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Museen

Von Räubern und dem Leben im 18. Jahrhundert

Im ehemaligen Schulhaus von Queidersbach aus dem Jahr 1836 ist heute das Museum Sickinger Höhe untergebracht - und allerhand Exponate , die sich mit dem Leben in und der Geschichte der Gegend zu der Zeit der Sickinger befassen und den Besuchern näher bringen. Die Sickinger sind ein altes süd-west-deutsches Adelsgeschlecht, das die Region um Landstuhl entscheidend prägte.

Geschichte in der Urlaubsregion Landstuhl

Carl Anton von Sickingen wandte sich der Alchemie zu und versuchte, wie viele zu dieser Zeit, Gold herzustellen. Diese kostspielige „Forschung“ trieb die Familie fast in den Ruin, weshalb seine Brüder beschlossen, dass es das beste sei, ihn wegzusperren. Aus diesem Familiendrama gewann Friedrich Schiller den Stoff für sein wohl berühmtestes Theaterstück „Die Räuber“.

Museum Sickinger Höhe Queidersbach

Auf 500 Quadratmetern werden hier rund 4.000 Stücke ausgestellt und laden zum Staunen ein. Die Schwerpunkte des Museums sind das Leben auf dem Fronhof Hornbach, die Wiederbesiedlung des Sickinger Landes nach dem Dreißigjährigen Krieg und die Reform der Landwirtschaft in der Gegend seit dem 18. Jahrhundert, die den Grundstein für den relativen Wohlstand der Bauern legte.

Es werde Möbelstücke aus der damaligen Zeit präsentiert, die Besuchern einen konkreten Eindruck vom damaligen Lebensstil vermitteln, sowie eine Sammlung auserwählter zeitgenössischer Münzen und Medaillen. Eines der Highlights ist ein Ölgemälde von Carl Anton von Sickingen, der in dem Familiendrama eine entscheidende Rolle spielt, das sogar noch im Originalrahmen erhalten ist.


Info

Öffnungszeiten

Hinweis: Erster Sonntag im Monat von bis 14:00 und 17:00. Gruppen nach Absprache mit dem Museumsleiter auch zu abweichenden Uhrzeiten.

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