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Burgen & Schlösser

Hoch über dem Gräfensteiner Land...

...thront auf einem 12 Meter hohen Felsplateau an der Spitze des atemberaubenden Schloßbergs majestätisch die Burg von Gräfenstein über der Ortsgemeinde Merzalben im südwestlichen Teil vom Pfälzerwald. Die Burg verdankt ihrer Nähe zu Merzalben auch den fast ebenso geläufigen Zweitnamen “Merzalbener Schloss“. Nicht nur die Tatsache, dass die Burg zu den bedeutsamsten Burganlagen in der Pfalz zählt, auch der Ausblick über weite Teile der Pfalz sorgen für eine gewaltige Atmosphäre, wenn man auf den Burgmauern stehend die Aussicht auf die Pfalz genießt.

Burg Gräfenstein Merzalben

Die Burgruine Gräfenstein ist eines der beliebtesten Fotomotive der an Sehenswürdigkeiten ohnehin reichen Pfalz. Das hat gute Gründe, das stark besuchte Wahrzeichen vom Gräfensteiner Land um die Stadt Rodalben ist in einem sehr guten, restaurierten Zustand. Sie lässt sich auch prima in eine Wanderung oder in eine Radtour durch die Südwestpfalz einflechten, bei einigen Touren ist sie ohnehin Etappenziel - dazu trägt auch die Gräfensteinhütte zwischen der Burg und dem nahen Merzalben bei, die wenige hundert Meter entfernt liegt und in jeder Hinsicht Stärkung für Ausflügler verspricht.

Burgarchitektonisch ist die Anlage ohnehin einzigartig – dafür steht ihr siebeneckiger Bergfried. Palas, der begehbare Turm und die schiere Größe - die Gräfenstein bedient so ziemlich Kinderfantasie, die man eben mit einer Burg in Verbindung bringt. Damit ist die Burgruine im südwestlichen Teil vom Pfälzerwald auch ein beliebtes Familienausflugsziel.

Geschichte der Burgen in der Pfalz

Die Pfalz ist auch ein Land der Burgen. Ihr Zustand reicht von restaurierten Anlagen über ruinöse Burgen bis hin zu sogenannten abgegangenen Anlagen, also kaum mehr zu erkennenden Fragmenten. Die bekannteste ist wohl die Reichsburg Trifels, wie die Gräfenstein aus der Ära der Staufer – und um Letztere geht es ja, deshalb für Interessierte ein paar weitere Informationen...

...im Jahre 1237 wurde die heutige Ruine Gräfenstein erstmals urkundlich von den Grafen von Leiningen erwähnt. Vermutlich wurde Sie im 12. Jahrhundert erbaut und ist somit auf die Stauferzeit zurückzuführen. Bereits anno 1367 mussten die Seitenlinien Leiningen-Dagsburg 7/8 ihres Besitzes an den Kurfürsten Ruprecht I von der Pfalz verkaufen. Daraufhin erlangte Gräfenstein 1421 durch Heirat an die Grafen von Leiningen-Hardenburg, welche vor allem die Unterburg zu erweitern beschlossen. Nach den Folgen des Bauernkrieges 1525 wurde 10 Jahre später erstmals begonnen, die Burg wiederaufzubauen.

Etwa fünf Jahre danach wurde Sie an den Pfalzgrafen Ruprecht von Pfalz-Veldenz weiterverkauft. Dieser nutzte Sie als neuen Wohnsitz und führte somit in seinem Hoheitsgebiet die Reformation ein. Nach dem Tod des Besitzers wechselte die Burg Gräfenstein mit ihren zugehörigen Dörfern in badischen Besitz. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg bei einem Brand zur Ruine zerstört und war auf Dauer unbewohnbar. Doch trotz alledem war und ist die Wehranlage recht gut erhalten, weshalb die ersten Sicherungsmaßnahmen erst im 19. Jahrhundert stattfanden. Das Land Rheinland-Pfalz ließ die Burgruine in den 80zigern umfassend restaurieren, sodass heute einzigartige Einblicke in die Merzalbener Ruine möglich sind.


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