende August auf der alten Burg ordentlich gefeiert werden.

Weinfreunde werden sicherlich schon vom Erlebnistag Deutsche Weinstraße gehört haben, der Tag Ende August jeden Jahres, an dem die komplette Weinstraße für den motorisierten Verkehr gesperrt ist und sich die knapp 90 Kilometer in eine riesige Partymeile verwandelt. Überall sind die Schankstellen der Winzer geöffnet und so manch bizarres Gefährt mischt sich unter die zahllosen Fahrräder, von denen zwischen Schweigen-Rechtenbach im Süden bis Bockenheim im Norden alles gefüllt scheint.

Ganz um den Wein dreht es sich auch auf dem WineStreetArt-Festival Anfang Juli in Gönnheim, kurz davor findet im selben Ort noch die Wein- und Kulturtage statt.

Wandern und Radfahren Ferienregion Wachenheim

Die Ferienregion Wachenheim liegt an der Schnittstelle zwischen der Rheinebene im Osten und dem Pfälzerwald im Westen und genau das eröffnet gigantische Möglichkeiten, Aktivurlaub mit reichlich Abwechslung zu ver-binden: Wandern, Radfahren, Mountainbiken zum Beispiel. Die Wanderwege in- und rund um diese herrliche Region sind mit viel Liebe zusammengestellt und hervorragend ausmarkiert. Die Berggipfel liegen auf einem Niveau von 300 bis 500 Metern Höhe und im Poppental beziehungsweise dem Wachenheimer Tal warten zwei idyllische Bachläufe im tiefen Schatten vom Pfälzerwald auf Entdeckung.

Aber natürlich hat auch ein Spaziergang oder eine stramme Wanderung durch die Weinberge ein besonderes Flair. Oder man verbindet einfach beide Elemente miteinander, denn gleich zwei der drei Fernwanderwege der Pfalz führen im Wech-sel durch Wald und Flur: Der Pfälzer Weinsteig und der Pfälzer Mandelpfad.

Wandern Ferienregion Wachenheim

Wandern in der Ferienregion Wachenheim

Rieslingtour Wachenheim

Immer den Trauben nach – Die Pfalz ist bekannt für gutes Wetter und hervorragende Weine. Eine Rebsorte ist besonders charakteristisch für die Region: der Riesling. Ob pur oder als Schorle, er ist von keinem Weinfest wegzudenken. Jeder Pfälzer Winzer führt ihn im Sortiment und auf jeder Lage finden sich auch Trauben, die später zum Lieblingswein der Pfälzer werden.

Auf den Spuren des Rieslings wandert man auf der Rieslingtour in Wachenheim. Der Rundweg führt auf acht Kilometern durch zahlreiche Weinlagen, hinauf zur Wachtenburg, vorbei an zahlreichen Winzern und über die Sektkellerei Schloss Wachenheim wieder zurück zum Ausgangspunkt. Unterwegs bieten sich zahlreiche Gelegenheiten zur Einkehr, bei denen man auch die Möglichkeit hat, die verschiedenen Rieslinge aus Wachenheim zu kosten.

Burg Wachtenburg

Vom Wein zur Burg ... die Tour beginnt und endet am Weinstraßenfenster, einer vom Pfälzer Bildhauer Peter Vogt geschaffenen Sandsteinarbeit. Dem Weinwanderrundweg Nr. 10 folgend, geht es zunächst durch die Einzellage „Fuchsmantel“, bis man das Tal verlässt und den kurzen Aufstieg zum „Mundhardter Hof“ beginnt. Je nach Lust und Hunger, kann bereits hier eingekehrt werden. 

Weiter geht es durch das Wochenendgebiet am Kämmertsberg, an das sich die Lage „Königswingert“ anschließt, wo auf den Wanderweg Deutsche Weinstraße gewechselt wird. Ab nun folgt man dem grün-weißen Schild mit Traubensymbol, bis der Fußweg zur Wachtenburg erreicht ist. Vermutlich schon im 12. Jahrhundert wurde die Burg durch die Leininger erbaut, um das Gebiet zu bewachen. Ab dann folgte eine bewegte Geschichte mit vielen verschiedenen Herrschern, die ihr trauriges Ende in der Zerstörung der Burg im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekriegs fand. Heute können noch Teile der fünf Türme, des herrschaftlichen Palas und der Ringmauer besichtigt werden. Heute wird die Burg auch „Balkon der Pfalz“ genannt – warum, versteht man sofort, wenn man einmal oben war: Es entfaltet sich eine herrliche Aussicht über den westlichen Teil der Rheinebene. Die bewirtschaftete Burgschänke ist der ideale Ort zur Einkehr und um die Aussicht zu genießen.

Von der Burg zum Schloss ... nach einem kurzen Abstieg, trifft man wieder auf den Wanderweg Deutsche Weinstraße, der durch die Weinbergslagen „Gerümpel“, „Rechbächel“, „Goldbächel“ und  vorbei an der italienischen Villa des Weinguts J.L. Wolf in die Innenstadt Wachenheims führt. Klassizistische Gebäude und Adelshöfe prägen das Ortsbild. Am präg-nantesten ist wohl der Marktplatz, von dem aus man auf die Simultankirche St. Georg, die Ludwigskapelle und den Marktbrunnen blicken kann – ein richtiges Postkartenpanorama. Von hier aus ist es nur noch ein Katzensprung, bis man das Palais der berühmten Sektkellerei Schloss Wachenheim erreicht. Über den „Kolbschen Hof“ geht es die Weinstraße entlang zurück zum Startpunkt. 

Wachenheimer Täler-Tour zum Oppauer Haus

Wer eine abwechslungsreiche Rundwanderung durch den Pfälzerwald sucht, dem ist die Wachenheimer Täler-Tour zu empfehlen. Der Start- und gleichzeitig auch Endpunkt ist die Stadt Wachenheim mit ihrem sehenswerten historischen Kern. Die Wanderung beginnt am Parkplatz an der Burgstraße, der wir dann auch folgen – danach der Wald-straße und dem gelb-roten Viereck als unserer Wegmarkierung, bevor wir durch den Bornweg und die Mittel-bergstraße zu einem schmalen Pfad am Ende der Mittelbergstraße gelangen und mit ihm aus dem Ort heraus in die angenehme Kühle des Haardtrandes. Nach fast einem Kilometer auf dem Pfad gelangen wir ins Poppental mit dem Schwabenbach, an dessen Lauf uns der rot-gelb markierte Weg immer tiefer in den Pfälzerwald hineinführt.

Oppauer Haus

Nach einiger Strecke gelangen wir an die Keltenquelle von wo aus der Weg einen steileren Anstieg in die Richtung vom Wanderparkplatz "Drei Eichen“ nimmt. Kurz vor dem Parkplatz steigen wir wieder in das Tal hinab und folgen jetzt der Markierung mit dem schwarzen Punkt in einem weißen Rechteck. Nach einem kurzen Stück erreichen wir einen Weiher, der mit seiner idyllischen Ruhe zu einem kurzen Verweilen in der bezau-bernden Natur einlädt.

Nun beginnt der Aufstieg an den höch-sten Punkt der Wanderung, hinauf zum „Weißen Stein“, wem das Gefühl des geschafften Aufstiegs noch nicht Belohnung genug war, der kann sich nach wenigen hundert Metern des Abstiegs her-unter im Naturfreundehaus Oppauer Haus bei einem guten Schoppen Wein und der reichhaltigen Pfälzer Hausmannskost belohnen. Aber auch allen anderen Wanderern wird hier ein angenehmer Platz zum Rasten geboten.

Weiter geht es den breiten Zufahrtsweg nach bergab ins Wachenheimer Tal. Nachdem wir die Straße überquert haben kommen wir auf einen naturbelassenen Pfad, der uns mehrere Kilometer sanft abfallend hinunter in Richtung Wachenheim führt. Immer wieder sind auch von diesem Weg Aussichten über das Tal und je näher man dem Ort kommt über die Rhein-ebene. An der Stelle, an der das Wachenheimer Tal den Haardtrand durchbricht thront die mächtige Ruine der Wachten-burg rechts des Weges auf einem Bergsporn des Schlossberges und wer noch nicht müde ist, kann hier noch einen lohnenden Abstecher wagen. Der Pfad führt wieder nach Wachenheim hinein zurück auf den Parkplatz in der Burgstraße.

Wachenheim - Wachtenburg - Eckkopf - Tour

Unsere Tour zur Burgruine Wachtenburg und hinauf zum Eckkopf startet in Wachenheim. Wir machen uns auf Schusters Rappen und steigen hinauf zur ehrwürdigen Burgruine. Von hier aus hat man einen wunderschönen Ausblick über das Tal und die Gemeinden um Wachenheim: Forst an der Weinstraße im Süden, Friedelsheim und Gönnheim im Osten und Bad Dürkheim im Norden. Wir werden erst am Ende unsere Tour wieder die Möglichkeit haben uns die wogenden Weinberge anzuschauen, denn erstmal geht es in den Wald hinein. Wir folgen dem ausgeschilderten Wanderweg und genießen die Ruhe des Waldes. Da der Pfälzerwald natürlich sehr gerne Ziel von Wanderern ist, haben wir es dabei auch nicht allzu schwer, da der Weg gut ausgebaut ist und man sich um engmaschige Markierungen hier an der Mittelhaardt auch keine Sorgen zu machen braucht. Wer aufmerksam ist, wird auf der linken Seite den Basalt-Steinbruch bemerken, bei dem auch zwei Kraterseen zu finden sind. Wir befinden uns hier an einem ganz besonderen Ort, denn der Pechsteinkopf mit den Basaltseen ist der einzige Vulkan überhaupt im Rheingraben. Die Abbauarbeiten im Basaltsteinbruch wurden schon in den 80ziger Jahren eingestellt, heute liegt der bizarre Ort inmitten vom Naturschutzgebiet Haardtrand.

Rasten bei Deidesheim

Einige hundert Meter weiter sehen wir dann den Hön-inger Kopf, der sich neben uns erhebt und sobald wir ihn passiert haben, geht es noch weiter hinein in den Wald. Schließlich müssen wir unser nächstes Ziel, den Eckkopf auf 516 Meter über dem Meeresspiegel, erreichen. Da es schon relativ hoch hinaus geht, ist auch der Anstieg immer steiler, den wir zu nehmen haben. Die Mühe lohnt sich allerdings: Von dem 25 Meter hohen Eckkopfturm, einer Stahlkonstruktion mit Aussichtsplattform ist der Ausblick über den Pfälzer-wald und hinaus in die Rheinebene grandios. Dane-ben befindet sich eine Gaststätte, die im ständigen Wechsel von Vereinen der Region bewirtschaftet wird. 

Nachdem wir den Eckkopf besucht und erkundet haben geht es langsam zurück Richtung Wachen-heim. Wir steigen also hinab vom Berg und bewegen uns auf die Ebene vor Deidesheim und seinen Wein-bergen zu. Auf dem Weg durch den idyllischen Pfälzerwald haben wir noch etwas zu bestaunen, nämlich die Heidenlöcher. Die Heidenlöcher sind die Überreste einer sogenannten Fliehburg aus dem 9. dnd 10. Jahrhundert. Sie wurde seinerzeit errichtet, um die Bevölkerung der Region vor Angriffen von den Normannen und Ungarn zu schützen, die zu dieser Zeit dort ihr Unwesen trieben. Kurz nachdem wir die Ruinen der Burg passiert haben, entdecken wir die Michaelskapelle bei Deidesheim. Die kleine Kapelle ist ein spätgotischer Bau und ein beliebtes Ausflugsziel. Nachdem wir aus dem Wald heraus sind, gehen wir nach links und steuern wieder auf dike Stadt Wachenheim zu. Zu unserer Linken haben wir damit den Pfälzerwald und zu unserer Rech-ten die Weinberge. Auf unserem Weg haben wir auch einen wunderbaren Ausblick auf die Urlaubsregion Deidesheim. Auf fast der halben Strecke nach Wachenheim können wir uns noch die Eva im Paradiesgarten anschauen, die zum Schutze der Weinbergslage Mariengarten aufgestellt wurde Mit diesem Gedanken im Kopf geht es dann durch die pittoreske Landschaft zurück zu unserem Ausganspunkt Wachenheim. In Wachenheim gibt es dann unzählige Möglichkeiten, noch irgendwo einzukehren. 

Weinsteig - Etappe von Dürkheim bis Deidesheim

Der Einstieg in diese wunderschöne Etappe zwischen Pfälzerwald und den scheinbar endlosen Weinbergen ist am besten in Bad Dürkheim möglich. Als Startpunkt empfiehlt sich der Römerplatz in Bad Dürkheim, welcher mit einem prächtigen Ensemble an Bauwerken aus den verschiedensten Epochen und dem Brunnen auch schon das erste Highlight der Wan-derung bietet.

Vom Römerplatz aus folgt man der Rot-Weißen Markierung des Weinsteiges aus der Stadt hinaus zu einem besonderen Bauwerk, das schon von weitem auffällt und das nicht alleine durch seine Form: Der Flaggenturm aus der Mitte des 19. Jahrhundert wurde als Attraktion gebaut und ist es bis heute. Wer den Aufstieg bis in die oberste Etage macht, wird mit einer grandiosen Sicht über die Wälder und Weinberge der Pfalz ausgiebig belohnt.

Vom Flaggenturm aus führt der Weg hinein in das stille und anmutige Poppental, welches mit seiner natürlichen Schönheit seine Besucher immer wieder in den Bann zieht. In diesem Tal führt der Pfälzer Weinsteig in sanften Auf und Ab bis hin zur Wachtenburg, hoch oben über dem Weinort Wachenheim gelegen.

Weinberge bei Wachenheim

Auf der Wachtenburg selbst lässt sich für Interessierte einiges entdecken und an den Infotafeln auch viel Neues lernen. Wer stattdessen nur rasten möchte kann dies entweder im Schatten des mächtigen Bergfrieds tun oder sich natürlich in der Burgschänke Wachtenburg köstlich verpflegen, der tolle Ausblick ist bei beidem garantiert. Nach der Rast geht es wieder hinein in das kühlende Grün des dichten Waldes des Haardtrandes, in dem sich der Weg langsam seinem höchsten Punkt zu hin schlängelt. Einige Kilometer vor Deidesheim befinden die sogenannten Heiden-löcher, diese früher rätselhaften Bauwerke mitten im Wald regten lange Zeit Sagen und Mythen in der Re-gion an, sind aber letztlich die Überreste einer Flieh-burg aus längst vergangenen Zeiten.

Einen flotten Abstieg später steht man auf einer kleinen Lichtung des Waldes vor der gotischen Michaelskapelle, die noch heute ein Zeugnis für die Gläubigkeit der Menschen in der Region ist und die schon das Ziel der Wanderung sehen lässt. Am Ende des Absteigs und kurzem Schritt durch die Weinberge erreicht man den uralten Weinbauort Deidesheim, dessen Marktplatz ein schönes Bauwerk-Ensemble zeigt: Vom barocken Deidesheimer Hof über die schöne Kirche St. Ullrich und natürlich dem Historisches Rathaus Deidesheim. Dem durstigen und hungrigen Wanderer kann natürlich auch hier fast überall und jederzeit geholfen werden.

Wein und Sektpfad Wachenheim

Der Wein- und Sektpfad ist eine recht junge Wanderung bei der schönen Stadt Wachenheim an der Mittelhaardt. Die Strecke wurde als Premiumwanderweg erschlossen und bietet eine malerischen Kulisse und natürlich den thematischen Bezug zu Wein und Sekt. Als Premiumwanderweg ist er selbstverständlich hervorragend ausgebaut und auch für Menschen, die immobiler unterwegs sind, recht gut geeignet.

Der Startpunkt der Wein- und Sektwanderwegs ist das wunderschöne Schloss Wachenheim. Hier sollte man direkt einen Sekt probieren, um sich auf die Wanderung einzustellen. Dieses Sektschloss ist auch gleichzeitig der Endpunkt der 13 Kilometer langen Tour. Vom Schloss führt der Weg erstmal in die sanften Vorboten vom Pfälzerwald. Wir starten nämlich unseren Aufweg zum Schloßberg und die Rede ist natürlich von den Reben, die sanft im Wind wogen und damit wie ein fruchtiger Gürtel vor dem Pfälzerwald liegen. Unser Ziel ist dabei die Wachtenburg hoch über der Stadt an der Weinstraße. Wenn man die Reben passiert hat, taucht man auch in den mächtigen und schattigen Pfälzerwald ein. Das Bio- und Ökosphärenreservat ist nicht nur das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands, sondern auch die Heimat unendlicher Naturschätze.

Gerade in der Gemarkung Wachenheim gibt es einiges zu sehen. Allerdings heißt der Wein- und Sektpfad nicht umsonst so, daher nähert man sich dem Wald auch nur um zu einem wunderbaren Aussichtspunkt, der Terrasse der Wachtenburg, zu kommen. Von diesem Punkt aus kann man die malerische Landschaft Wachenheims bewundern. Von dort aus bekommt man auch keinen guten Überblick über die Wingerte und Weinlagen, die um die Stadt liegen und damit über die Substanz, die nachher zu Weinen und Sekten aus derr Pfalz verarbeitet werden. Von der Wachtenburg wandern wir weiter auf dem Premiumwanderweg zu unserem nächsten Ziel, dem Hexenstein. Der Sage nach markiert er einen Hexentanzplatz, was einer fundierten Prüfung allerdings nicht standhält, die eher auf den Ort eines früheren Hügelgrabes hindeuted. Vom Hexenstein gehen wir dann weiter entlang des sogenannten Endlos-Pfades. Auf unserem Weg an den dicken Stämmen der Bäume- und unter den dichten Baumkronen vorbei taucht fast wie aus dem nichts vor uns der Bräuninger Fels auf, einer der schönsten Aussichtspunkte der Region.

Der nächste Abschnitt der Wanderung ist dann ein wenig beschwerlicher, allerdings nicht bergauf, sondern knapp 110 Meter bergab lauert die Gefahr, auf den teilweise rutschigen und eng gewundenen Serpentinen auszugleiten. Also Obacht! Am Ende der Mühen erwartet uns ein altes Denkmal, die steinerne Kelter. Es ist bis heute nicht geklärt, vorher der Name stammt: Von einer Rolle als Weinlager oder von einer als Opferstein. Von hier aus gehen wir an der deutschen Weinstraße und ihren Einkehrmöglichkeiten vorbei, um die Stadtmauer von Wachenheim zu betrachten. Sobald wir uns an dieser satt gesehen haben, geht es zurück zum Schloss Wachenheim und seiner berühmten Sektkellerei. Wir haben auf unsere Wanderung die Pfalz pur erlebt. Nicht nur die Reben haben uns zugelacht, aus denen der Wein und der Sekt hergestellt wird, auch das Urtümliche vom Pfälzerwalde konnten wir entdecken.

Nach der Tour empfiehlt es sich daher auch, im Schlossgarten der Sektkellerei Schloss Wachenheim bei einer kühlen Glas Sekt, die Wanderung noch einmal Revue passieren zu lassen. 

Radfahren Ferienregion Wachenheim

Radeln in der Ferienregion Wachenheim

An der Mittelhaardt

An der MIttelhaardt mit seinen malerischen Weingütern gibt es allerhand zu entdecken. Der Startpunkt dieser Radtour ist der Bahnhof Bad Dürkheim, bevor die Wegstrecke durch die Ferienregion Wachenheim führt.

Wir folgen zuerst dem Radweg in Richtung Neustadt an der Weinstraße. Dieser ist nicht nur hervorragend ausgeschildert, sondern auch ganz prima ausgebaut. Sobald wir die Bahnüberquerung hinter uns gelassen haben, folgen wir dem Salier-radweg bis nach Meckenheim. Dabei queren wir das schöne Dorf Niederkirchen mit seiner katholischen Pfarrkirche St. Martin und deren markantem Vierungsturm. In Meckenheim verlassen wir dann am Ende der Steingasse den Salierradweg wieder und fahren auf unserem Drahtesel nach Mußbach. Dort haben wir nicht nur dank der Fahrradwege direkten Aus-blick auf den malerischen Herrenhof, sondern auch auf die schöne Kirche des Ortes.

Mandelblüete bei Bad Dürkheim

Von Mußbach aus fahren wir nach Neustadt an der Weinstraße. Dabei begleitet uns die fast pittoreske Landschaft: Auf der einen Seite die Haardt, wie der östliche Rand vom Pfälzerwald genannt wird, auf der anderen Seite die Wein-berge...bei so einem Anblick will man gerne glauben, dass diese Pfalz von Gott geküsst worden sein muss. Wenn wir in Neustadt angekommen sind, suchen wir uns kurz eine Orientierung und biegen dann in den Radweg „Rund um’s Weinbiet“ ab. Diesem folgen wir solange, bis wir auf den Radweg der Deut-schen Weinstraße kommen, der uns wieder nach Bad Dürkheim führt. Auf dem Weg nach Bad Dürkheim fährt man parallel zum Haardtrand nach Gimmeldingen, ein Vorort von Neustadt. Hier kommt man noch einmal in den Genuss der Landschaft und bekommt einen Eindruck davon, welche Kräfte hier gewirkt haben müssen, um so eine schöne Landschaft zu formen.

Von Gimmeldingen gelangen wir auf dem Radweg nach Königsbach. Hier haben wir noch einmal die Möglichkeit den Winzern bei der Arbeit zuzuschauen, weil wir durch ihre Weinberge fahren. Unsere nächste Station nach Königsbach ist Deidesheim – ein Weinort zum verlieben. Wir folgen dem Weg, der uns nach Deidesheim geführt hat und landen endlich in der Ortschaft Forst an der Weinstraße. Hier gibt es nicht nur die Genossenschaft Forster Winzerverein, sondern auch ein prächtiges Ortsbild, dass man sich einmal angeschaut haben sollte. Wir fahren durch den Weinort und gelangen auf dem Radweg nach Wachenheim. Hier sollte man einmal stoppen, da es in der Stadt neben dem Schloss Wachenheim noch viel mehr zu entdecken gibt. Sobald wir uns an Wachenheim satt gesehen haben, machen wir uns wieder nach Bad Dürkheim auf und kommen damit wieder am Anfang unserer Fahrradtour an.

Radrundtour durch die Verbandsgemeinde Wachenheim

Der Rundradweg durch die Verbandsgemeinde und Ferienregion Wachenheim ist die ideale Tour zum Entspannen. Sie ist mit ihren gut elf Kilometern nicht besonders lang und führt nur über befestigte Radwege. Wer zum ersten Mal in Wachen-heim ist und die Stadt inklusive Umland mit dem Rad erkunden möchte, sollte diese Tour als erstes machen, denn sie schafft einen wunderbaren Überblick über die Region.

Wir starten also aus der Stadt Wachenheim heraus und nehmen den Radweg Richtung Friedelsheim im Osten. Er führt uns – gebietstypisch und daher nicht gerade überraschend – durch die Weinberge ... und hier kann man schon mal Maß nehmen und schauen, wo der Wein wächst, den man sich nach der Radtour gönnen sollte. In Friedelsheim selbst gibt es einiges zu entdecken: Das Erbärmdebild aus dem 14. Jahrhundert in der protestantischen Kirche oder den von Gernot Rumpf entworfenen Bürgerbrunnen. Die Überreste von Schloss Friedelsheim mit dem gut erhaltenen und begehbaren Burgturm ist einen Abstecher wert, weil von dort ober aus 16 Metern Höhe das Hambacher Schloss, die Klosterruine Limburg und die Wachtenburg zu sehen sind – ein bedeutendes Stück Pfalz also auf einen Streich.

Stadt Wachenheim

Aus Friedelsheim geht es dann hinaus nach Gönnheim – ebenfalls mit einer langen Ge-schichte und genau wie Friedelsheim ein Weinbauort. Wer durch den Ort fährt, sieht schöne alte Gebäude mit klassizistischen Einflüssen. Auch die beiden Kirchen der Ortschaft sind von außen eine wahre Zierde und auch Aushängeschilder des Weinortes. Der Schwabenbach hat uns seit Wachenheim begleitet, sobald Gönnheim hinter uns liegt, wird uns der treue Begleiter vorerst verlassen, denn die nächste Station der Radtour durch die Verbandsgemeide Wachenheim führt uns nach Ellerstadt.

Wir erreichen den Ort wieder durch die endlos erscheinenden Weinberge. Ellerstadt ist ebenfalls eine kleine beschauliche Weingemeinde und gilt als Edelweinort. Das Ortsbild ist geprägt von Fachwerkhäusern. Bei der Ortdurchfahrt sollte man sich Zeit lassen, da einige Gebäude kleine Kunstwerke an der Fassade haben, so viel sei schon mal verraten.

Zurück nach Wachenheim gibt es zwei Optionen: Die erste Möglichkeit ist, genau denselben Weg zurück zu fahren. Eine andere Variante ist, um die anderen Dörfer herumzufahren und so direkt auf Wachenheim zu zuhalten. Bei der zweiten Variante kreuzt man seinen alten Bekannten, den Schwabenbach und hält dann auf Forst an der Weinstraße zu. Nachdem man B271 gekreuzt hat, wendet man sich wieder nördlich nach Wachenheim und ist damit wieder an seinem Ausgangs-punkt angekommen.

In der Nähe der Ferienregion Wachenheim

Natürlich hoffen wir, Ihnen auf dieser Seite einige Ideen für die Freizeitgestaltung mit auf den Weg gegeben zu haben. Aber nicht nur die Ferienregion Wachenheim ist einen Besuch wert, sondern auch die Landschaften ringsherum. Einen Katzensprung ist es nach Freinsheim mit seiner Stadtmauer und nach Deidesheim mit dem berühmten historischen Rathaus. In Sichtweite liegt die Kurstadt Bad Dürkheim mit dem Dürkheimer Riesenfass, dem Größten seiner Art weltweit.

Wer Stadtbesichtigungen schätzt und dazu vielleicht gerne noch etwas shoppen gehen möchte, dem seien Besuche in Neustadt an der WeinstraßeLudwigshafen am Rhein, KaiserslauternLandau in der Pfalz, oder Grünstadt angeraten. Bad Bergzabern in der grenznahen Region Bad Bergzaberner LandAnnweiler am Trifels, das Talvital um Lambrecht und Elmstein, der Urlaubsregion Hauenstein, dem Trifelsland oder dem Dahner Felsenland an´s Herz gelegt.