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Geschichte an der Queich

Im Nordwesten von Annweiler am Trifels in der Pfalz liegt die Gemeinde Ort Rinnthal. Der knapp 700 Einwohner starke Ort wird von der Queich durchflossen, ein Umstand, den sich die Bewohner bis zum frühen 20. Jahrhundert zu Nutze machten: Die Menschen lebten damals von der Forstwirtschaft, also von den Erträgen, die ihnen der Pfälzerwald bescherte. Hauptsächlich handelte es sich hierbei um Holz, genauer gesagt Bau- und Brennholz.

Aber die großen Stämme von hier in die über 15 Kilometer entfernte Stadt Landau in der Pfalz zu bringen, wäre auf dem Landweg nur mit großen Mühen möglich gewesen. Wie hätten die Kutschen mit einer solchen Last die Berge und Täler mit der dichten Bewaldung zügig überwinden sollen? Die Antwort: Trift. Eine Anlage, die dazu genutzt wurde, ist noch heute erhalten und kann hier, im Nordwesten von Rinnthal Richtung im Trifelsland und besichtigt werden.

Triftanlage Rinnthal bei Annweiler

Trift nennt man die Vorform der Flößerei. Um Baumstämme vom Ort, an dem sie gefällt wurden in die Stadt, wo sie benötigt wurden zu bringen, warf man sie lose in die Bäche und zog sie an ihrem Ziel wieder heraus.

Die so genannten Trifftbäche hatten für die Flößerei zu enge Kurven und führten zu wenig Wasser. Also war auch dasTriften nicht einfach so möglich. Das Wasser des Baches wurde an einer Stelle gestaut und die Baumstämme wurden dort gesammelt. Kam es dann im Frühling oder Herbst zu Hochwasser, wurden die Baumstämme dann in die aufgestaute Stelle gerollt und vom Wasser davongetragen. In diesem Fall reisten sie von Rinnthal über Annweiler am Trifels und Albersweiler nach Landau in der Pfalz.


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Öffnungszeiten

Hinweis: frei zugänglich

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