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Bauwerke

Prachtbau mit Wandmalereien

Eine der beeindruckendsten Bauten im Gräfensteiner Land ist die Marienkirche in Rodalben, mit deren Bau Mitte des 14. Jahrhunderts begonnen wurde. Vor Ort existieren zu heutigen Zeiten noch der alte Chor sowie der massive Turm der ursprünglich erbauten Kirche, die zu ihrer Zeit dem Bistum Worms unterstanden hat.

Marienkirche Rodalben - Zerstörung und Wiederaufbau

Im dreißigjährigen Krieg wurde die Marienkirche sowie der Ort Rodalben in der Pfalz selbst stark zerstört. Lediglich der heute noch zu sehende alte Chor sowie der Kirchenturm blieben verschont und der Nachwelt erhalten. Von Bischof Heinrich von Metz wurde ein Neubau der Kirche angeordnet und die Reste der bestehenden Kirche wurden zu großen Teilen komplett abgerissen.

Trotz ihrer stilistischen Elemente aus Romanik, Gotik und Barock haben wir es bei diesem Kirchengebäude mit einer sehr schlichten Bauweise zu tun. Der Westturm besitzt gotische Wandmalerei und ist romanischen Stils. Der Saalbau, der in den Jahren von 1732 bis 1734 errichtet wurde, ist stilistisch dem Barock zu zuweisen. 

Entdeckungen im Gräfensteiner Land

Auffallend ist die lebensgroße Christusfigur an einem sehr großen Kreuz an der Außenfassade des Westturms. Das Kreuz misst eine Länge von 20 Metern und geht von Erdboden bis hin zum ersten Turmgeschoss. Er ist somit das größte Kreuz dieser Art im pfälzisch-elsässisch-lothringischen Raum.

Nach der Zerstörung der Kirche in Rodalben im Zweiten Weltkrieg wurde in den Jahren 1950 bis 1954 das Kirchengebäude restauriert. Dabei sind im Chor beeindruckende Entdeckungen gemacht worden – zum Beispiel die Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert, die jahrhundertelang einfach übermalt gewesen waren, wurden nach Entdecken freigelegt. Heute ist die Rodalber Marienkirche ein eingetragenes Kulturdenkmal.

Wer an mehr Kultur im Gräfensteiner Land interessiert ist, der kann einen Besuch auf der Burg Gräfenstein verbinden, ein paar Kilometer südlich liegen im Dahner Felsenland die Dahner Burgengruppe und Burg Berwartstein, in Hinterweidenthal thront das Naturwunder Teufelstisch. Wissen zum Pfälzerwald kann man sich im Haus der Nachhaltigkeit und am Altes Forsthaus Johanniskreuz auf Johanniskreuz aneignen. Auch die sagenhafte Karlstalschlucht liegt nur wenige Kilometer nördlich, wo man außerdem das Eisenhüttenmuseum und das Trippstadter Schloss besuchen kann.


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