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Battenberg in der Übersicht


Willkommen auf dem Balkon der Pfalz

Rund 20 Kilometer von Ludwigshafen entfernt, liegt ein malerisches Bergdorf, das jeder Besucher vom Leiningerland im Landkreises Bad Dürkheim unbedingt besuchen sollte: Battenberg. Das Dorf liegt auf dem gleichnamigen Battenberg auf rund 300 Metern Höhe. Umgeben von wunderschönen Feldern, dem Pfälzerwald und Weinbergen, könnte Battenberg nicht idyllischer liegen. Doch nicht nur die Lage, auch die zahlreichen Wanderwege und Sehenswürdigkeiten sind eine Reise in die Ortsgemeinde wert.

Sehenswürdigkeiten Battenberg

Bereits der Aufstieg zum Dorf ist ein Erlebnis. Die hier vorherrschende Flora und Fauna begeistert Naturliebhaber aus aller Welt. Am Südhang des Dorfes, unterhalb der Burg Battenberg gelegen, wartet ein ganz besonderes Naturphänomen: Die Blitzröhren. Die röhrenförmigen Gebilde sind nicht nur imposant, sondern ein über viele Millionen Jahre entstandenes Gebilde. Die geologische Rarität besteht aus rund 32 Millionen Jahre altem Sandstein, durch den sich im Verlauf er Jahrtausende kalk- und eisenhaltiges Wasser seinen Weg gebahnt hat. Durch den besonderen Prozess der Versinterung wurden die Röhren zum Vorschein gebracht. Dieses Naturschauspiel ist so in Deutschland kein weiteres Mal zu finden.

Geschichte zum Anfassen: Die protestantische Pfarrkirche Sankt Martin im Zentrum des Dorfes, wurde im 13. Jahrhundert erbaut und hat somit schon viele Jahrhunderte überstanden. Seit 1566 ist das Gotteshaus lutherisch. Hier befinden sich die Gebeine eines Leininger Grafen und seines Sohnes. Zudem ist hier eine Taufschale aus der Renaissance zu bestaunen, auf der die Verkündigungsszene zu sehen ist. Sie wird allerdings nur zu besonderen Anlässen der Öffentlichkeit zur Schau gestellt. Auch zwei Kelche aus dem 14. Jahrhundert werden in der Kirche ausgestellt. Ein Besuch der Kirche lohnt vor allem im Sommer, wenn der beliebte Gottesdienst im Freien unter dem alten Baumbestand des Kirchgartens stattfindet.

Ortsprägend ist die Burg Battenberg, die erstmals im Jahre 1350 schriftlich erwähnt wurde. Besonders augenfällig sind die unterschiedlichen Mauerungstechniken, die beim Bau Anwendung fanden. Man vermutet, dass die Burg zum Schutz des Murbacher Lehens erbaut wurde. Im Verlauf der Zeit wurde die Burg dreimal komplett durch Brände zerstört. Die äußere Ringmauer ist jedoch bis heute noch vollständig erhalten. Seit 1806 ist die Burg Battenberg in Privatbesitz, jedoch weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich.

Weingüter Battenberg

Auf einem Balkon haben so manche schöne Pflanzen ihre Heimat und hier auf dem Balkon der Pfalz in Battenberg selbstverständlich auch. Hervorragende Weine nämlich. Die Rebflächen ziehen sich die östlichen Hügel hinauf zur Gemeinde, wo sie in den Kellern der erfahrenen Weinmacher von Battenberg ausbaut werden.

Weingut Denig

Weingut Denig

Weingut Denig

Hauptstraße 4
67271 Battenberg
Telefon: 06359-2937
E-Mail: mail@weingutdenig.de
Web: www.weingutdenig.de

Das Weingut Denig hat für seine Besucher einiges zu bieten: Nicht nur eine große Auswahl an feinen tropfen wie Rotweinen, Weißweinen, Kabinett-Weinen, Spätlesen und Auslesen, sondern auch Seccos, Winzersekte und Weinbrände werden hier hergestellt und verkauft.

Weinfreunde kommen also voll auf ihre Kosten. Aber auch Gäste aus Nah und Fern, die die Region Battenberg auf eigene Faust erkunden und nach einem ruhigen Schlafplatz suchen, sind beim Weingut Denig goldrichtig. In dem Gästehaus des Winzeranwesens gibt es gemütliche Schlafgelegenheiten für bis zu sechs Personen – und das zentral im Ort gelegen.

Übrigens: Das Weingut liegt unweit des Pfälzer Walds. Der ideale Ausgangspunkt für ausgedehnte Wandertouren durch das Naturidyll. Oder Sie schauen am zweiten Juliwochenende vorbei, wenn in Battenberg die Weinkerwe stattfindet. Es wird gefeiert, getrunken und das Leben genossen. Danach können Sie sich dann auf dem Weingut zurückziehen und entspannten Urlaub beim Winzer verbringen.

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Wandern Battenberg im Leiningerland

Wer einen Abstecher zur Burg Neuleiningen im Nachbarort macht, der kann mit der Bewanderung der 2. Etappe vom Pfälzer Weinsteig auf einer Länge von 18 Kilometer Länge viel erleben. Der Weg ist gesäumt von schönen Fachwerkhäusern und führt hinab in das Neuleiningen-Tal. Danach geht es durch die bekannten Pfälzer Weinberge nach Battenberg. Natürlich kann man die Wanderung auch von hier aus starten und direkt in den Wald Richtung Waldgaststätte Forsthaus Lindemannsruhe gehen. Nächstes Ziel: Der Bismarckturm auf dem Peterskopf. Danach geht es weiter durch den Wald Richtung Teufelsstein, einem mit Löchern überzogenem Stein, die vom Teufel persönlich stammen sollen. Und schon wartet das nächste Highlight der Strecke: Die von Kelten erbaute Heidenmauer, die wahrscheinlich um 500 v. Chr. entstanden ist. Weiter führt der Weg vorbei am Kaiser-Wilhelm-Denkmal Richtung Kriemhildenstuhl, einem römischen Steinbruch, der mit antiken Inschriften überzogen ist. Letztes Ziel der Etappe ist dann das Städtchen Bad Dürkheim, wo man sich vor der Wanderung zurück stärken oder auch übernachten kann.

Bei der Rundwanderung Wald, Wein, Ungeheuer ist der Name Programm. Der Weg startet im schönen Winzerort Weisenheim am Berg, führt über Bobenheim bis hin zum Ungeheuersee. Los geht es am Dorfplatz in Weisenheim, das nur rund 4 Kilometer nördlich von Battenberg liegt. An der katholischen Kirche des Ortes vorbei, geht es dann auf die Deutsche Weinstraße mit Ziel Bobenheim am Berg. Das Dorf empfängt seine Besucher mit schnuckeligen Gassen und einigen gastronomischen Angeboten. Nächster Anlaufpunkt ist dann der Parkplatz Krummbachtal, von dem aus man bequem dem Rundwanderweg Nr. 5 (weiß-roter Balken) folgt. Schon bald erreicht man den wunderschönen Ungeheuersee, wo man sich sonntags und an ausgewählten Feiertagen in der Weisenheimer Hütte stärken kann. Nun geht es Richtung Weisenheim am Berg (Beschilderung: grünes Kreuz), wo der Rundweg sein Ende nimmt.

Ein Muss für jeden Wanderfan: Der Leininger Burgenweg. Startpunkt ist Neuleiningen, wo der Weg am Eckbachtal verläuft. Kurze Zeit später führt ein idyllischer Pfad durch den Berghang. Auf dem nun folgenden Streckenabschnitt Richtung Süßenhof führt der Weg am Waldrand entlang. Von Süßenhof geht es dann weiter zum Amseltal. Im Tal angekommen, beginnt der Anstieg zur Burg Altleiningen, wo sich im Restaurant der, in die Burg integrierten, Jugendherberge prima eine Pause einlegen lässt. Danach geht es weiter auf den Zimmerberg und zum Wanderparkplatz Langental. Bald kommt man am Kamelkopf vorbei, einem Felsen, der dem Kopf eines Kamels sehr ähnlich sieht. Weiter geht es zum Bobenheimer Bannwald, der auf einem Gratweg umrundet wird, hin zum Battenberger Jägerkreuz. Kaum ist der Wald verlassen, erwartet die Wanderer ein wunderschöner Ausblick über die Rheinebene. Und schon ist Battenberg nicht mehr weit. Wer jetzt noch weiterlaufen möchte, nimmt den Weg am nördlichen Haardtrand entlang nach Kleinkarlbach zurück zur Burg Neuleiningen.


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