Zweibrücken-Land

Region Zweibrücken-Land

Die Region der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land wird von einer schönen Hügellandschaft, deren Hänge meist bewaldet sind, geprägt. Sie liegt im äußersten Südwesten der Pfalz und zieht sich nördlich, östlich und südlich um die Stadt Zweibrücken. 

Sie wird von der französischen Grenze, dem Naturpark Pfälzerwald und dem Saarland eingerahmt und entstand Jahr 1972 durch den Zusammenschluss von 17 Gemeinden. Hier gibt es viele Streuobstwiesen geprägt, eine lebenswertes Fleckchen Erde mit zahlreichen Erholungs-, Freizeit- und Sporteinrichtungen, Sehenswürdigkeiten und kulturellen Veranstaltungen.

Sehenswürdigkeiten Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land

Contwig im Schwarzbachtal, bekannt als Dorf der Maurer und Gipser und größter Ort der Verbandsgemeinde, bietet zahlreiche Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten. Besonders beliebt sind dort der Wasserspielplatz sowie das Warmfreibad. 

Im umgebenden Pirminiusland lässt es sich bei einem Urlaub auf dem Bauernhof oder auf einem der zahlreichen Reiterhöfe prima entspannen – Actionliebhabern wird durch die vielen Mitmachangebote auf den Höfen einiges geboten. Auf etlichen Wanderwegen und Radtouren lassen sich herrliche Panoramablicke genießen, zahlreiche Pfälzerwald Hütten und Ausflugslokale laden zur Einkehr und zur Rast ein. 

Die Klosterstadt Hornbach an der Nordroute des Pfälzer Jakobsweges, gilt als historischer Geheimtipp: zwar ist in das ehemalige Benediktinerkloster, gegründet vom Heiligen Pirminius, mittlerweile ein edles Hotel integriert, dennoch blieben Reste vom Kreuzgang, der Abtei und die Grabstätte des Heiligen Pirminius erhalten. 

Idyllisch an einer Senke der Sickinger Höhe gelegen und auf jeden Fall einen Besuch wert, ist das Örtchen Wiesbach. Blickfang der Gemeinde sind zwei Kirchen. In der katholischen Kirche Maria Himmelfahrt, einer der wenigen Jugendstilkirchen der Pfalz, befinden sich ein rekonstruierter Hochaltar, der besonders schön anzusehen ist sowie die Kriegergedächtniskapelle. Die evangelische Kirche war lange Jahre das Gotteshaus beider christlicher Konfessionen – die gotische Kirche wurde auf den Überresten einer romanischen erbaut und aufwendig saniert. 

Folgt man dem Meteoritenweg, kommt man zur Burgruine Großbundenbach, die 1329 erstmals erwähnt wurde und auch heute noch von der belebten Vergangenheit träumen lässt. Wie so häufig in der Südwestpfalz, gibt es auch in der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land viele Mühlen, wie die 1624 erbaute Riedelberger Mühle, die heute eine Gaststätte beherbergt. 

Ruhig und idyllisch sind auch die anderen Gemeinden, die die Verbandsgemeinde komplett machen: Althornbach, Battweiler, Bechhofen, Dellfeld, Dietrichingen, Großbundenbach, Großsteinhausen, Käshofen, Kleinbundenbach, Kleinsteinhausen, Mauschbach, Riedelberg, Rosenkopf und Walshausen

Aktivurlaub in Zweibrücken-Land

Die schönen Orte, historischen Sehenswürdigkeiten und stillen Wälder der Region lassen sich auch prima erwandern oder mit dem Rad erkunden. Der Paradiesgartenweg, der Herzog-Karl-II-August-Pfad sowie die Deutschritter-Tour sind sogar als Premium-Wanderwege klassifiziert. Auf Längen zwischen 10 und 15 Kilometern sind sie gut für Tageswandertouren durch das schöne Mittelgebirge geeignet. 

Auf den Spuren des Heiligen Pirminius wandert man auf dem Pirminiusweg, der sich teilweise in Frankreich befindet und durch lauschige Wälder und an idyllisch gelegenen Klöstern vorbeiführt. Bei Radfahren besonders beliebt ist unter anderem der Hornbach-Fleckenstein-Radweg, der quasi parallel zur deutsch-französischen Grenze verläuft und durch den schönen Süden der Südwestpfalz führt. 

Auch der Radrundweg Freizeit- und Erlebnisroute Zweibrücker Land‘ zieht viele Radfahrer an: fast eben führt dieser vom Schwarzbachtal, durch Zweibrücken, über die Klosterstadt Hornbach und wieder zurück.