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Wo das Leiningerland seinen Anfang nimmt

An der pfälzischen Grenze zu Rheinhessen nimmt nicht nur das Leiningerland seinen Anfang - auch gelangt man hier von üppig angebauten Gemüseflächen in die Welt der Pfälzer Reben, die sich an der Deutschen Weinstraße entlangziehen. An diesem besonderen Fleckchen Erde liegt Dirmstein, eine kleine Ortsgemeinde, die von ihren Bewohnern als Perle des Leiningerlands bezeichnet wird.

Warum? Zum einen hat Dirmstein kulinarisch einige besondere Restaurants und Wirtshäuser zu bieten. Zweitens ist die Gegend für ihre schmackhaften Tropfen bekannt. Und drittens ist der Ort, mit seinen pittoresken Gassen, dem malerischen Ortskern und seinen zahlreichen Fachwerkhäusern, ein Idyll für sich.

Freizeitangebote und Sehenswürdigkeiten

Wussten Sie, dass in Dirmstein der erste Fußballgolfplatz Deutschlands zu finden ist? Dass die Gemeinde zahlreiche wunderschöne Rad- und Wanderwege bereithält? Und das hier eine Zweikirche aus der Barockzeit steht?

Fußballgolf

Bereit für eine neue Trendsportart? Dirmstein schon! Denn die Gemeinde war die erste in Deutschland, in der es einen Fußballgolfplatz zu finden gibt. Der Name ist Programm. Bei dieser Sportart werden Elemente des Fußballs mit Elementen des Golfsports kombiniert. Das Spiel ist einfach erklärt: Ein Fußball muss über ein Gelände mit unterschiedlichen Neigungen und Hindernissen in ein Loch im Boden gespielt werden. Und das mit so wenig Versuchen wie möglich. Der Soccerpark Dirmstein ist ein schönes Ausflugsziel für Jung und Alt, Fußballfans und Anfänger - jeder kann hier sein Können unter Beweis stellen.

Soulfood Café

Soulfood Café

Soulfood Café

Am alten Sportplatz
67246 Dirmstein
Telefon: 06238-3911
E-Mail: soulfoodcafe@gmx.de
Web: www.soulfood-cafe.de

Zweikirche aus der Barockzeit

Wer hätte gedacht, dass in der Pfalz die einzige Zweikirche aus der Barockzeit zu finden ist? Und das in Dirmstein. Der Bau der Kirche nahm 1742 seinen Anfang. Errichtet wurde das Gotteshaus durch Franz Rothermel, die Entwürfe stammten von Baumeister Balthasar Neumann.  Die Bezeichnung Zweikirche erhielt das Bauwerk wegen seiner zwei Kirchenteile: einem katholischen und einem protestantischen. Tipp: Werfen Sie unbedingt einen Blick auf die um 1900 erbaute Voit-Orgel im katholischen sowie die 1869 erbaute Orgel im protestantischen Teil. Letztere verfügt über ein Werk der bekannten Orgelbauerfamilie Walcker.

Salier-Radweg

Ein Muss für Radfahrer: Der Salier Rundweg, der von Speyer, über Bad Dürkheim und Worms, bis zum Frankenthal und zurück nach Speyer führt. Auf der Strecke kommen Sie an einigen Domen und Klosterruinen aus der salischen Zeit vorbei. Doch auch Naturliebhaber werden begeistert sein, da viele Teile der Strecke durch Wälder geprägt sind. Aufgepasst: Ein Teil der Strecke verläuft an stärker befahrenen Landstraßen. Der Weg ist zum Großteil asphaltiert - ein Mountainbike wird nicht zwangsläufig benötigt. Zudem zeichnet sich die Strecke durch geringe Steigungen aus.

Naturpark Pfälzerwald

Dirmstein ist nicht nur ein hervorragender Ausgangspunkt für Radfahrer, sondern auch für Wanderer. Der rund zehn Kilometer entfernte Naturpark Pfälzerwald lädt förmlich zum Wandern ein. Bereits der Weg zum Naturpark ist eine Reise wert. Von Dirmstein aus erreichen Sie diesen über den schönen Eckbach-Mühlenwanderweg.

Feste und Veranstaltungen

Feste feiern, gemeinsam trinken, lachen und Spaß haben - darauf verstehen sich die Pfälzer bestens. Und Sie lieben es, ihre Gäste mit ihrer guten Laune anzustecken. So auch in Dirmstein. Die Dirmsteiner feiern im Schnitt einmal monatlich ein geselliges Fest. Etwa das Maibaumfest, das Hoffest des Jesuitenhofs, den Weihnachtsmarkt, verschiedene Grillfeste und und und. Tipp: Besuchen Sie unbedingt das Bayerische Bierfest, das alle zwei Jahre im Sommer stattfindet.

Lage und Ausflugsziele

Die Gegend rund im Dirmstein hält Einiges zum Entdecken bereit. So liegt die Deutsche Weinstraße quasi vor der Tür, ebenso wie Deutschlands Gemüsegarten, der Rhein-Pfalz-Kreis. Die zahlreichen Burgen rund um den Pfälzerwald sind innerhalb kürzester Zeit zu erreichen. Und auch die Gegend um den Rhein ist immer einen Ausflug wert. Oder Sie begeben sich auf die Spuren Siegfrieds des Drachentöters, wenn Sie dem Nibelungenland bei Worms einen Besuch abstatten.

Eine der nächstgelegenen Großstädte ist Mannheim, wo unter anderem das größte Barockschloss des Landes steht. Ein besonderer Tipp für Familien ist der Haßlocher Holiday Park, der ebenfalls schnell mit dem Auto zu erreichen ist. Und auch Heidelberg, Mainz, Karlsruhe, Frankfurt am Main, Saarbrücken, Strasbourg, Stuttgart und Koblenz sind nicht weit. Sie haben die Wahl: Wirtschaftlich pulsierende Großstadt, verträumte Unistadt oder doch ein Hauch französisches Flair?

Wer ohne Auto unterwegs ist, kommt mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar an sein Ziel, der preisgünstige Tages- und Gruppenkarten anbietet.

Kloster Lorsch

Unweit von Dirmstein, eine gute halbe Stunde Autofahrstrecke entfernt, ist das Kloster Lorsch zu finden. Das Weltkulturerbe wurde vor mehr als 1.250 Jahren von der Familie des fränkischen Gaugrafen Cancor gegründet. 772 ging es in den Besitz von Karl den Großen über, der dem Kloster Immunität verlieh. Dieser Schutz hielt bis 1.232 stand – danach fiel das Kloster und die Benediktiner wurden vertrieben.

Das Kloster galt seit seiner Gründung als eines der wichtigsten Zentren der vom Königshof ins Leben gerufenen Bildungsprogramme. Zudem beherbergte das Kloster eine der größten Bibliotheken seiner Zeit. Die Werke aus dieser Bibliothek sind zum Teil noch erhalten, allerdings auf mehr als 70 Bibliotheken auf der ganzen Welt verteilt. 

Und nicht zu vergessen: Selbst im Nibelungenlied wird das Kloster als Grablege Siegfrieds genannt.

Kaiserdom zu Speyer

Ebenfalls innerhalb von rund 35 Minuten mit dem Auto zu erreichen, ist der Kaiserdom zu Speyer, der heute die größte erhaltene romanische Kirche der Welt ist. Ebenso wie das Kloster Lorsch steht auch der Speyerer Dom auf der UNESCO-Liste und trägt den Titel Weltkulturerbe.

Der Bau nahm um 1020 seinen Anfang. Konrad II. hatte das Ziel, mit der Errichtung des Doms die größte Kirche seiner Zeit entstehen zu lassen. Rund 30 Jahre nahm der Bau in Anspruch, bis das Bauwerk im Jahr 1061 geweiht wurde. Über die Jahre wurde das mächtige Gebäude um weitere Bauten ergänzt, um es so noch prächtiger erscheinen zu lassen und religionspolitisch ein Zeichen zu setzen. Mit den Jahrzehnten und Jahrhunderten wurde der Dom zudem zur Ruhestätte vieler Kaiser, Könige und Bischöfe. Zerstört wurde der Dom schließlich 1689, während des Pfälzischen Erbfolgekriegs. Wenige Jahrzehnte später wurde der Wiederaufbau in Angriff genommen.

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