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Bauwerke

Ein Barocker Traum im Pfälzerwald

Das 1764 geplante und im Anschluss erbaute Barockschloss ist das markanteste Bauwerk in Trippstadt - als ursprünglicher Verwaltungssitz des kurfürstlichen Lehen Wilenstein, benannt nach der Burg Wilenstein bei Trippstadt im Süden von Kaiserslautern, gleichzeitig Wohnstadt des Erbauers Oberstjägermeister Franz Karl Josef Freiherr von Hacke, ging das Gebäude für kurze Zeit in den Besitz der Familie Gienanth über, die ihr Vermögen aus der Eisenverhüttung im Trippstadter Raum schöpfte. 1865 ging das Schloss in staatlichen Besitz über, in dem es bis heute verblieb.

Das Trippstadter Schloss damals und heute

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt den Erhalt des barocken Denkmals im Zentrum vom Pfälzerwald und sieht sich der Tradition von Franz Karl Joseph von Hacke, des gleichnamigen Sohnes des Erbauers, verpflichtet. Dieser erwarb sich besondere Verdienste „durch seine Bemühungen um die Pflege des Waldes“. Während seiner Amtszeit prägte der kreative und umtriebige Hacke, dem in Trippstadt ein Denkmal errichtet wurde, das zukünftige und damit auch heutige Gesicht vom Pfälzerwalde in hohem Maße. So zog 1987 die Landesforschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft in das Barockschloss ein und wirkt bis heute maßgeblich am Erhalt und Fortbestand vom Biosphärenreservat Pfälzerwald mit.

Dem Besucher ohne forst- oder waldökologische Fragen bleibt das Innere des ehemaligen Herrschaftslehen in der Pfalz bedauerlicherweise unerschlossen. Es gibt Bemühungen, das touristisch hoch attraktive Barock-Schloss in Trippstadt teilweise zu öffnen, um so Schulklassen und Besuchern unserer Region die zentrale Rolle von Trippstadt bei der Pflege und Erhaltung des größten Waldgebiets Deutschlands näher zu bringen. Ähnliche Einrichtungen des Landes, etwa des Forstamtes in Speyer, welches u.a. Führungen zu- und durch die Rheinauen durchführt, können als Erfolgsmuster gelten.

Der Schlossparktraum in Trippstadt Rheinland-Pfalz

Ganzjährig frei zugänglich ist der hinter dem Schloss gelegene Park. Eine wundervolle Ruheoase in Trippstadt, symmetrisch um den plätschernden Schlossbrunnen im Stil des Barock angelegt und von einer Sandstein Mauer umschlossen, lädt nicht nur die Trippstadter zum Schlendern und Verweilen ein. Der Erbauer ließ damals oberhalb vom Schloss mehrere Quellen einfassen und leitete das Wasser über mehrere Stollen zu verschiedenen Brunnen.  Erhalten ist der 300 Meter lange, begehbare Brunnenstollen, der zum Schloss-Brunnen führte.

Vom ursprünglichen Schlossgarten, der das große Versailler Vorbild kopieren sollte, ist heute nichts mehr erhalten. Nichtsdestotrotz hat die moderne Variante der neo-barocken Anlage viel Charme und Ausdruck. Sie gefällt und wird gerne besucht.

Mehrmals zur Sommerzeit finden hier übrigens vor herrlicher Schloss-Kulisse gutbesuchte Musik-Events im Schlosspark, dem ehemaligen Schlossgarten, statt. Das bei den Trippstadtern und Ihren Gästen beliebte Lichterfest etwa. Vor der Anreise sollten Sie sich allerdings rechtzeitig mit Karten versorgen.  

 

 


Info

Öffnungszeiten

Hinweis: Der Schlosspark ist frei zugänglich

Trippstadter Schloss Logo