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Das Dahner Felsenland in der Übersicht


Felsen, Burgen und Wandern ohne Grenzen

Dahn PfälzerwoogDamit ist das Dahner Felsenland schon gut beschrieben, aber die Region als Teil des Biosphärenreservats Pfälzerwald Nordvogesen, und der deutsch-französischen Mittelgebirgslandschaft Wasgau, hat noch viel mehr zu bieten. Über all das wollen wir Sie auf diesen Seiten informieren und Appetit machen - für einen Besuch dieser herrlichen Landschaft.

Das Dahner Felsenland umfasst neben der Stadt Dahn mit seinen knapp 15.000 Einwohnern insgesamt 14 Ortsgemeinden, hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und verzeichnet stark ansteigende Übernachtungszahlen.

Besonders viel wurde in den Ausbau des Wanderwegenetzes und der zahllosen Mountainbike-Strecken gelegt. Darüber hinaus ist Dahn ein El Dorado für Kletterer, die sich vor allem am Bärenbrunnerhof im Schindharder Tal zusammenfinden.

Daneben finden sich im Dahner Felsenland viele kleinere heimelige Badeseen.

Geschichte und Sehenswürdigkeiten Dahner Felsenland

Die Gegend um Dahn ist vor allem durch seine zahlreichen Buntsandsteinformationen bekannt, so manche Burganlage wie die Burgengruppe Altdahn, die Raubritterburg Berwartstein oder die Wegelnburg nahe der französischen Grenze sind auf solchen Felsen erbaut und erzählen Geschichten aus längst vergangenen Tagen.

Legendär ist die Geschichte vom Raubritter Hans von Trotha, kurz Hans Trapp genannt. Von der Burg Berwartstein aus unternahm der für die damalige Zeit körperlich große Räuber seine Raubzüge im südlichen Teil der Pfalz. Erzählt wird die Geschichte bei einer Burgführung, die wir jedem Besucher ans Herz legen wollen.

Wir haben die Highlights im Dahner Felsenland für Sie zusammengetragen.


Jungfernsprung

Hoch über Dahn in der Pfalz. Steil über Dahn im Pfälzerwald ragt der Jungfernsprung auf, das Wahrzeichen der Stadt. In der an Felsen und Felsformationen ... mehr

Dahner Burgengruppe

Drei Burgen auf einem Berg. Die Dahner Burgengruppe besteht aus drei Burgen: Burg Altdahn, Burg Grafendahn und Burg Tanstein. Sie wurden nacheinander erbaut und bilden ... mehr

Burg Berwartstein

Raubritter und Legenden. Hoch oben auf einer Bergkuppe thront erhaben die Burg Berwartstein über dem kleinen Ort Erlenbach im Dahner Felsenland. Der Berwartstein, auf hochdeutsch ... mehr

Wegelnburg

Die am höchsten liegende Burgruine der Pfalz. Hoch oben thront sie: die Wegelnburg, die mit ihrer Lage in 570,9 Metern die am höchsten gelegene Burgruine mehr

Saarbacher Hammer

Lichtspiele in Ludwigswinkel. Im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen liegt der Badesee Saarbacherhammer, zuweilen auch in der Schreibweise Saarbacher Hammer zu finden. Der See ist ganzjährig für Besucher ... mehr

Burg Neudahn

Über Moosbach und Lauter. Etwa zwei Kilometer nordwestlich von der Stadt Dahn entfernt ragt auf einem Bergrücken die Felsenburg Neudahn in die Höhe. Der Burgkern ... mehr

Geopfad Bundenthal

Wandern und lernen. Die Rundwanderung Geopfad Bundenthal hat seinen Start und sein Ziel in Bundenthal und ist als geologischer Lehrpfad ausgelegt - man kann bei ... mehr

Burg Drachenfels

Mächtiger Brocken über Busenberg. Südlich des Ortes Busenberg thront die Burg Drachenfels erhaben auf dem 368 Meter hohen Burgberg in der Pfalz. Wegen ihres markanten ... mehr

Lämmerfelsen

Bizarres Felsmassiv. Südlich des Lämmerteichs bei Dahn liegt eine mehrgipflige Felsengruppe, die Lämmerfelsen. Das mächtige Felsmassiv befindet sich direkt am Premiumweg „Dahner Felsenpfad“ und zieht ... mehr

Pfälzerwoog

Tief im Tann vom Pfälzerwald. Der See Pfälzerwoog liegt inmitten vom gleichnamigen, harmonischen Naturschutzgebiet in der Nähe von Fischbach bei Dahn und Ludwigswinkel. Der See ... mehr

Freizeitanbieter im Dahner Felsenland

Das Felsland Badeparadies mit seinen Saunawelten ist ein echtes Highlight im Dahner Felsenland. Mehr Informationen dazu gibt es auf der Seite der Stadt Dahn.

Mit dem Biosphärenhaus Pfälzerwald-Nordvogesen, dem ersten seiner Art, hat das Dahner Felsenland etwas ganz Besonderes. In Fischbach bei Dahn finden sie dazu das Wissenswerte.

Übernachten Dahner Felsenland

Felsenland Hotel DahnDass das Dahner Felsenland als Urlaubsregion so beliebt ist, kann man auch an der Menge der Hotels, Pensionen, Gästehauser und Ferienwohnungen ablesen. Über 200 gibt es davon und egal für welche der Möglichkeiten Sie sich entscheiden, Sie können sicher sein, gastlich und herzlich aufgenommen zu werden.

Bei allen steht die Gemütlichkeit an erster Stelle, Ruhe und Entspannung sind vor allem für Wanderer und Radfahrer wichtig, die sich von aufregenden Stunden auf den Straßen und Wegen im Dahner Felsenland ausruhen wollen. Besonders gut geht das natürlich in den Residenzen, in denen es ein Wellness-Angebot gibt, Sauna- und Badewelten beschleunigen die Regeneration.

Kleine Blume ErfweilerDabei sind auch Hotels in Traumlagen, wie etwa die Zwickmühle direkt am See in Ludwigswinkel, das Felsenland Ressort in Dahn unter einer mächtigen Steilwand oder die charmante Hanglage der Kleinen Blume in Erfweiler. Und dann gibt es noch die ganz besondere Idee vom Ferienbahnhof in Dahn-Reichenbach.

Im Folgenden finden Sie unsere Übernachtungs-Empfehlungen für einen kurzen oder längeren Aufenthalt im Dahner Felsenland.

Essen und Genießen im Felsenland Dahn

Steakhaus Felsengraf DahnEssen und trinken sind den Pfälzern sehr wichtig. Pfälzer Spezialitäten haben eine klare Identität. Deftig sind sie und herzhaft; ob Saumagen, Bratwurst oder Hausmacher - es passt jedenfalls perfekt zu ausgedehnten Ausflügen zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Und nach diesen darf man sich auch ruhig das ein- oder andere Gläschen Wein gönnen.

Es sind vor allem die Besuche der Restaurants, Weinstuben und Gasthäuser auch hervorragende Gelegenheiten, die Menschen im Dahner Felsenland kennenzulernen. Sie werden schnell merken, dass es wahr ist, was man sich über die Pfälzer erzählt - gemütlich sind sie, offen und bodenständig. Hier macht man es nicht gerne kompliziert und umständlich, man setzt sich an einen Tisch, genießt zusammen und lernt sich einfach kennen.

DrachenfelshütteGanz besonders gut funktioniert das in einer der Pfälzerwald-Hütten. Wer dieses Stück Pfälzer Lebensart noch nicht kennt, der sollte das Kennenlernen nachholen. Nirgendwo geht es geselliger und fröhlicher zu. Oft ehrenamtlich bewirtschaftet, sind es auch die familienfreundlichen Preise, die Orte wie die Drachenfelshütte oder die Dahner Pfälzerwald-Hütte im Schneiderfeld ausmachen.

Gerne geben wir unter diesem Link unsere Empfehlungen für gutes Essen und Trinken.

Die Gemeinden im Dahner Felsenland

Wandern Dahner Felsenland

Wer das Felsenland Dahn zum Wandern besucht, hat die Auswahl aus leichten und anspruchsvollen-, aus kurzen und langen Wanderwegen, deren Niveau so vielfältig ist, wie die sagenhaften Aussichten und die zahlreichen Einkehrmöglichkeiten.

Die Verbandsgemeinde Dahn, die Stadt Dahn und seine 14 Ortsgemeinden mit seinen 12 Premiumwanderwegen sind ein buchstäbliches Wanderparadies.

Premiumwanderwege sind nach bestimmten Kriterien zertifizierte Routen, dazu gehören exzellente Markierungen und eine gewisse Dramaturgie, die durch die direkte Führung an- und zu den Highlights der Strecke gefällt. Schließlich wäre es schade, wenn neuralgische Punkte eines Weges wie Felsen, Burgruinen oder besonders schöne Aussichten verborgen bleiben würden.

Wenn Sie sich selbst ein Bild von den Möglichkeiten machen wollen, haben wir für Sie eine Auswahl getroffen, die Ihnen einen Querschnitt durch unterschiedliche Streckenprofile, die Teilregionen und ihre Sehenswürdigkeiten anbieten soll.

Der Premiumwanderweg Bären-Steig im Dahner Felsenland verläuft zwischen den zwei Gemeinden Bruchweiler-Bärenbach und Busenberg in einer fast 14 Kilometer langen Schleife.

Der höchste Punkt und gleichzeitig Aussichtspunkt ist die Jüngstbergkanzel mit 461 Metern. Aber nicht nur von hier eröffnen sich herrliche Panoramen über die von bizarren Felsformationen und grünen Tälern geprägte Landschaft im Wasgau. Auch der Schuhfelsen, die Geiersteine und die Burgruine Drachenfels bieten Ausblicke, die zu längerem Verweilen einladen.

Apropos Drachenfels - sie bietet alles, was man von einer mittelalterlichen Burg erwartet: Schmale, in den Fels gehauene Treppenstufen, geheimnisvolle Kammern und Gänge. Die Drachenfelshütte unterhalb der Burg, die von der Pfälzerwald-Verein-Ortsgruppe Busenberg bewirtschaftet wird, ist eine prima Gelegenheit, um Energie zu tanken und ein tüchtiges Stück Pfälzer Lebensart zu beobachten.

Der Bären-Steig ist im Jahr 2015 vom Deutschen Wanderinstitut zertifiziert worden.

Dass es neben - der die Region im Wasgau prägenden Felsen und Burgen - auch viele Seen und Weiher gibt, davon können Sie sich auf der Wasgau-Seentour überzeugen, die auf etwa 20 Kilometern durch den westlichen Teil vom Dahner Felsenland führt.

Ausgangspunkt und Ziel ist das Biospährenhaus Pfälzerwald-Nordvogesen in Fischbach bei Dahn. Von hier aus geht die Wasgau-Seentour zunächst in das Naturschutzgebiet Pfälzerwoog mit dem gleichnamigen See: Tief im Pfälzerwald hat hier noch die Natur die Kontrolle über Fauna und Flora, mit etwas Glück sind hier sogar Fischreiher zu beobachten.

Über den Lindelskopf geht es weiter, ein Stück des Weges am Skulpturenweg entlang, nach dem Entenweiher am südlichen Rand von Ludwigswinkel. Die Rösselsquelle im Südwesten der Gemeinde ist die nächste Station, bevor man dem Rösselsbach in Fliessrichtung bis zum Sägmühlweiher folgend wieder Ludwigswinkel erreicht.

Weiter durch den Park, der zum Picknicken einlädt, geht es zum Barfußpfad, Gelegenheit, die Füße auszuschütteln und zu erfrischen. Wieder verschmelzt die Wasgau-Seentour kurz mit dem Skulpturenweg und führt uns nach dem Saarbacherhammer, einem Badesee am östlichen Ortsrand von Ludwigswinkel.

Auf der Terrasse der Zwickmühle kann man sich nicht nur stärken, sondern auch den herrlichen Blick über den See bis hinüber zum Campingplatz Saarbacherhammer genießen kann. Dort gibt es übrigens auch einen sehr schönen Biergarten, der Stärkung für die folgende Wegstrecke am Fjordpferdehof vorbei nach Fischbach bei Dahn. Hier sei ein Abstecher zum Keltenspielplatz empfohlen.

Durch´s Wolfsägertal, an den Fischteichen vorbei, ins Schlettenbachertal und ins Spießwoogtal geht es in einer großen Schleife wieder zum Biosphärenhaus Fischbach zurück. Ausgangspunkt und Ziel ist das Biosphärenhaus Pfälzerwald-Nordvogesen, für dessen Besuch es Sinn macht, Zeit einzuplanen. Der Waldwipfelpfad, der Spielplatz Keltenwese und die Informationen über die Region mit ihren Bewohnern sind es wert und gerade auch für Kinder eine spannende Abwechslung.

Insgesamt 5 Etappen umfasst der 86 Kilometer lange Felsenland-Sagenweg

Der Name ist nach den Sagen gewählt, die man unterwegs hören kann und die Geschichten aus längst vergangenen Tagen erzählen - ihrer über 20 sagt man, säumen die Strecke des Sagenwegs. Aber es nicht nur die Legenden allein, die dem Felsenland-Sagenweg seinen Reiz geben, es sind auch die mächtigen Felsmassive aus Buntsandstein, auf einigen sind die Wasgauburgen zu bestaunen, auf denen es zu mittelalterlichen Tagen nicht allzu gemütlich hergegangen ist.

Diese Schauplätze so mancher Schlacht und Belagerung sind oft der Ausgangspunkt für die Legenden, die in der Region weiterleben.

Passend zum sagenhaften Weg weist ein kleines Gespenst als Markierung.

Wenn man die Dahn zum Startpunkt macht, dann geht es zunächst auf die Felsen und Burgen um die Stadt: Neudahn, die Dahner Burgengruppe mit Altdahn, Tanstein und Grafendahn Weiter geht es über Erfweiler und Schindhard nach Busenberg und hinauf auf die Burgruine Drachenfels, eine riesige Burganlage, wie man sie sich als Kind vorgestellt hat. Fast übertroffen wird sie durch den dann anstehenden Besuch auf der Berwartstein, der Raubritterburg des Hans Trapp über Erlenbach, der in so mancher Sage sein Unwesen treibt.

Über die Fladensteine führt die Strecke weiter nach Bundenthal, bevor nach Nothweiler die Wegelnburg auf fast 600 Metern auf seine Besucher wartet - herrlicher Ausblick inklusive. Selbige gibt es auch nach Passieren der Französischen Grenze auf den jenseitigen Burgen Hohenburg und Löwenstein.

Die mächtige Fleckenstein schickt uns einen Gruß auf unserem Weg weiter Richtung Schönau nach, wo sich die kleine Kletterei den Pfaffenfels hinauf lohnt, wo abermals ein Traumpanorama wartet.

Hat man Schönau hinter sich gelassen, lockt der Blumenstein und der Col de Maimont, abermals auf der französischen Seite. Von dort geht es dem Sauertal folgend nach Petersbächel und zum Pfälzerwoog tief in den Wäldern. Ludwigswinkel und Fischbach mit seinem Bioshärenhaus Pfälzerwald-Nordvogesen, das man unbedingt besuchen sollte.

Über den Rumberg nach der Gemeinde Rumbach geht es langsam zurück in Richtung Bruchweiler-Bärenbach, wo der Felsenland-Sagenweg endet, nicht aber die Erinnerung an eine fantastische Tour und seine Geschichten und Legenden -sagenhaft eben.

Legenden, Jungfernsprung. Nicht minder sagenhaft und unverzichtbar ist auf einer solchen Wanderung die Elwetritsche. Sagenhaftes rankt sich auch um die Burgen Drachenfels, Berwartstein und Fleckenstein. Wer sich mit offenen Sinnen, Neugier und ein bisschen Fantasie auf den Weg macht, wird sicher Sagenhaftes erleben...

Mit dem Namen dieses Premiumwanderwegs ist über seine Highlights und seinen Streckenverlauf schon sehr viel gesagt.

Gelebte deutsch-französische Nachbarschaft und Freundschaft an der Pfälzisch-Elsässischen Grenze und der Blick zurück in mittelalterliche Zeiten, als diese Grenzlinie noch nicht gegeben hat, all das bietet der Deutsch-Französische Burgenweg.

Insgesamt 33 Kilometer ist sie lang, diese länderübergreifende Strecke - und insgesamt acht Burgruinen liegen auf ihr, mächtige Relikte aus vergangenen Tagen, als es noch reichlich ungemütlich in der Region zuging. Dazwischen ruhige Täler, die Tiefen von Pfälzerwald und Vogesen, bizarre Felsformationen aus Buntsandstein oder romantisch anmutende deutsche un elsässische Dörfer.

Als Rundwanderweg ausgelegt, kann in den Deutsch-Französische Burgenweg bequemerweise überall eingestiegen werden. Ideal eignet sich Schönau im südlichen Dahner Felsenland, durch das die Wanderung ohnehin führt.

Wer Genuss vor sportlichen Ehrgeiz stellt, der macht sinnvollerweise zwei Tagestouren aus der Gesamtstrecke, die jeweils verbleibenden 14-18 Kilometer sind dann - trotz des nicht ganz anspruchslosen Höhenprofils mit seiner Spitze auf der etwa 540 Meter hoch gelegenen Wegelnburg - komfortabel zu erwandern. Möglichkeiten zum Übernachten finden sich an der Route reichlich.

Nach dem recht steilen Einstieg in Schönau hinauf zum gewaltigen Schlüsselfelsen geht es Richtung Wegelnburg und damit gleich auf das "Dach" der Tour. Der Rundumblick von hier oben ist ebenso beeindruckend wie die Burgruine selbst.

Gleichwohl ist die Wegelnburg lediglich die erste der acht Burgen und spielt hier quasi den "Appetitmacher" - zum Beispiel für das nächste Etappenziel, die elsässische Burgruine Hohenbourg, die nicht hinter der Wegelnburg zurückstehen muss, was das sich bietende Panorama betrifft. Die beiden von hier aus gut sichtbaren Burgen Loewenstein und Fleckenstein liegen ebenfalls auf der Tour - man könnte also sagen "die Burg ruft".

Also nichts wie hin zur Fleckenstein - auf der riesigen Burganlage warten ein kleines Museum und Führungen auf diejenigen Besucher, die sich etwas intensiver mit der Geschichte der Ruine und der Region beschäftigen wollen. Im Bistro anbei kann nach dem Wissensdurst auch der Hunger zwischendurch gestillt werden.

Frisch gestärkt warten mit der etwas versteckten Burgruine Froensbourg das nächste Erlebnis, bevor der Zigeunerfelsen und die Burgruine Wasigenstein warten, leztere auch, um die Sage des Kampfes zwischen König Gunther und dessen Freund Hagen zu erzählen.

Über dem französischen Obersteinbach grüßt die Arnsbourg und winkt uns zu ihr herüber, um uns nach ihrer Besichtigung am Wachtfelsen vorbei hinunter in den Ort zu schicken, um die Energiespeicher mit der französischen Spezialität Flammkuchen wieder aufzufüllen.

Das ist auch notwendig, denn gleich danach geht es steil bergauf nach dem Aussichtsfels Bayrischer Windstein. Der Tipp, hier wegen der umwerfenden Aussicht länger zu verweilen, ist eigentlich überflüssig - zu überwältigend ist das traumhafte Panorama von hier oben.

Hat man es geschafft, sich vom Windstein zu verabschieden, geht es über den Großen Florenberg und den Zollstock zum ehemalig heftig umkämpften Maimontgipfel - heute zeugt das Mahnmal für Frieden und Freundschaft davon, dass diese Zeiten glücklicherweise schon lange zurückliegen.

Von hier aus führt die fast bewältigte Deutsch-Französische Burgentour langsam über die Burgruine Blumenstein und das Wengelsbachtal zurück nach Schönau, dem Ausgangspunkt der eindrucksvollen und lehrreichen Wanderung.

Pubertierende Jugendliche kann man mit einer Wanderung gewöhnlich kaum begeistern. Wenn der 13-jährige Spross der Redaktion nach der Begehung der Hälfte des Dahner Felsenpfads unbedingt auch den Rest des Weges kennenlernen will, wird das gute Gründe haben.

Tatsächlich ist die Dichte der tangierten Felsen auf dieser Route so hoch, dass Langeweile keine Chance hat. Schon beim Einstieg am Felsenland Resort geht es los mit den Monumenten des gut 12 Kilometer langen Wanderweges.

Aber der Reihe nach: Pfaffenfelsen, Schillerfelsen, Schwalbenfelsen, Ungeheuerfelsen, Büttelfelsen, Lämmerfelsen, Wachtfelsen und eine ganze Menge kleinerer Buntsandsteinformationen bilden die Etappenziele, sind Aussichtspunkte oder nehmen den Wanderer sogar in die Mitte.

Auf dem westlichen, verwundenen Teil der Strecke macht der Pfälzerwald immer wieder den Blick frei auf die Stadt Dahn, die der Tour neben den Felsen ihren Namen gegeben hat.

Nach den Erlebnissen der ersten Kilometer und nach dem Schwalbenfelsen geht es in westlicher Richtung nach der nächsten Ansammlung von Buntsandstein. Mit Elwetrittschefelsen, Hirschfelsen, Schlangenfelsen, Mooskopf, und Roßkegelfels über dem Tal vom Seibertsbach gibt es wieder viel zu sehen. Von dort oben geht es dann hinunter Richtung der Dahner Pfälzerwaldhütte im Schneiderfeld - denn nachdem fast die Hälfte vom Dahner Felsenpfad erlaufen ist wird es Zeit zur Einkehr.

Mit vollen Energiespeichern fällt der folgende Anstieg über den Ungeheuerfelsen zum Büttelfelsen leichter, in dessen Inneren man sich aufhalten- und hinausschauen kann - hinaus auf das gewaltige Massiv der Lämmerfelsen, dem nächsten Etappenziel.

Das beschauliche Wieslautertal begleitet uns bis zum Wachtfelsen und zu Braut und Bräutigam - ein Felsenzwilling, der mit etwas Fantasie als Brautpaar auszumachen ist.

Mittlerweile hat sich der Magen wieder gemeldet, wir empfehlen eine Einkehr im Felsengraf Steakhouse, im rustikalen Hüttenstil gehalten und mit allem im Angebot, was das Wandererherz begehrt.

Einen schönen Querschnitt über alles, was das Dahner Felsenland ausmacht, bekommt der Wanderurlauber mit der Begehung der fast 19 Kilometer Wegstrecke vom Dahner Rundwanderweg.

Auf dem Premiumwanderweg wechseln sich breite Waldwege mit schmalen Passagen ab, Buntsandsteinfelsen mit mittelalterlichen Burgruinen, Berggipfelausblicke mit sanften Tälern.

Ein Höhepunkt des Rundwanderweges ist - gleich nach Start in der Stadt Dahn und dem Felsmassiv Hochstein - der Besuch der Dahner Burgengruppe mit Altdahn, Tanstein und Grafendahn, zusammengenommen die größte Burganlage der Pfalz.

Weiter geht es auf den gegenüberliegenden Bergrücken, wo mit dem Römerfelsen und seiner feinen Rundumsicht der mit 350 Metern höchste Punkt der Tour wartet.

Von hier ist es nicht mehr weit zum sagenhaften Jungfernsprung, der sich steil aus Dahn in den Himmel reckt und eine der Legenden des Raubritters Hans Trapp erzählt.

Nach Dahn hinunter und auf der anderen Talseite wieder hinan bietet der Sängerfelsen einen Blick über die Stadt Dahn und verabschiedet uns wieder - vorbei an Satansbrocken und Hexenpilz in Richtung Burgruine Neudahn, dem nördlichsten Punkt der Strecke.

Hier macht es Sinn, innezuhalten, zu besichtigen und den Blick über die Wiete des Pfälzerwalds schweifen zu lassen, bevor es unten im Moosbachtal idyllisch wird und die Küche der Dahner Hütte des Pfälzerwald Vereins zu locken anfängt. In Richtung Büttelwoog und mit einer Stippvisite auf dem Wachtfelsen findet der Dahner Rundwanderweg in Dahn seinen Abschluss. Noch zwei beeindruckende Felsenmassive werden passiert, bevor der Weg im Kurpark, am Ausgangspunkt der Rundtour endet.

Hierbei handelt es sich um einen neuen Premiumweg, welcher im Herbst 2015 durch das Deutsche Wanderinstitut zertifiziert wurde. Der Dahner Rundwanderweg zählt zu den Felsenland-Touren im Dahner Felsenland, der Premium Wanderregion.

Der ca. 18,6 Kilometer lange Dahner Rundwanderweg, der in zwei Rundwegabschnitte aufgeteilt werden kann, gehört sicher zu den schönsten und interessantesten Wanderwegen der Pfalz. Er führt rund um den Luftkurort Dahn in die Welt der bizarren felsigen Riesen, zu mächtigen Burganlagen, durch weite Waldgebiete sowie zu romantischen Talauen und Seen.

Start ist im Kurpark Dahn. Über das mächtige Felsmassiv Hochstein, von dem sich dem Wanderer ein weiter Ausblick ins Dahner Felsenland bietet, führt der Weg zur größten Burgenanlage der Pfalz, dem Burgenmassiv "Altdahn-Grafendahn-Tanstein". Ein Besuch im Burgmuseum ist sehr empfehlenswert. Das nächste imposante Ziel auf der Tour ist das Felsmassiv "Römerfelsen". Eine Leiter führt hinauf zur abgesicherten Aussichtsplattform auf dem Felsen. Hier bietet sich dem Wanderer ein großartiger Ausblick über das Baumwipfelmeer des Pfälzerwaldes. Auf bequemen Waldwegen geht es nun über den Lachberg, mit Ausblick zur Burgenmassiv Altdahn, vorbei an mächtigen Felswänden und über den Bergrücken des Vogelsberges zur Aussichtskanzel auf dem berühmten Felsmassiv "Jungfernsprung" direkt über der Stadt Dahn. Nach einem kurzen Abstieg ist Dahn wieder erreicht. Hier endet der erste Wegeabschnitt.

Nun führt der Weg zur anderen Talseite zur Aussichtskanzel auf dem Felsmassiv "Sängerfelsen" und weiter, vorbei an den Felsmassiven "Satansbrocken" und "Hexenpilz" zur mächtigen Burgruine "Neudahn" mit seinen Türmen und Felskammern. Es folgt der kurze Abstieg ins Naturschutzgebiet Moosbachtal, welches den naturliebenden Wanderer begeistern wird. Vorbei an mehreren kleinen Seen ist nach kurzer Zeit die bewirtschaftete "Dahner Hütte" des Pfälzerwaldvereins erreicht. Nach einer gemütlichen Rast inmitten einer herrlichen Landschaft geht es über schöne Waldwege zu den Felsmassiven "Braut und Bräutigam" und "Wachtfelsen" in Dahn. "Gipfelstürmer" haben die Möglichkeit, die Aussichtsplattform des Wachtfelsens über eine Leiter zu erklimmen. Durch Dahn führt nun der Weg zurück zum Ausgangspunkt im Kurpark.

Wie schon der Name vermuten lässt, ist der Leitgedanke des 21 Kilometer langen Brunnen- und Quellenwegs das Wasser. So führt die Strecke auf einem Rundweg vorbei an Fischteichen, Seen und Brunnen.

Start der Wanderung ist das Biosphärenhaus in Fischbach bei Dahn, von wo aus man über den Biosphärenweg zum Klosterweiher ins Spießwoogtal gelangt. Hier geht es vorbei an verschiedenen Fischteichen hin zu den Quellen im Deckental und Schlettenbacher Tal.

Der Rossbrunnen inmitten idyllischer Umgebung eignet sich für eine kurze Pause mit kleiner Stärkung, bevor die Wanderung weiter geht und der Aufstieg zum Felsmassiv Hohe Felsen, einem typischen Naturdenkmal für das Dahner Felsenland, beginnt. Die Aussicht belohnt für die vorhergegangene Mühe und anschließend führt der Weg wieder hinab ins Tal zum Fischbrunnen.

Im Naturschutzgebiet Wolfsäger Tal und entlang der Südseite des Samsberges ins Sauertal verläuft die Tour durch die unberührte Natur des Pfälzerwaldes. Danach geht die Strecke durch den Biosphärenpark am Saarbach vorbei, über die Kapelle St. Ulrich zum "WasserErlebnisWeg". Der Brunnen- und Quellenweg endet am Biosphärenhaus, dem Start- und Endpunkt der Rundwanderung.

Der Rundweg hat eine mittlere Schwierigkeitsstufe. Da ein großer Teil der Wanderung auf Naturpfaden und schwach befestigten Wegen verläuft, empfehlen sich festes Schuhwerk und eine Wanderkarte.

Der Rumberg-Steig ist eine etwa 11 Kilometer lange Felsentour in der Pfalz. Die Rundwanderung führt über das ehemalige Militärgelände Area1 und hoch auf den Gipfel des Rumbergs.

Start- und Zielpunkt der Wanderung ist der Dorfplatz von Ludwigswinkel. Den orangefarbenen Markierungen folgend führt der Weg vorbei am Rathaus und dem unter Denkmalschutz stehenden Zollhof in den Wald.

Dort beginnt das ehemalige Militärgelände, das von 1956 bis 1994 als Sonderwaffenlager der US-Armee genutzt wurde. Es lohnt sich, hier etwas zu verweilen und die Infotafeln des Ortes zu betrachten.

Die eigentliche Wanderung setzt sich auf der ehemaligen Militärstraße Richtung Rumberg fort. Der Weg verläuft nun steil hinauf auf einem alten Pfad bis zum Gipfel des Bergs. Er führt vorbei an den vielen typischen Felsformationen des Dahner Felsenlandes und bietet immer wieder gute Ausblicke über den Pfälzerwald und die Nordvogesen. Anschließend gelangt man zu den fünf Rumberg-Felsen, die wie mächtige Türme auf dem langgezogenen Bergrücken in den Himmel ragen.

Danach geht es nach dem Abstieg und einer kurzen Passage durchs Tal wieder bergauf zum Guggebühl, einem Berg mit einem beeindruckenden Felsmassiv. Nachdem dieser an der Ostseite verlassen wird, verläuft die Wandertour parallel zur Wasgau-Seen-Tour und führt in einem letzten, sehr malerischen Abschnitt, über den Rösselsweiher, die Rösselquelle und den Sägmühlweiher zurück zum Dorfplatz in Ludwigswinkel.

Der Rumberg-Steig besteht zu großem Teil aus naturbelassenen Wegen und ist in der mittleren Schwierigkeitsstufe einzuordnen. Seine Steigung ist nicht zu unterschätzen und verlangt von Wanderern eine gute Kondition.

Radfahren Dahner Felsenland

Radfahren in der Pfalz

Auch für Urlaub und Ausflüge auf zwei Rädern ist das Dahner Felsenland ein wahres Eldorado. Radeln über verschiedene Streckenlängen, Schwierigkeitsgrade und zu den Sehenswürdigkeiten der Region, verbunden mit den Einkehrmöglichkeiten des Felsenlandes, es ist für jeden was dabei.

Seit 2005 gibt es den Mountainparkpark Pfälzerwald mit über 900 Kilometer Streckennetz, der sich von Kaiserslautern im Norden über Pirmasens im Westen bis Bad Bergzabern im Südosten erstreckt. Damit hat auch das Dahner Felsenland einen bedeutenden Flächenanteil und ist wegen seiner zentralen Lage ein hervorragendes "Basislager" für Touren durch den Mountainparkpark Pfälzerwald.

Der etwa 57 Kilometer lange Radweg verläuft entlang der Lauter von Hinterweidenthal bis zur Rheinfähre Neuburgweier. Die gut beschilderte Streckentour bietet ein tolles Fahrvergnügen durch die Natur mit einem kleinen Abstecher durch das französische Städtchen Wissembourg.

Die Tour startet in Hinterweidenthal, einem Erholungsort im Pfälzerwald. Die ersten 31 Kilometer der Radstrecke verlaufen im Tal entlang der Wieslauter. Die Umgebung des Dahner Felsenlandes entlang dieser Strecke ist vielseitig: Mal verläuft der Weg durch romantische Wiesentäler, mal durch schmale Kerbtäler und dann wiederum durch die bekannten grünen Wälder der Pfalz.

In der französischen Stadt Wissembourg führt die Radtour durch die malerischen Gassen der Altstadt, die mit ihren kleinen Cafés, hübschen Läden und wunderschönen Architektur zum Verweilen einlädt. Bei einer kurzen Pause mit Kaffee und Croissant lässt sich auch der Besuch einiger Sehenswürdigkeiten wie dem Maison du Sel oder der St. Peter und Paul Kirche einplanen, bevor man sich wieder in den Sattel schwingt.

Anschließend durchquert man den Bienwald, der von vielen Bächen durchzogen ist und mit seinen alten Eichenkronen für Schatten und Erholung sorgt. Hier verläuft die Strecke neben der ehemaligen Lauterlinien, einem Verteidigungswerk aus dem Jahr 1706. Es bestand aus einem Erdwall, vielen Schanzen und mehreren Staudämmen, mit deren Hilfe man das gesamte Tal von Wissembourg bis Lauterbourg fluten konnte.

In Lauterbourg führt die Tour als nächstes durch die flache Rheinebene. An den romantischen Altrheinarmen laden diverse Fischlokale zum Rasten bei regionalen Speisen ein. Auch die Umgebung mit harmonischen Auwäldern steht der bisherigen Strecke in nichts nach.

In Neuburg angekommen endet die idyllische Tour, doch hat man Anschluss an die Veloroute Rhein oder kann mit der Fähre einen Ausflug nach Baden unternehmen.

Der deutsch-französische Pamina-Radweg ist für jedermann geeignet. Die Strecke ist einfach und ohne große Steigungen und eignet sich sowohl für erfahrene Tourenfahrer als auch für Familien mit Kindern. Der Großteil des Strecke verläuft über autofreie Forstwege und ein kleiner Teil über eine wenig befahrene Landstraße. Sie ist an neun weitere Radwege angebunden und lässt sich somit auch in Mehrtagestouren kombinieren.

Die 35 Kilometer Streckenlänge der Biosphärentour führen in der Runde durch ein gutes Stück des südlichen Teils vom Dahner Felsenland.

Die Erklärung des Begriffs Biosphärenreservat heben wir uns zunächst bis zum Wegpunkt Biosphärenhaus Fischbach bei Dahn auf.

Der Start der Tour ist in Dahner Bahnhof, von wo aus es zunächst Richtung Süden geht, immer parallel zur Wieslauter geht der Weg an Reichenbach, am Sandbühlerhof und durch Bruchweiler-Bärenbach bis Bundenthal, um dort in das Rumbachtal zum gleichnamigen Ort abzubiegen. Der Ortseingang von Rumbach ist mit Mandelbäumen gesäumt, deren Anblick vor allem in der Blütezeit Freude macht.

Mittlerweile ist die Biosphärentour für eine Kilometer mit dem Sauertal-Radweg verschmolzen. Einige Kilometer später ist Fischbach bei Dahn erreicht und wir können hier, im Biosphärenhaus Fischbach alle Fragen loswerden, die wir uns unterwegs zu dem Begriff und dem gleichnamigen Reservat im Pfälzerwald und den Nordvogesen gestellt haben. Kurz beschrieben ist es die Aufgabe dieses ersten grenzüberschreitenden Reservat seiner Art in Europa, die beispielhafte und nachhaltige ökologische, ökonomische und soziale Entwicklung der Region zu begleiten.

Das Biosphärenhaus Fischbach ist mit seiner Ausstellung auf vier Etagen sozusagen das Schaufenster des Reservats, ergänzt durch seinen Baumwipfelpfad, das Naturerlebniszentrum Wappenschmiede, die Falknerei, den Wohnmobil-Stellplatz, seine Erlebnisrundwege, den Biosphärenladen und - gut zur kleinen Stärkung zwischendurch geeignet - das Café-Bistro. Nach dem Besuch oder dem Passieren vom Biosphärenhaus wartet das Naturschutzgebiet Wolfsägertal, immer noch unter dem Eindruck des Gelernten und damit sensibilisiert für viele Entdeckungen in der heimischen Natur, die sonst gewöhnlich verborgen bleiben.

Durch das Fischbrunner Tal über die Wegespinne des Großen Mückenkopfes steht die Entscheidung für einen Abstecher zu den Hohlen Felsen oder der direkte Weg zum nächsten Etappenziel, der bewirteten Dahner Hütte im Schneiderfeld, an - mag sein, dass Hunger und Durst Einfluss darauf nehmen wollen, trotzdem empfehlen wir das Naturdenkmal der Hohlen Felsen unter Inkaufnahme von etwa 1,5 Kilometern "Umweg" hin und zurück.

Eine Privatstraße führt hinunter ins Moosbachtal, wieder ein unter Naturschutz stehender Abschnitt der Biosphären-Tour bis an die Dahner Hütte. Hier gibt es alles, was den Radler die Mühen der fast zu Ende entdeckten Gesamtstrecke vergessen lässt.

Der Neudahner Weiher ist die nächste Station, den Schwung der Hütten-Einkehr kann zum Aufstieg zur Burgruine Neudahn, die von hier aus in zehn Minuten Fußweg bewältigt werden kann, nutzen.

Vom Weiher verheiratet sich die Biosphären-Tour für wenige Kilometer mit dem Deutsch-Französischen-Pamina Radweg im Lautertal und führt zurück nach Dahn zum Ausgangspunkt der Tour.

Die Biosphären-Tour stellt keine übermäßigen Anforderungen an die Fitness. Starke Steigungen sind selten, es überwiegen Leichte bis Mittlere. Insgesamt 3,5 Kilometer geht es bergan, knapp 30 Kilometer werden auf Wirtschafts- und Forstwegen absolviert, die Differenz zur Gesamtstreckenläge teilen sich innerörtliche Straßenpassagen und knapp 2 Kilometer Radwegstrecke.

Hoch zu Roß sind die Ritter in mittelalterlichen Zeiten zu ihren Raubzügen ausgeschwärmt - und hoch zu Roß umradelt man heute die Raubritter-Tour.

Dass man sich dabei so fühlt, wie die Ritter zu ihrer Zeit wäre ein übertriebener Anspruch an die 40 Kilometer lange Tour, denn allzu friedlich geht es hier im Wasgau nahe der französischen Grenze heutzutage zu. Aber ein Hauch Abenteuer und Kriegsgeschichte schwingen doch mit, es liegen nämlich mit der Burg Berwartstein und der Ruine Lindelbrunn gleich zwei der ehemaligen Raubritternester an der Wegstrecke.

Ein Einstieg in den riechenden Rundweg ist an mehreren Punkten möglich. Wir beschreiben die Streckenführung mit Busenberg als Start und Zielpunkt - genauer beschrieben unterhalb der Burgruine Drachenfels, wo wir die Tour an der bewirtschafteten Drachenfelshütte beginnen, die uns zunächst nach dem Weißensteinerhof Richtung Erlenbach bei Dahn schickt, wo mit dem Berwartstein die erste und übrigens einzige bewohnte Wasgauburg.

Führungen auf dem Berwartstein sind sehr zu empfehlen, will man mehr über die Anlage mit Folterkammer, Burgbrunnen, dem mutmaßlichen Geheimgang nach der Wehranlage Kleinfrankreich und die Rolle des Raubritters Hans Trapp erfahren.

Die nächste Station ist der unterhalb der Berwartstein liegende Seehof. Der Waldsee selbst ist ein Idyll: Von hohen Bergen umgeben und mit kleinem Sandstrand ist hier ein Bad zur Erfrischung zu empfehlen - der Kiosk am See bietet alles zum "Aufladen", was an Kalorien bisher verbraucht wurde.

Weiter geht es nach Lauterschwan, einem kleinen Ortsteil von Erlenbach bei Dahn und dann an Vorderweidenthal vorbei nach der Burgruine Lindelbrunn.

Von der Lindelbrunn nimmt man an, dass sie als Teil der Verteidigungsstrategie der Reichsburg Trifels im Nordosten errichtet wurde. Die Burganlage wurde später im Bauernkrieg zerstört, erst in jüngster Zeit wurden einzelne Elemente freigelegt beziehungsweise teilrestauriert. Ihre freistehende Lage auf gut 400 Metern ermöglicht einen herrlichen Ausblick über den Wasgau.

Nach dem Besuch der Burg Lindelbrunn führt die Strecke, die inzwischen für einige Kilometer mit dem Klingbach-Radweg verschmolzen ist, ein Stück Richtung Darstein und nach Oberschlettenbach. Busenberg und Schindhard sind die nächsten Stationen, die Einkehrmöglichkeit Bärenbrunnerhof streifen wir und wenden uns dann Erfweiler zu, wo wir das Restaurant Die kleine Blume und den Jägerhof gerne zur Stärkung empfehlen.

Von dort aus führt die Strecke nach Reichenbach und an den gleichnamigen Ferienbahnhof und bringt uns für den weiteren Teil auf den Deutsch-Französischen-Pamina-Radweg Lautertal bis nach Bruchweiler-Bärenbach, zum südwestlichen Wendepunkt der Strecke, die dann in nordöstlicher Richtung wieder hinauf Richtung Ausgangspunkt Drachenfelshütte führt. Der Steigungsanteil von leicht bis schwer macht auf der Raubrittertour nur etwa 10 Prozent der 40 Kilometer Gesamtstrecke aus.

Die Seerosen-Tour ist ein 26 Kilometer langer Fahrradrundweg, der durch romantische und beinahe unberührte Natur führt. Sie verläuft entlang vieler idyllischer Weiher, vorbei an einigen Sehenswürdigkeiten und durch das Naturschutzgebiet Moosbachtal. Die kurze Strecke eignet sich für Familienausflüge und alle, die eine kleine Auszeit aus dem Alltag suchen. Ausgangspunkt der Seerosen-Tour ist der Belmontplatz im Ort Erfweiler, den man recht zügig verlässt. Über einen Wirtschaftsweg geht es vorbei am Kelterhaus zum Landschaftsweiher. Am Westufer des Weihers fährt man zur Erfweilerklamm und hält sich anschließend links, wo man von den märchenhaften Wäldern des Rohrwoogtals empfangen wird.

Im Tal führt die Tour auf einem befestigten Wirtschaftsweg vorbei an einigen Naturseen bis zum Badesee Rohrwoog. Von der Schranke aus folgt man einer kleinen Straße, bis zur Überquerung der Bundesstraße 427, wo und auf den Deutsch-Französischen Pamina-Radweg Lautertal trifft. Diesem folgt man bis zum Neudahner Weiher, wo sich ein kurzer Abstecher zur Burgruine Neudahn anbietet.

Der weitere Verlauf des Seerosen-Tour führt durch das Naturschutzgebiet Moosbachtal Richtung Dahner Hütte. Wen der kleine Hunger gepackt hat, kann einen kleinen Umweg in Kauf nehmen und hier einkehren, doch sollte man sich vorher über die Öffnungszeiten informieren. Danach verläuft die Tour nahe des Rothsteig-Brunnens nach Dahn und über den Deutsch-Französischen Pamina-Radweg Lautertal nach Dahn-Reichenbach. Über eine Industriestraße und die B427 geht es weiter auf dem Radweg bis hin zum Ausgangspunkt Belmontplatz.

Die Seerosen-Tour ist mit gut sichtbaren Seerosen-Zeichen ausgeschildert und verläuft über befestigte und unbefestigte Wege. Durch ihre überschaubare Länge und nur etwa einen Kilometer Steigung eignet sie sich auch für Kinder und Radtour-Anfänger. Sie ist auch bei Pärchen wegen ihrer Streckenführung durch romantische Wälder und vorbei an idyllischen Weihern sehr beliebt.

Die MTB-Tour 13 Dahn-Mitte ist auch als Marathontour durchs Dahner Felsenland bekannt. Auf über 80 Kilometern kann man sich auf dem Rad auspowern und dabei die atemberaubende Landschaft genießen. Die Tour führt vorbei an einigen Sehenswürdigkeiten und bietet die Möglichkeit, sich auf einer ausgeschilderten MTB-Strecke auf weiteren sechs Kilometern zu verausgaben.

Startpunkt der Marathontour ist der Bahnhof in Dahn. Von hier aus geht es gleich bergan zum Römerfelsen und dann oberhalb von Erfweiler mit Blick auf die Dahner Burgengruppe weiter über den Bärenbrunnen und den Ort Darstein bis zur Burgruine Lindelbrunn. Von dort aus gelangt man über Niederschlettenbach und Busenberg nach Bundenthal. Wer über genug Kondition verfügt, kann hier auf der MTB Cross Country Rennstrecke noch eine zusätzliche Runde von sechs Kilometern drehen und alles aus der Tour herausholen. Aber Vorsicht: Hier ist erst die Hälfte geschafft! Die zweite Hälfte der anspruchsvollen Strecke führt vorbei an weiteren Sehenswürdigkeiten wie der Christuskirche und den Christkindelsfelsen in Rumbach, zum Aussichtsturm auf dem Eyberg und kurz vorm Ende in Dahn zur Burgruine Neudahn.

Die Tour ist sehr anspruchsvoll und aufgrund ihrer Länge, Höhenmeter sowie schwieriger Spitzkehren nur für geübte Fahrerinnen und Fahrer geeignet, das Tragen eines Helms ist dringend empfohlen. Gleichzeitig bietet sie auch genügend Einkehrmöglichkeiten zur Stärkung zwischendurch. Wem die Tour zu lang ist, der kann sie auch in zwei Hälften fahren. Der Trail besitzt Abschnitte aller Schwierigkeitsstufen und umfasst 2025 Höhenmeter.

Veranstaltungen im Dahner Felsenland

In einer an Kulturgeschichte reichen Region ist es für die Menschen im Dahner Felsenland Verpflichtung und Freude zugleich, seinen Gästen ein entsprechendes Veranstaltungsangebot zu machen. Aber die Dahner haben nicht nur Sinn für niveauvolles Kulturelles, sie können auch ausgelassen feiern und laden sich dazu gerne Gäste aus Nah und Fern ein.

Dahner Sommerspiele

Ihren Sinn für Kultur leben die Einheimischen seit über 50 Jahren unter anderem mit den bekannten Dahner Sommerspielen aus, die tausende Menschen nach der Stadt im Wasgau ziehen.

Jeder Termin dieser Veranstaltungsreihe, die sich vom Frühjahr des jeweiligen Jahren bis in den Dezember hineinzieht, ist von hohem Niveau. Das macht sie zu einer festen Größe der Top-Kulturveranstaltungen in der Pfalz.

Dabei wissen die Veranstalter, die Vorlagen der Aufführungsorte zu nutzen: Neben dem Otfried-von-Weißenburg-Theater sind die Burg Alt-Dahn und die Konzertmuschel im Kurpark als Freilichtbühnen Schauplätze für ein Programm, bei dem sich die Dahner neben des hohen Anspruchs auch dem Abwechslungsreichtum als Merkmal für die Dahner Sommerspiele verschrieben haben.

Das aktuelle Programm und weiterführende Informationen finden Sie hier: Programm Dahner Sommerspiele

Traditioneller Fastnachtsumzug mit Straßenfasenacht

Ein weiteres Highlight in der Dahner Veranstaltungslandschaft ist der jedes Jahr am Faschingssonntag stattfindende Umzug, der Zuschauer weit jenseits der Grenzen des Felsenlands anzieht.

Die rege Beteiligung der Vereine und ihr Ideenreichtum was die Gestaltung und die Motive der Umzugswägen angeht, lässt zusammen mit den Musikern und Fußgruppen einen langen Lindwurm bunter Abwechslung entstehen, der närrisch durch die Innenstadt zieht. Das dauert naturgemäß mehrere Stunden und wer dann noch nicht genug gejubelt und gefeiert hat, der kann die Fasenacht auf der Straße bis in die Abendstunden weiterfeiern.

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Tourist-Information Dahner Felsenland

Im Büro für Tourismus in der Schulstraße 29 in Dahn können Sie mehr Informationen über das Dahner Felsenland und seine Möglichkeiten erfahren. Büroleiter Jacques Noll und seine Mannschaft freuen sich, Ihnen Tipps und Material für ein paar schöne Tage in dieser wundervollen Region im Wasgau geben zu können.

Stefan Engel Photography

Die Redaktion und das Dahner Felsenland bedanken sich herzlich bei dem in Dahn lebenden Fotografen Stefan Engel, der uns viele seiner beeindruckenden Aufnahmen aus der Region zur Verfügung gestellt hat. Hier können Sie mehr über Stefan Engel Photography erfahren: www.stefan-engel.photography

Lage und Ziele in der Nähe des Dahner Felsenlands

Wer das Dahner Felsenland als Ausgangspunkt für das Entdecken der Reize der Pfalz auserkoren hat, dem seien neben dessen eigener Highlights auch die lohnendsten Ziele in der Umgebung an´s Herz gelegt:

Dynamikum Pirmasens, Teufelstisch Hinterweidenthal, Altstadt Wissembourg, Kloster Hornbach, Burg Trifels Annweiler, Wild- und Wanderpark Silz, Therme Bad Bergzabern, Städte Landau in der Pfalz, Pirmasens, Annweiler am Trifels, Zweibrücken, Speyer am Rhein, Straßburg Frankreich, Zitadelle Bitche.

Übernachten Dahner Felsenland Hotel Dahner Felsenland Gästehaus Dahner Felsenland Pension Dahner Felsenland Ferienwohnung Dahner Felsenland Gastronomie Dahner Felsenland Restaurant Dahner Felsenland Gaststätte Dahner Felsenland Weinstube Dahner Felsenland

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