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Bauwerke

Märchenturm im Pfälzerwald

Zwischen Annweiler am Trifels und der Gemeinde Waldrohrbach im Trifelsland erhebt sich der Rehbergturm über die Landschaft. Nachdem die vierzehn Meter im Inneren des Turmes erklommen worden sind, wird man mit einer wundervollen Aussicht belohnt. So kann man in die umebenden Täler und die gesamte Umgebung überblicken: Den Pfälzerwald, die Vogesen, die Rheinebene - bis hin zum Schwarzwald kann geschaut und gestaunt werden.

Gut zu erkennen ist der Rehbergturm an seiner roten Färbung. Diese Farbe ist typisch für den in der Pfalz und gerade im Pfälzerwald abgebauten Buntsandstein. Überhalb des Turms liegt die Rehbergquelle, eine der höchst gelegenen Quellen im Pfälzerwald, über die eine Schutzhütte errichtet- und an der ein kleiner Weiher mit Rastplatz angelegt wurde. 

Die Sage vom Rehbergturm im Trifelsland

Den märchenhaften Charme hat der Turm aufgrund seiner Lage, verschlungene Wege zwischen den Bäumen führen vom Parkplatz nahe der Kletterhütte nach oben auf den Rehberg. Da liegt der Gedanke nicht fern, direkt an Dornröschen, Rapunzel oder andere Märchengestalten zu denken, die diesen Turm eventuell bewohnt haben könnten. Der Rehbergturm ist als Sehenswürdigkeit in guter und unmittelbaren Gesellschaft: Die Reichburg Trifels, die Ruine Anebos, die Burg Scharfenberg, der gewaltige Asselstein und die historische Altstadt von Annweiler liegen jeweils nur einige hundert Meter entfernt. 

Der Sage nach soll sich auf diesem Hügel früher die Burg der edlen Herren von Rehberg befunden haben. Dieser magische Charme kommt gerade dann auf, wenn der Turm in den frühen Morgenstunden besucht wird. Der Nebel liegt noch kalt auf den Wiesen und der Wind zieht durch die Zinnen. Ein Sonnenaufgang von diesem Turm ist definitiv ein Erlebnis.

Schon immer ein Aussichtsturm der Pfalz

Das dieses eindrucksvolle Gebäude in nur fünf Monaten erbaut worden ist, war auch schon für die damalige Zeit ziemlich schnell. Der Turm diente entgegen seinem Aussehen nicht als Schutz oder Wehranlage, sondern auch schon damals als reiner Genussbau, um den Ausblick über die Jagdliegenschaft im Wasgau zu genießen. Zumindest muss sich das der Bauherr gedacht haben, als er ihn mit freiwilligen Spenden erbauen ließ.


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Öffnungszeiten

Hinweis: frei zugänglich

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