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Die Ferienregion Wachenheim im Überblick


Wo schon die Kelten kelterten

Urlaub auf dem Balkon der Pfalz, so lässt sich die Ferienregion Wachenheim in einem Satz beschreiben. Die Landschaft bietet auch alles, was ein ausgewogenes Balkonpanorama braucht. Sanfte Erhebungen voller Reben, für den guten Wein. Die sanften Erhebungen gehen über in das bewaldete Bergmassiv: der Pfälzerwald. Das Biosphären- und Ökoreservat Pfälzerwald bietet unendlich viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Ausgedehnte Spaziergänge in der Abendsonne an der Haardt, oder lange Wanderungen zu einigen der Beeindruckendsten Orte der Pfalz. Nicht nur der Pfälzerwald und die Haardt mit allen ihren von der Natur gegebenen Schönheiten prägen die Landschaft, sondern auch der Wein.

Wie überall in der Pfalz wird auch in der Weingegend um Wachenheim hauptsächlich die Königstraube angebaut: der Riesling. Neben gutem Wein und wunderschöner Naturwunder gibt es natürlich auch noch Relikte vergangener Zeiten. Die Region wurde bereits 500 Jahre Vor der Geburt Christi von den Kelten besiedelt. Sie bauten dort ihre Siedlungen und kultivierten die ersten Pflanzen und natürlich Wein, wo heute die Reben der Traditionsweingüter wachsen. Viele der Denkmäler, so auch die berühmte Wachtenburg, die über dem Ort Wachenheim selbst thront, sind über Rad- oder Wanderwege zu erreichen. Viele Legenden und Sagen ranken sich um die mittelalterlichen Gemäuer, aber auch um die Überreste einer der größten Zivilisationen der Menschheitsgeschichte. Die Rede ist natürlich von den Römern. Hier und da ist heute noch eine Villa Rustica anzutreffen. Die imposanten Überreste dieser Bauten erinnern noch heute daran, wer eins in der Pfalz das sagen hatte. Einige der Winzerfamilien sollen ihre lang gehegte Tradition sogar bis auf die alten Römer zurückführen können.

Die tiefe Verbundenheit zu Wein wird nicht nur durch die exzellenten Erzeugnisse aus den Reben klar, sondern auch durch einen der längsten Wanderwege der Pfalz in der Region: der Pfälzer Weinsteig. Über 170 Kilometer erstreckt sich die Strecke durch die Terrassen, Wälder und Ebenen von Wachenheim. Der Mandelpfad, ebenfalls ein sehr bekannter Wanderweg, ist der beste Weg die Naturschönheit der Mandelblüte zu erfahren. Der mächtige Wald, die grünen Reben, der goldene Wein und die rosafarbenen Mandelblüten zeichnen eine Idylle mitten in der Pfalz. Wer auch Teil dieser Idylle sein möchte, oder sie wenigstens erleben mag sollte unbedingt eintauchen in die Urlaubsregion Wachenheim!

Sehenswürdigkeiten Ferienregion Wachenheim

Nicht nur die Natur bietet interessante Plätze, für die sich ein Besuch in der Region um Wachenheim definitiv lohnt, nein auch der Mensch hat einige imposante Bauten hinterlassen. Am Das bekannteste Zeugnis menschlicher Aktivität ist wohl die Wachtenburg. Die Ruine wacht hoch oben über der Stadt Wachenheim und ist heute leider nur noch eine Ruine. Sie stammt aus dem zwölften Jahrhundert und wurde leider drei Jahrhunderte später von französischen Truppen gesprengt. Heute ist sie ein sehr beliebtes Ziel für Wanderer und Radfahrer- Spannend für Freunde alter Kultur ist auch die Villa rustica bei Wachenheim. Der römische Landsitz wurde erst 1970 bei einer Flurbereinigung entdeckt. Danach wurde das Potential der übrig gebliebenen Zeitzeugen erkannt und die Fundamente wurden restauriert, um einen Eindruck über die Größe der Anlage vermitteln zu können. Nachdem die Stadt Wachenheim 1341 endlich ihre Stadtrechte bekam, begannen die Bürger Wachenheims auch direkt damit ihre Stadt zu befestigen. Überreste der Stadtmauern sind heute noch zu bestaunen. Die Höhe von neun Metern und die anderthalb Meter in der Dicke zeugen davon, dass die Wachenheimer sich zu wehren wussten.

Modernere Architektur bietet da die Villa Wolf. In ihrer Gestaltung ist sie so einzigartig wie die Region und wurde im 19. Jahrhundert errichtet. Abgerundet wird der imposante Landsitz durch seinen Herrschaftsgarten und den großen Baumbestand, sowie die Hofanlage ab. Wachenheim ist auch der Sitz der größten Sektkellerei Europas. Das Schloss Wachenheim ist nicht nur bei Touristen sehr beliebt, sondern auch bei Liebhabern von prickelnden Getränken. Interessant ist auch die Simultankirche St. Georg, oder das Wetterkreuz nordwestlich der Stadt. Die Natur hatte natürlich auch ihre Finger im Spiel. Der Wetterkreuzfelsen zum Beispiel ist sehr beliebt bei Interessenten an Gesteinsformationen. Der Siebenröhrenbrunnen ist ein sehr interessantes Beispiel dafür, wie Brunnen damals befestigt worden sind und erfreut sich auch heute noch größter Beliebtheit. Sehr spannend ist auch der alte Opferstein „Steinerne Kelter“. In das Land hineingeschnitten zeugt dieser Stein von den kultischen Ritualen, welche die alten Völker früher hier verübt haben. Die Natur einfach pur genießen können die Besucher der Region indem sie das Naturschutzgebiet Haardtrand – Auf der Krählhöhe besuchen. Wer im Wald unterwegs ist, sollte sich auch die Rittersteine in der Waldgemarkung anschauen.

In der Ferienregion Wachenheim gibt es also viel zu sehen und zu erleben - die Höhepunkte haben wir selbstverständlich Folgenden für Sie zusammengestellt


Villa Rustica

Hoch über der Stadt Bad Dürkheim thront weithin sichtbar die Klosterruine Limburg mit ihrem prächtigen alten Gemäuer. Hier herauf führt sogar eine Straße ... mehr

Simultankirche St. Georg

Mit dem Bad Dürkheimer Riesenfass hat die Stadt ein Superlativ, das natürlich auch thematisch ganz prima in die Stadt und die Region passt ... mehr

Wachtenburg

Was bei Ausgrabungen in den 80ziger Jahren bei Ungstein entdeckt wurde, entpuppte sich hernach als der größte Herrenhauskomplex in der Pfalz ... mehr

Burgturm Friedelsheim

Stolz sind die Bad Dürkheimer nicht nur auf den Wurstmarkt und das weltgrößte Fass, sondern auch auf den Gradierbau, liebevoll die "Salinen" genannt ... mehr

Akazienwald

Mächtig und geheimnisvoll erscheint die Hardenburg den Vorübereisenden, die aus Bad Dürkheim entlang der Isenach gen Kaiserslautern fahren ... mehr

Freilichtmuseum Sarkophage

Das Pfalzmuseum für Naturkunde gibt Aufschluß über Geologie, Tier und Pflanzen in der Pfalz und ihre Beziehung zu den Menschen ... mehr

Freizeit Ferienregion Wachenheim

Freizeitspaß ist auch in der Ferienregion Wachenheim garantiert. Die wohl größte Attraktion ist der über die Landesgrenzen hinaus bekannte Kurpfalzpark. Hier können jung und alt gemeinsam Spaß haben und die vielen unterschiedlichen Attraktionen genießen. Auf über 700.000 Quadratmetern ist dort die gesamte heimische Flora und Fauna zu bewundern. Wer lieber über den Dingen steht sollte sich auch keine Ballonfahrt entgehen lassen. Die Region ist nicht nur von nahmen, sondern auch aus luftigen Höhen ein echter Hingucker. Sportsbegeisterte können in den warmen Tagen ihre überschüssige Energie auf einem der Beachvolleyball-Plätze in der Region abbauen. Auch Trimm-Dich-Pfade oder Bolzplätze sind vorhanden und freuen sich darauf bespielt zu werden. Angler werden Freude am Ellerstadter Weiher haben. Hier kann über den Sport-Fischer-Club Ellerstadt die Berechtigung des Fischens erworben werden. Der Kiesbaggersee bietet sich ebenfalls als wunderbares Ausflugsziel. Kinder und Natur ist in der heutigen Zeit doch eher ein Widerspruch, der Pfälzerwald-Verein Wachenheim hat dagegen aber ein tolles Mittel. Mit großartigen Aktionen und Themenbezogenen Wanderungen können dort die kleinen den Wald ganz nah erleben. Für eine Abkühlung nach einem Tag im Wald, im Sommer, würden wir den Besuch des Freibades empfehlen

Übernachten Ferienregion Wachenheim

Freizeitspaß ... empfehlen

Essen und Genießen Ferienregion Wachenheim

Natürlich lassen sich an einem Ort wie Bad Dürkheim, an dem so herausragende Weine erzeugt werden, auch die Gastronomen nicht lumpen und zeigen, was die pfälzer-, die deutsche- und die internationale Küche zu bieten haben - und was zu welchem Wein am besten mundet. Dafür haben wir eine separate Seite kreiert, auf der wir Ihnen unsere Tipps für gutes Essen und Trinken zeigen wollen: Restaurants in und um Bad Dürkheim. Im Folgenden geben wir aber auch gerne einen ersten, kleinen Überbick:

 

Weingüter Urlaubsregion Bad Dürkheim

Natürlich muss eine Stadt, die das größte Weinfest der Welt ausrichtet, irgendwie mehr mit den edlen Rebensaft zu tun haben, als das anderswo der Fall ist. Das Gold von Bad Dürkheim liegt draußen vor den Toren der Stadt, in den Weinbergen, die so berühmte Lagen wie Michelsberg, Weilberg, Herrenberg oder Spielberg beherber-gen. Dazu kommt das überaus günstige Klima, das schon die Römer für den Weinbau hier an der Mittelhaardt zu nutzen wussten.

Aber diese beiden Faktoren sind es nicht alleine, denn dazu muss noch das Wissen und die Erfahrung der Weinmacher von Bad Dürkheim kommen - und natürlich die Leidenschaft. Und weil der Wein eine so bedeutende Rolle für die Kurstadt hat, haben wir den Weingütern der Stadt auch eine eigene Seite gewidmet: Weingüter Bad Dürkheim. Für einen schnellen Überblick über die Bad Dürkheimer Winzer, die ihr Handwerk besonders gut verstehen, ist die kleine Übersicht hier gedacht:

 

Ortsgemeinden Ferienregion Wachenheim

Neben der Kernstadt bilden einige Stadtteile und Gemeinden zusammen die Urlaubsregion Bad Dürkheim. Den Anfang soll der edle Weinort Ungstein bilden: Geprägt ist er vor allem durch den Weinbau – er beherbergt aber auch das rekonstruierte Hauptgebäude der Villa Rustica Weilberg. Hoch hinaus kommt man in Leistadt, der Ort ist die an der höchsten gelegenen Eingemeindung der Urlaubsregion und liegt direkt neben dem Naturschutzgebiet Fel-senberg-Berntal. Bekannt ist der Ortsteil zum einen für die markante Felsenlinie und sein Rathaus.

Ein weiterer Teil der Urlaubsgemeinde ist der Dürkheimer Stadtteil Hausen. Hervorgegangen ist der Ort aus dem gleich-namigen Nonnenkloster, das nicht unweit der alten Abtei Limburg errichtet wurde. Ebenfalls aus einem Kloster heraus entstanden ist der Ortsteil Seebach im Süden. Eines der schönsten Gebäude in der Region dessen Klosterkirche. Der Sandsteinbau mit seinem weißen Turm verdient noch den Namen Gottesburg.

Hardenburg ist nicht nur der Name der Burg- und Festungsruine, sondern auch der eines Stadtteils von Bad Dürkheim. Im Pfälzerwald versteckt, drei Kilometer von der Kernstadt präsentiert sich der Ort im Schutz der gleichnamigen Burg. Eines der wichtigsten Klöster des Mittelalters, war die Klosterruine Limburg, direkt daneben liegt der beschauliche, einge-meindete Ort Grethen. Das Jägerthal ist gerade Wanderfreunden ein Begriff – nicht nur wegen dem Forsthaus Jägerthal, sondern gerade durch die schönen Wanderwege und die beruhigende Natur.

Auf jede Gemeinde der Urlaubsregion Bad Dürkheim lohnt eine genauerer Blick, den wir Ihnen gerne gewähren:

 

Veranstaltungen Ferienregion Wachenheim

In der Ferienregion Wachenheim ist eigentlich immer etwas los. Als Weinregion bestimmen die Weinfeste die örtlichen Feierlichkeiten. Ende Juli findet das Ellerstadter Raachhinkelfeschd statt. Dort stellen die örtlichen Winzer ihre Weine vor. Eingebettet in ein besonderes kulinarisches Konzept kann dort der gute Wein aus der Pfalz genossen werden. Ende August, bis in den September hinein findet dann in Ellerstadt die Kerwe statt. Wer früher im August auf eine Kerwe nicht verzichten will, kann das Mitte August in Ellerstadt, oder zwischen den beiden Kerwen in Gönnheim. Das Burg- und Weinfest in Wachenheim findet Anfang Juni statt und erfreut sich jedes Jahr an mehr Besuchern. Das Burgfest auf der Wachtenburg sollte von Mittelalterfans nicht verpasst werden, dort kann Ende August auf der alten Burg ordentlich gefeiert werden. Weinfreunde werden sicherlich schon vom „Erlebnistag Deutsche Weinstraße“ gehört haben. Ende August öffnen hier die Winzer ihre Keller und zeigen der Welt das gute aus der Pfalz. Ganz um den Wein dreht es sich auch auf dem WineStreetArt-Festival Anfang Juli in Gönnheim, kurz davor findet im selben Ort noch die Wein- und Kulturtage statt.

Wandern und Radfahren Ferienregion Wachenheim

I

n der ... auch ein paar Tipps dazu mit auf den Weg geben.

 

Wandern Urlaubsregion Bad Dürkheim

Wandern in der Urlaubsregion Bad Dürkheim

Rieslingtour Wachenheim

Immer den Trauben nach – Die Pfalz ist bekannt für gutes Wetter und hervorragende Weine. Eine Rebsorte ist besonders charakteristisch für die Region: der Riesling. Ob pur oder als Schorle, er ist von keinem Weinfest wegzudenken. Jeder pfälzer Winzer führt ihn im Sortiment und auf jeder Lage finden sich auch Trauben, die später zum Lieblingswein der Pfälzer werden.

Auf den Spuren des Rieslings wandert man auf der Rieslingtour in Wachenheim. Der Rundweg führt auf acht Kilometern durch zahlreiche Weinlagen, hinauf zur BILD // Wachtenburg, vorbei an zahlreichen Winzern und über die Sektkellerei Schloss Wachenheim wieder zurück zum Ausgangspunkt. Unterwegs beten sich zahlreiche Gelegenheiten zur Einkehr, bei denen man auch die Möglichkeit hat, die verschiedenen Rieslinge aus Wachenheim zu kosten.

Drachenfels Bad Dürkheim

Vom Wein zur Burg – Die Tour beginnt und endet am Weinstraßenfenster, einer vom pfälzer Bildhauer Peter Vogt geschaffenen Sandsteinarbeit. Dem Weinwanderrundweg Nr. 10 folgend, geht es zunächst durch die Einzellage „Fuchsmantel“, bis man das Tal verlässt und den kurzen Aufstieg zum „Mundhardter Hof“ beginnt. Je nach Lust und Hunger, kann bereits hier eingekehrt werden. 

Weiter geht es durch das Wochenendgebiet am Kämmertsberg, an das sich die Lage „Königswingert“ anschließt, wo auf den Wanderweg Deutsche Weinstraße gewechselt wird. Ab nun folgt man dem grün-weißen Schild mit Traubensymbol, bis der Fußweg zur Wachtenburg erreicht ist. Vermutlich schon im 12. Jahrhundert, wurde die Burg durch die Leininger erbaut, um das Gebiet zu bewachen. Ab dann folgte eine bewegte Geschichte mit vielen verschiedenen Herrschern, die ihr trauriges Ende in der Zerstörung der Burg im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekriegs fand. Heute können noch Teile der fünf Türme, des herrschaftlichen Palas und der Ringmauer besichtigt werden. Heute wird die Burg auch „Balkon der Pfalz“ genannt -warum, versteht man sofort, wenn man einmal oben war: es entfaltet sich eine herrliche Aussicht über den westlichen Teil der Rheinebene. Die Bewirtschaftete Burgschänke ist der ideale Ort zur Einkehr und um die Aussicht zu genießen.

Von der Burg zum Schloss – Nach einem kurzen abstieg, trifft man wieder auf den Wanderweg Deutsche Weinstraße, der durch die Weinbergslagen „Gerümpel“, „Rechbächel“, „Goldbächel“ und  vorbei an der italienischen Villa des Weinguts J.L. Wolf in die Innenstadt Wachenheims führt. Klassizistische Gebäude und Adelshöfe prägen das Ortsbild. Am prägnantesten ist wohl der Marktplatz, von dem aus man auf die Simultankirche St. Georg, die Ludwigskapelle und den Marktbrunnen blicken kann -ein richtiges Postkartenpanorama. Von hier aus ist es nur noch ein Katzensprung, bis man das Palais der berühmten Sektkellerei Schloss Wachenheim erreicht. Über den „Kolbschen Hof“ geht es die Weinstraße entlang zurück zum Startpunkt. 

Wachenheimer Täler-Tour zum Oppauer Haus

Wer eine abwechslungsreiche Rundwanderung durch den Pfälzer Wald sucht, dem ist die Wachenheimer Täler-Tour wärmstens zu empfehlen. Der Start- und gleichzeitig auch Endpunkt ist der beschauliche Ort Wachenheim mit seinem sehenswerten historischen Stadtkern. Die Wanderung beginnt am Parkplatz an der Burgstraße, der wir dann auch folgen. Danach folgen wir der Waldstraße und dem gelb-roten Viereck als unserer Wegmarkierung. Durch den Bornweg und die Mittelbergstraße gelangen wir zu einem schmalen Pfad am Ende der Mittelbergstraße und mit ihm aus dem Ort heraus in die angenehme Kühle des Haardtrand, nach fast einem Kilometer auf dem Pfad gelangen wir in Poppental mit dem frischen Schwabenbach, an dessen Lauf uns der rot-gelb markierte Weg immer tiefer in den Wald hineinführt.

Nach einiger Strecke gelangen wir an die Keltenquelle von wo aus der Weg einen steileren Anstieg in die Richtung des „Wanderparkplatz Drei Eichen“ nimmt. Kurz vor dem Parkplatz steigen wir wieder in das Tal hinab und folgen jetzt der Markierung mit dem schwarzen Punkt in einem weißen Rechteck. Nach einem kurzen Stück erreichen wir einen Weiher, der mit seiner idyllischen Ruhe zu einem kurzen Verweilen in der bezaubernden Natur einlädt.

Römerkelter

Nun beginnt der Aufstieg zum höchsten Punkt der Wanderung, hinauf zum „Weißen Stein“, wem das Gefühl des geschafften Aufstiegs noch nicht Belohnung genug war, der kann sich nach wenigen hundert Metern des Abstiegs herunter im Oppauer Haus bei einem guten Schoppen Wein und der reichhaltigen Pfälzer Hausmannskost belohnen. Aber auch allen anderen Wanderern wird hier ein angenehmer Platz zum Rasten geboten.

Weiter geht es den breiten Zufahrtsweg nach bergab ins Wachenheimer Tal. Nachdem wir die Straße überquert haben kommen wir auf einen naturbelassenen Pfad, der uns mehrere Kilometer sanft abfallend hinunter in Richtung Wachenheim führt. Immer wieder sind auch von diesem Weg Aussichten über das Tal und je näher man dem Ort kommt über die Rheinebene. An der Stelle, an der das Wachenheimer Tal den Haardtrand durchbricht thront die mächtige Ruine der Wachtenburg rechts des Weges auf einem Bergsporn des Schlossberges, wer noch nicht müde ist, kann hier noch einen lohnenden Abstecher wagen. Der Pfad führt wieder nach Wachenheim hinein zurück auf den Parkplatz in der Burgstraße.

Weinsteig (Etappe von Dürkheim bis Deidesheim)

Der Einstieg in diese Etappe wunderschöne Etappe zwischen Pfälzer Wald und den scheinbar endlosen Weinbergen ist am besten in Bad Dürkheim möglich. Als Startpunkt empfiehlt sich der Römerplatz in Bad Dürkheim, welcher mit einem wunderschönen Ensemble an Bauwerken aus den verschiedensten Epochen und dem Brunnen auch schon das erste Highlight der Wanderung bietet.

Vom Römerplatz aus folgt man der Rot-Weißen Markierung des Weinsteiges aus der Stadt hinaus zu einem besonderen Bauwerk, das schon von weitem auffällt und das nicht nur durch seine Form. Der Flaggenturmaus der Mitte des 19. Jahrhundert wurde als Attraktion gebaut und ist es bis heute. Wer den Aufstieg bis in die oberste Etage macht wird mit einer grandiosen Sicht über die Wälder und Weinberge der Pfalz ausgiebig belohnt.

Vom Flaggenturm aus führt der Weg hinein in das stille und anmutige Poppental, welches mit seiner natürlichen Schönheit seine Besucher immer wieder in den Bann zieht. In diesem Tal führt der Pfälzer Weinsteig in sanften Auf und Ab bis hin zur Wachtenburg, hoch oben über dem Weinort BILD // Wachenheim gelegen. 

Flaggenturm Bad Dürkheim

Auf dem „Balkon der Pfalz“ wie diese eindrucksvolle Burgruine auch genannt wird lässt sich für Interessierte einiges entdecken und an den Infotafeln neues lernen. Wer stattdessen nur rasten möchte kann dies entweder im Schatten des mächtigen Bergfrieds tun oder sich in der Burgschänke Wachtenburg köstlich verpflegen, der tolle Ausblick ist bei beidem garantiert. Nach der Rast geht es wieder hinein in das kühlende Grün des dichten Waldes des Haardtrandes, in dem sich der Weg langsam seinem höchsten Punkt zu hin schlängelt. Einige Kilometer vor Deidesheim die sogenannten „Heidenlöcher“, diese früher rätselhaften Bauwerke mitten im Wald regten lange Zeit Sagen und Mythen in der Region an.

Einen flotten Abstieg später steht man auf einer kleinen Lichtung des Waldes vor der gotischen Michaelskapelle, die noch heute ein Zeugnis für die Gläubigkeit der Gegend ablegt und schon das Ziel der Wanderung sehen lässt. Am Ende des Absteigs und kurzem Schritt durch die Weinberge erreicht man den uralten Weinbauort Deidesheim, dessen Marktplatz mit vom barocken „Deidesheimer Hof“ beherrscht wird und dem durstigen und hungrigen Wanderer jederzeit in einem der gemütlichen Cafés seine Wünsche erfüllt. 

Radfahren Ferienregion Wachenheim

Radeln in der Urlaubsregion Bad Dürkheim

Salierradweg

Auf den Spuren der Salier unterwegs durch weite Teile der Pfalz – diese Perspektive bietet der Salierradweg. Wie der Name schon nahelegt, geht es auf Spurensuche an den Plätzen, wo die Salier, ein ostfränkisches Adelsgeschlecht, das vor allem im 10. bis zum 12. Jahrhundert seine Bedeutung hatte. 

Der Salierradweg verläuft in zwei Schleifen, einer Südlichen bis nach Speyer am Rhein und einer Nördlichen nach der Nibelungenstadt Worms. Der Einstieg ist an verschiedenen Stellen möglich, als Startpunkt bietet sich jedoch der Platz in Bad Dürkheim an, auf dem auch der Wurstmarkt stattfindet – denn schon hier gibt es mit dem Gradierbau, dem einzig-artigen Riesenfass und der Michaelskapelle einiges zu sehen.

Aber auch der Rest der Strecke ist gesäumt mit Kleinoden, wunderbarer Landschaft und tollen Perspektiven. Zuerst führt der Weg in Richtung Speyer durch Wachenheim und vorbei an der Villa Rustica. Weiter geht es über Böhl-Iggelheim in das größte Dorf Deutschlands: Haßloch. Durch die Rheinebene mit ihren schier endlosen Reihen von Weinstöcken, mit sattem Grün und saftigen Trauben behangen, führt der Salierradweg in hin nach Speyer, der Domstadt, am Rhein gelegen.

Mandelblüete bei Bad Dürkheim

Hier ist natürlich ein Besuch des Weltkultur-erbes Dom zu Speyer und der historischen Altstadt Pflicht. Dabei kann man sich nach dem erste absolvierten Streckenabschnitt in einem der vielen Cafés in der historischen Altstadt oder am Ufer von Väterchen Rhein eine wohl-verdiente Pause gönnen.

Ab Speyer kommt eine Fahrt zwischen Rhein und Wein, die lange in Erinnerung bleiben wird: Mit den angenehm fahrbaren Wegen bleibt den Radfreunden nämlich ausreichend Gelegenheit, die herrliche Landschaft in sich aufzusaugen. Unterbrochen wird das leichte Rollenlassen immer wieder von Städtchen und kleinen Dörfern, die spüren lassen, dass die Zeit hier in der Pfalz deutlich langsamer vergeht.

Kurz hinter Frankenthal verläuft der Strecke in unmittelbarer Nähe zum Rhein und dann taucht das nächste große Ziel des Rundweges am Horizont auf, zugegebenermaßen leicht außerhalb unserer geliebten Pfalz, in Rheinhessen nämlich: Die Nibelungenstadt Worms, wie Speyer mit einem prächtigen Dom ausgestattet. In die Stadt hinein führt uns der Weg an den höchsten Punkt der Stadt, der gleichzeitig auch ihr wahrscheinlich schönstes Bauwerk trägt. Seit mehreren Jahrhunderten versetzt der Dom mit seinem wuchtigen und trotzdem gleichzeitig schlankem Aussehen die Leute ins Stauen, ebenso wie der Rest der uralten Stadt. Wer einen kurzen Abstecher von der Route wagen möchte, der wird im Nachbarort Pfedders-heim die Türme und die Kirche wahrscheinlich ebenso bewundern.

Von hier aus gibt es für die Radler aus Rheinhessen wieder in die Pfalz, zurück nach Bad Dürkheim am Pfälzerwald im Westen.

Radrundtour Bad Dürkheim bis Neustadt an der Weinstraße

Als Startpunkt für diese Rundfahrt durch die Pfalz zwischen Pfälzer Wald und „Wingert“ bietet sich der wunderbare Kurort Bad Dürkheim an. Dieser überrascht seine Besucher nicht nur mit dem größten Weinfass der Welt sondern auch mit seinem historischen Stadtkern, der vor allem am Römerplatz so richtig spürbar ist.

Hinaus aus der Stadt geht es dann hinein in die Weinberge. Auf einem kleinen Berg erhebt sich schon kurz hinter der Stadt ein weiteres Wahrzeichen von Bad Dürkheim, der Flaggenturm, für den sich auch ein kleiner Abstecher von der Route lohnt, die sonst weiter in die Richtung Wachenheim an der Weinstraße  führt. Durch die beschauliche Weinbaugemeinde geht es weiter zwischen dem satten Grün der Rebstöcke hindurch in das Winzerdorf Forst an der Weinstraße, dass jeden, der in das Dorf hinein fährt mit dem nördlichen oder dem südlichen Ungeheuer begrüßt - eine Hommage an die welt-berühmte Weinlage Forster Ungeheuer. Auf dem sanften Anstieg in die Richtung Deidesheim liegt die Michaelskapelle malerisch in den Weinbergen, von wo der Radweg in den geschichtsträchtigen Stadtkern von Deidesheim führt.

Römerplatz Bad Dürkheim

Von hier aus geht es einige Meter hinauf zum höchsten Punkt der Rundfahrt, der am Haardtrand ein Stück oberhalb von Neustadt an der Weinstraße liegt und einen schönen Ausblick über die Rheinebene bis hin zum Rhein erlaubt, bei dem man die meisten weiteren Orte auf der Radrundtour schon einmal von oben betrachten kann. Die Abfahrt kann man bergab rollend genießen, den Schwung ausnutzen und an Neustadt vorbei hinein in die kühle Frische des Ordenswaldes gleiten, der mit seiner besonderen Atmosphäre allen Sinnen eine Abwechslung bietet. 

Weiter geht es auf den Drahteseln vorbei an Haßloch, dem größten Dorf von Deutschland in die Rheinebene, wo die fruchtbaren Böden und das warme, fast medi-terrane Klima zu einer großen Vielfalt auf den Feldern, Obstwiesen und Weinbergen führt – durch Meckenheim und Ruppertsberg führt uns der Weg auf der Strecke des Kraut-und-Rüben-Radweg zurück nach Norden und in die Richtung des Rheins. Wem es nach einer Verschnaufpause verlangt, der wird in jedem der Dörfer an der Route ein kleines Café oder eine Weinstube zum Einkehren.

Von Ellerstadt aus wendet sich der Weg wieder dem eindrucksvollen und dicht bewaldeten Haardtrand zu, an dessen Fuß Bad Dürkheim liegt und uns nach der langen Wegstrecke Gelegenheit zur wohlverdienten Ruhe bietet.

Kurpfalzachse bei Bad Dürkheim

Die Kurpfalzachse ist nicht umsonst eine der beliebtesten Fahrradtouren der Pfalz und darüber hinaus. Wer sie befährt, erkundet man nicht nur die Höhen und Tiefen vom Pfälzerwald, sondern erlebt auch die Schönheit der Weinberge und die Reize der Rheinebene mit ihren Wiesen, Feldern und Auen.

Der Streckenabschnitt um Bad Dürkheim ist sicher einer der Schönsten und Intensivsten der gesamten Route, deshalb stellen wir ihn Ihnen natürlich gerne vor, konkret starten wir in Neustadt an der Weinstraße und enden in Maxdorf.

Wer hier in die Tour einsteigt, tut dies am besten an der Station Neustadt Stadion. Von da aus fährt es sich wunderbar ruhig durch die Randgebiete Neustadts. Diese Straße nimmt man solange bis man dem ehemaligem Kasernengelände vorbei ist. Die kleinen Ortschaften um Neustadt herum und ihre dazugehörigen Weinberge zeichnen ein wunderbares Bild. Der Weg führt durch den kleinen Ort Haardt nach Gimmeldingen im Norden der Stadt und zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass auf der linken Seite das Pfälzerwaldmassiv über die Radler wacht, während man rechter Hand weit in die Rheinebene schaut.

Ruhebank bei Bad Dürkheim

Man fährt auf diesem Abschnitt die meiste Zeit nicht direkt auf der Weinstraße, sondern parallel zu ihr. Es folgen dann direkt noch einige der schönsten Weinbaugemeinden an der Mittelhaardt: Königsbach, Deidesheim mit seinem historischen Rathaus und Forst mit seinen Weinlagen von Weltruf.

Von Forst an der Weinstraße aus geht es auf dem Drahtesel Richtung Wachenheim. Schon von weitem kann man die namensgebende, mächtige Wachtenburg auf einem Bergvor-sprung über der Stadt stehen sehen – dort angekommen, ist eine Stippvisite auf Schloss Wachenheim anzuraten, der barocke Bau wirkt prächtig auf seine Besucher. Und von Wachenheim aus ist auch nur noch ein kleiner Sprung nach Bad Dürkheim, der Stadt, die gerne auch als das Brennglas der Pfalz bezeichnet wird – denn die Stadt vereint so viele typische Pfalz-Attribute wie wohl keine andere auf sich: Den Weinbau und die direkte Nähe zum Pfälzerwald mit seiner atemberaubenden Kulisse zum Beispiel.

Wer sich etwas Zeit mitgebracht hat, sollte sich das größte Fass der Welt, das Bad Dürkheimer Riesenfass oder die Salinen anschauen. Was einige nicht wissen ist, dass der Bad Dürkheimer Wurstmarkt das größte Weinfest der Welt ist. Aber auch die Klosterruine Limburg und die Hardenburg sind trotz der mit einem Besuch verbundenen Anstiege sehr lohnenswerte Ziele.

Der Weg aus der Stadt hinaus Richtung Maxdorf führt den tapferen Radfahrer einmal durch Bad Dürkheim durch und verabschiedet ihn zwischen Erpolzheim im Norden und Maxdorf im Süden. Der kleine aber feine Tierpark Birkenheide in der Nähe von Maxdorf ist einen Besuch wert und verabschiedet uns hindurch Richtung Väterchen Rhein weiter nach der Kurpfalz.

In der Nähe der Ferienregion Wachenheim

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