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  • Burgen & Schlösser

    Burg Altleiningen

    Die Altleiningen in der Pfalz

    Im dem Teil vom Leiningerland, das sich mit dem Pfälzerwald überschneidet, gibt es einige Burgen, die ihre Besucher in die mittelalterliche Zeit zurückversetzen. Darunter auch die Burg Altleiningen, deren Lage gleichsam beeindruckend als auch taktisch klug gewählt ist. Auf 400 Metern Höhe liegt das Bauwerk, das seinen Namen dem Leininger Adelsgeschlecht zu verdanken hat. Man vermutet, dass die Burg um 1100 durch Emich I. und Emich II. errichtet wurde.

    Auch wenn die Burg in der Pfalz nicht mehr in der Pracht erstrahlt, wie vormals vor rund 900 Jahren, so sind doch noch einige originäre Mauerreste erhalten. Das Bauwerk fiel 1525 dem Bauernaufstand zum Opfer, wurde jedoch wenige Jahre später im Renaissancestil wiedererbaut. 1690 wurde die Burg erneut zerstört und diente als Steinbruch. Seit 1962 steht die Ruine hoch über der Gemeinde Altleiningen unter Denkmalschutz und wurde erneut aufgebaut.

    Jugendherberge Burg Altleiningen

    Mit dem teilweisen Wiederaufbau der Burg Altleiningen wurden Räumlichkeiten geschaffen, die heute unter anderem eine Jugendherberge für Klassenfahrten beherbergt. Die Übernachtungsgäste können einen traumhaften Blick über das Tal genießen, in historischem Burgambiente nächtigen und ein paar Runden im Freibad im Burggraben schwimmen.

    Mit ihrer Lage am Rand vom Pfälzerwald und mit der Nähe zur Deutschen Weinstraße ist die Burg mit der Jugendherberge idealer Ausgangspunkt für spannende Entdeckungstouren durch die Pfalz. 

    Burg Altleiningen Restaurant

    Nicht nur für Gäste der Jugendherberge, sondern alle Besucher der Burg, ist die Burgschänke der Burg Altleiningen geöffnet. Hier gibt es großzügiges Frühstück, frischen Kaffee und Kuchen aber auch deftige Speisen. Ein Highlight für Langschläfer: Das sonntägliche Frühstücksbrunch bis zur Mittagszeit.

    Sie können sich hier übrigens auch eine moderierte Weinverkostung im Restaurant Burgschänke gönnen. Innerhalb von rund zwei bis drei Stunden führt ein ausgebildeter Winzer durch die Welt der Pfälzer Weine, von denen bis zu acht verkostet werden können. Die Burgschänke verfügt über eine Sonnenterrasse, der man sich in den Sommermonaten nur schwer entziehen kann.

  • Burgen & Schlösser

    Burg Battenberg

    Noch über dem Balkon der Pfalz

    Oberhalb der Gemeinde Battenberg, auch der Balkon der Pfalz genannt, befindet sich die Burg Battenberg im Leiningerland, deren erste schriftlich festgehaltene Erwähnung auf das Jahr 350 zurückdatiert werden kann.

    Wie auch die Burg Neuleiningen, wurde sie durch den Leininger Grafen Friedrich III. erbaut, der die Burg vermutlich zum Schutz des Murbacher Lehens errichten ließ. In den folgenden Jahrzehnten und Jahrhunderten wurde die Burg dreimal komplett zerstört, diente jedoch noch einige Zeit als Regierungssitz derer von Leiningen.

    Das zugehörige Hofgut Battenberg hatte die Naturalversorgung der Leininger zum Ziel. Letztendlich sollten Hofgut und Burg 1806 in den Besitz von Bürgerlichen übergehen. Noch heute befindet sich das Bauwerk in Privatbesitz.

    Besuch der Burg Battenberg Pfalz

    Doch obwohl sich die Burg im Privatbesitz befindet, ist sie heute zu großen Teilen für die Öffentlichkeit zugänglich. Ihre traumhafte Lage am Nordostrand des Pfälzerwalds auf rund 280 Metern Höhe, lässt einen unvergleichlichen Blick auf die umliegenden Täler, die Rheinebene und den Odenwald zu. 

    Doch auch kulinarisch kommt man bei einem Besuch der Burg Battenberg voll auf seine Kosten. In den Räumlichkeiten des Restaurants des Hofguts Battenberg lässt sich traditionelle pfälzische Küche genießen. Besonders schön gestaltet sich das Dinner im Außenbereich des Restaurants.

    Bei dem Blick auf die wunderschöne Kulisse der Burg in der Pfalz, fühlt man sich an einen Urlaub in der Toskana erinnert. An weniger sonnigen Tagen lockt die urig anmutende Remise mit alten Steinmauern und gemütlichem Interieur.

    Heiraten auf der Burg Battenberg

    Die Burg Battenberg ist der perfekte Ort für eine Hochzeit. Das Fest lässt sich mit einem Sektempfang auf der malerischen Burgterrasse einläuten. Gespeist, gefeiert und getanzt wird im mittelalterlichen Gewölbe. Und der Tag kann von allen im eindrucksvollen Außenbereich genossen werden.

    Ob Hochzeit, kulinarische Genüsse oder einfach ein Ausflug in die deutsche Geschichte, die Burg Battenberg ist immer eine Reise wert.

  • Burgen & Schlösser

    Burg Berwartstein

    Raubritter und Legenden

    Hoch oben auf einer Bergkuppe thront erhaben die Burg Berwartstein über dem kleinen Ort Erlenbach im Dahner Felsenland.

    Der Berwartstein, auf hochdeutsch auch unter Bärbelstein und im pfälzischen Bärwelstein bekannt, zählt zu den schönsten mittelalterlichen Burgen in der Pfalz und ist die einzige noch bewohnte Felsenburg der Pfalz. Zur Burg gehört auch die Ruine des Vorwerks Klein-Frankreich.

    Die Geschichte der Burg erleben

    Die Burg Berwartstein blickt auf eine lange und hoch interessante Geschichte zurück: Der Wehrbau, der vermutlich im Jahr 1000 erbaut wurde, beherbergte viele verschiedene Burgfürsten, allen voran den berühmt-berüchtigten Marschall Hans von Trotha, in der Region bekannt als Hans Trapp. 1591 wurde die Burg von einem Blitz getroffen und brannte infolgedessen aus.

    Die Buruine bei Erlenbach wechselte nach diesem Ereignis mehrfach den Besitzer, bis sie um 1900 weitgehend wiederaufgebaut und restauriert wurde.

    Ein spannender Ausflug ins Mittelalter

    Wer die Burg unweit der Stadt Dahn besichtigen möchte, kann sie sowohl zu Fuß erlaufen als auch mit dem Auto anfahren. Bei einer Burgführung wird den Besuchern das mittelalterliche Leben nahegebracht.

    Im Zuge der Führung besucht man die Folter- und Waffenkammer der Berwartstein, sieht alte Ritterrüstungen und wird sogar durch die alten unterirdischen Anlagen geführt. Übrigens verband vermutlich ein Tunnel den Berwartstein mit Klein-Frankreich - jedenfalls weisen entdeckte Stollenteile darauf hin.

    Die Einnahmen dienen ausschließlich dem Erhalt der Burg, die man auch ohne Führung besichtigen kann. Anschließend lädt der bewirtschaftete Rittersaal zum Verweilen und Verarbeiten der Eindrücke ein.

    Unterhalb der Burg Berwartstein in der Pfalz liegt der Seehof, ein Badesee mit kleinem Sandstrand Kiosk und Campingmöglichkeit, der von Erlenbach bei Dahn aus mit dem Auto erreicht werden kann.

  • Burgen & Schlösser

    Burg Drachenfels

    Mächtiger Brocken über Busenberg

    Südlich des Ortes Busenberg thront die Burg Drachenfels erhaben auf dem 368 Meter hohen Burgberg in der Pfalz.

    Wegen ihres markanten Aussehens fällt sie, die durch ihre kriegerische Vergangenheit inzwischen zur Ruine zerfallen ist, schon von weitem auf: Die Burgruine ist im Dahner Felsenland auch unter dem Namen Backenzahn bekannt.

    Eine Ruine erzählt ihre Geschichte

    Burg Drachenfels Pfalz zählt laut vielen Archäologen zu den bedeutendsten historischen Stätten der Pfalz. Auch wenn über die Entstehungszeit der heutigen Burgruine nur wenig eindeutig belegt ist, geht man davon aus, dass sie ursprünglich eine Grenzburg des Benediktinerklosters Klingenmünster war. Namentlich wird die Burg erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt.

    Drachenfels war in viele Kämpfe verstrickt, sodass die Burg über die Jahre immer wieder zu Schaden kam. So blieb den Besitzern der Burg nichts anderes übrig, als nach und nach Teile davon zu verkaufen. Im Mai 1523 wurde Burg Drachenfels Pfalz endgültig zerstört und ihr Wiederaufbau verboten.

    Drachenfels Pfalz - das Land überblicken

    Nach ihrer Zerstörung wurde das, was von Burg Drachenfels noch übrig war, als Steinbruch genutzt. Unter Freiherr Franz Christoph Eckbrecht von Dürkheim wurde aus ihren Steinen das herrschaftliche Landhaus „Schlösschen“ im Zentrum Busenbergs errichtet. Obwohl Drachenfels bis heute eine Ruine ist, lohnt sich ein Besuch dort - alleine schon wegen seiner Größe und Höhe.

    Die ehemalige Burg besteht aus interessanten Felsenkammern, einigen noch stehenden Türmen und auch ein Gang über die alten Schildmauern lohnt sich: Besuchern bietet sich ein wunderschöner Blick auf die umliegende Landschaft, der die Anstrengungen des Aufstiegs allemal wert ist.

    Wer den Besuch der Drachenfels mit typisch Pfälzer Genuss verbinden will, dem sei die Drachenfelshütte Busenberg zu seinen Füßen empfohlen, einer Pfälzerwald Hütte der Ortsgruppe Busenberg. Auch als Ziel für eine Wanderung oder eine Radtour eignet sich die gut erreichbare Burgruine hervorragend.

  • Burgen & Schlösser

    Burg Elmstein

    Über den Dächern vom Elmstein

    Die Burgruine Elmstein befindet sich auf einem 290 Meter hohen Bergsporn an der nördlichen Seite des Speyerbachtals im wunderschönen Pfälzerwald nur wenige Meter über dem Städtchen Elmstein. Die hochmittelalterliche Spornburg kann auf eine interessante Geschichte zurückblicken, befindet sich in Privatbesitz und kann deshalb nur von außen besichtigt werden.

    Burgen in der Pfalz - Burg Elmstein

    Die pfalzgräfliche Burg in der Pfalz wurde vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut und diente ursprünglich der Sicherung des Talweges. Die Burg Elmstein zählte zum kurpfälzischen Besitz und die Lehensleute hatten das Amt der Schenken inne. 1329 wechselte die Festung den Besitzer, indem der pfalzgräfliche Vetter des Kaisers Ludwig der Bayer die Kontrolle über die Burg übernahm. Von 1419 bis 1437 war die Burg Elmstein als pfalzgräfliches Lehen Eigentum des Grafen Johann V. von Sponheim.

    Im Jahre 1466 erhält Erhard von Remchingen die Burg als Pfändung  von dem Kurfürsten Friedrich I. Im Jahr 1513 wird die Festung als Lehen an Heinrich von Pagk weitergegeben. Während des Bauernkrieges 1525 wird die Burg beschädigt und im Jahr1576 an den Pfalzgrafen Johann Casimir weitervererbt. Auch der Dreißigjährige Krieg (1648) hinterlässt deutliche Spuren an der Burg Elmstein und im Jahr 1689 wird die Festung während des pfälzischen Erbfolgekriegs endgültig zerstört. Die Ruine gelangte anschließend in privaten Besitz. Übrig geblieben sind von einstigen Burganlage Relikte der Schildmauer, des Berings und des Palas.

    Lage der Elmstein und Ausflugsziele in der Nähe

    Die Reste der Burg Elmstein on der Pfalz werden von den Elmsteinern interessant in Szene gesetzt. Eine ansprechende Beleuchtung sorgt für die richtige Kulisse, die bei Touristen gerne als Fotomotiv genutzt wird. Wie unser Bild zeigt, ragt sie in der Perspektive nur knapp über die Dachfirsten der Gemeinde und bildet mit ihnen zusammen ein pittoreskes Ensemble.

    In unmittelbarer Nähe der Burg Elmstein gibt es viele weitere interessante Ausflugsziele und Attraktion. Hierzu zählen das Museum Alte Samenklenge, der Ziplinepark-Elmstein im Ortsteil Iggelbach, das Naturfreundehaus Elmstein, die Wolfsschluchthütte und natürlich auch die anderen Burgen im Tal: Burg Erfenstein, Burg Spangenberg und Burg Breitenstein. Die wunderschöne Umgebung im artenreichen Pfälzerwald lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Inmitten herrlicher Natur lässt es sich wunderbar entspannen. Hier kann man den Alltag vergessen und eine verträumte Reise in die Vergangenheit unternehmen.

  • Burgen & Schlösser

    Burg Erfenstein

    Mystische Atmosphäre im Pfälzerwald

    Im Hang des Wassersteinbergs thront hoch über dem Elmsteiner Tal und dem Speyerbach die Ruine Burg Erfenstein. Sie besteht aus dem höher gelegenen Teil Alt-Erfenstein, von dem so gut wie nichts mehr erhalten ist, und dem Teil Neu-Erfenstein, von dem noch ein gut erhaltener Bergfried an alte Pracht erinnert und das eine schöne Aussicht über das Elmsteiner Tal in der Pfalz bietet.

    Erstmals erwähnt wurde die Burg Erfenstein im Jahre 1247, in dem sie wohl von dem damals herrschenden Grafen in Bauauftrag gegeben wurde, weil dieser seine umliegenden Bestände im Pfälzerwald sichern musste.

    Die Lederne Brücke über das Elmsteiner Tal

    Gegenüber der Burg Erfenstein liegt die Burg Spangenberg. Laut der Sage sollen zwei Brüder oder sehr enge Freunde die Burgen bewohnt haben und weil sie nicht jedes Mal, wenn sie sich trafen, den beschwerlichen Weg durch die ungezähmte Natur und das sumpfige Tal um den Bach, auf sich nehmen wollten, spannten sie eine Brücke aus Leder zwischen ihren Burgen.

    Eines Abends tranken die beiden auf der Burg Spangenberg reichlich Wein und gerieten in einen furchtbaren Streit. Der Herr der Erfenstein machte sich wutentbrannt auf den Heimweg, aber als er auf der Mitte der Brücke angelangt war, durchtrennte der Herr der Spangenberg die lederne Halterung der Brücke, die dann mit dem Herr der Erfenstein in die Tiefe rauschte.

    Seit diesem kuriosen Mordfall soll gegenseitige Verachtung das Verhältnis der nachfolgenden Burgherren derer von Erfenstein und Spangenberg bestimmt haben.

    Der Weg zur Burg Erfenstein Pfalz

    Die Ruine Burg Erfenstein in der Pfalz ist nicht mit dem Auto anzufahren. Wem der direkte Weg aus dem Elmsteiner Tal hinauf zu langweilig erscheint, der kann auf dem Drei-Burgen-Rundweg wandern und dabei neben der Erfenstein auch die  in der Sage verbundene Burg Spangenberg und die Burg Breitenstein besuchen.

    Die Route startet an der Bushaltestelle Schlossschenke, von der aus man einfach den grün-weißen Markierungen folgt. Vor jeder Burg wartet ein kleiner Aufstieg, für den man aber durch die jeweilige Aussicht auf den Pfälzerwald mehr als belohnt wird.

  • Burgen & Schlösser

    Burg Landeck

    Mittelalterflair mit traumhafter Aussicht

    Auf einem Bergvorsprung über Klingenmünster liegt die Burg Landeck und prägt mit ihrem weithin sichtbaren Turm das Ortsbild der Gemeinde.

    Die Burganlage in der Pfalz kann mit dem Auto angefahren- oder in etwa 30 Minuten aus Klingenmünster erlaufen werden. Der mächtige Burggraben wird von einer breiten Holzbrücke überspannt, dieser Zugang zur Burg versetzt die Besucher unmittelbar in mittelalterliche Stimmung, die in der Anlage noch verstärkt wird.

    Von der Burg Landeck eröffnet sich dem Besucher in südlicher und östlicher Richtung ein traumhaftes Panorama - auf den Ort Klingenmünster, die Rebhügel der Südlichen Weinstraße und über die Rheinebene bis zum  Schwarzwald.

    Veranstaltungen und Burgschänke Landeck

    Die Anlage der Landeck ist eine der bekanntesten in der Pfalz und regelmäßig Schauplatz von Events. Ihr Flair verleiht vor allem Mittelalterfesten einen ganz eigenen Zauber - es finden aber auch Kulturveranstaltungen und Musikfestivals statt auf Burg Landeck statt.

    Anders als zuweilen in mittelalterlichen Zeiten braucht heute auf der Landeck niemand mehr Hunger oder Durst zu leiden. In der bewirtschaftetet Burgschänke gibt es ein abwechslungsreiches Speiseangebot, das im Inneren der Burg oder - viel schöner - bei gutem Wetter auf dem Burghof genossen werden kann.

    Geschichte der Burg Landeck

    Wie viele Burgen der Pfalz hat auch die Burg Landeck eine bewegte Geschichte, die bereits auf ihre Vorgängeranlagen, die Festung Heidenschuh und das Waldschlössl mutmaßlich in das 9. bis 12. Jahrhundert zurückgeht - jeweils zum Schutz des Klosters Clinga Monasterium errichtet. Kriege, Zerstörung und einige Besitzerwechsel zum Beispiel von den Leiningern, den Grafen von Zweibrücken und den Bischöfen von Speyer prägten die heutige Burgruine.

    Um die Burgruine  und ihre Substanz zu erhalten, gründete sich schon 1881 der Landeckverein. Bis 1964 sollte es allerdings dauern, bis die Burg über Klingenmünster umfassend saniert wurde.

    Die Burg Landeck ist mit seinem großen Parkplatz ist auch ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen durch den südlichen Pfälzerwald und um Klingenmünster herum.

  • Burgen & Schlösser

    Burg Lindelbrunn

    Unvergleichliche Aussicht in der Pfalz

    In der Nähe des Wasgaudorfes Vorderweidenthal liegt die Burgruine Lindelbrunn. Sie ist in vielerlei Hinsicht ein interessantes Ausflugsziel und deshalb oft gut besucht.

    Das liegt vor allem an der hochinteressanten Aussicht, die die Burg nach allen Seiten zu bieten hat und auch daran, dass viele Rad- und Wanderwege entweder direkt oder nicht weit entfernt vorüberführen. Unterhalb der Burg steht die Waldgaststätte Cramerhaus, eine der bekannten und großen Pfälzerwaldhütten und ergo auch ein beliebtes Ausflugsziel.

    Burgen Pfalz - die Burgruine Lindelbrunn

    Man vermutet, dass Burg Lindelbrunn einst den Zweck einer Schutz- und Verteidigungsburg für die Reichsburg Trifels bei Annweiler erfüllt hat und im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Der Standort wurde deswegen gut gewählt, die Lindelbrunn steht auf einem Berg, dessen Flanken zu allen Seiten recht steil abfallen und die deshalb schwer einzunehmen war. Zwei Tore, heute nur noch in Fragmenten zu erkennen, bildeten seinerzeit den Zugang.

    Das Innere der Anlage bietet viel Raum, einige Überbleibsel aus mittelalterlichen Zeiten sind zu Beispiel die Fundamentreste des Wehrturms, die Fragmente einer Zisterne und eine Mauer, die wahrscheinlich eine Seite des einstigen Wohngebäudes von Burg Lindelbrunn.

    Viele Besitzerwechsel und zunehmender Teilbesitzstand führte zu ebenso vielen Konflikten, die nicht immer friedlich gelöst werden konnten. Der Bauernkrieg im 15. Jahrhundert führte schließlich - wie bei einigen anderen Burgen in der Pfalz - zur Zerstörung der Lindelbrunn.

    Lindelbrunn Vorderweidenthal Pfalz

     

    Die Burgruine Lindelbrunn liegt in dem Teil vom Bad Bergzaberner Land, der in den südlichen Pfälzerwald und den Wasgau hineinreicht. Die am nächsten gelegene Ortschaft ist Vorderweidenthal, die aus westlicher oder nördlicher Richtung entweder aus Dahn beziehungsweise aus Annweiler am Trifels erreicht werden kann und von wo aus es nur einige hundert Meter zur Ruine Lindelbrunn fahren sind. Aus Richtung Osten geht es aus Bad Bergzabern über die B427 bis kurz vor Vorderweidenthal und rechter Hand ab zur Burg Lindelbrunn und dem Cramerhaus.

    Unter anderem führt der sagenhafte Radrundweg Raubritter-Tour zur Ruine Lindelbrunn, in der Nähe liegt die Burg Berwartstein mit dem Waldbadesee Seehof, sehenswert sind neben den Burgen auch die vielen Buntsandsteinfelsen in der Region und die historischen Städte Annweiler am Trifels und Bad Bergzabern Pfalz.

  • Burgen & Schlösser

    Burg Nanstein

    Das Wahrzeichen von Landstuhl

    Die mittelalterliche Burg Nanstein befindet sich auf dem Schlossberg über der Stadt Landstuhl in der Pfalz, Teil des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Die imposante Burg wurde im 12. Jahrhundert errichtet und diente als wehrhafter Schutz für die Bevölkerung. Heute ist sie eine der bekanntesten Pfälzer Sehenswürdigkeiten - Grund genug, ihr einige Informationen zu widmen.

    Bekannt wurde die Burg Nanstein mit ihrer Geschichte durch den rebellischen Ritter Franz von Sickingen. Der Sohn des Ritters Schweickhard von Sickingen hatte alle Miteigentümer der Burg ausgezahlt und wollte das Bauwerk zu einer modernen „Kanonenburg“ umbauen.

    Burg Nanstein - Errichtung und Ausbau zur Kanonenburg

    Die Burg Nanstein bei Landstuhl war Teil des von Kaiser Friedrich Barbarossa 1160 errichteten staufischen Befestigungssystems und diente als Sitz für einen seiner Reichsministerialen. Die eingenommenen Lehen wurden im Laufe der Erbfolge auf eine so genannte Ganerbschaft aufgeteilt.

    Um genügend Wohnraum für die ansässigen Familien in der Burg zu schaffen, musste die Festung weiter ausgebaut werden. Dies geschah unstrukturiert und hatte zur Folge, dass die Wehrfähigkeit von Burg Nanstein erheblich litt. Um diesen Zustand zu ändern, versuchte der Ritter Franz von Sickingen Anfang des 16. Jahrhunderts, das Kastell zu einer „Kanonenburg“ auszubauen. Die Bemühungen waren vergeblich, denn schon nach einem zweitägigen Beschuss durch feindliche Truppen fiel die Burg im Frühjahr 1523.

    Burg Landstuhl - Nanstein Castle: Wiederaufbau und Niedergang

    Nach der Zerstörung von Burg Nanstein errichteten die Nachkommen von Franz von Sickingen ab 1543 die Festung als imposantes Renaissanceschloss wieder auf. Die gemeinsame Stadtmauer mit der unterhalb der Burg liegenden kleinen Stadt Landstuhl verband das Bauwerk mit dem Ort auf einer Länge von zweimal ca. 250 m.

    Der Wiederaufbau zu einer wehrhaften Burg war gelungen, denn den Dreißigjährigen Krieg überstand die Burg Nanstein unbeschadet. Doch nachdem das Geschlecht der Sickinger von der Anlage vertrieben worden war, setzte der Niedergang des Bauwerks ein. 1668 ließ der Kurfürst Karl I. Ludwig die Burg in der Pfalz sprengen.

    Seit Mitte des 19. Jahrhunderts konnten Teile der geschichtsträchtigen Burgruine Nanstein restauriert werden – heute bietet die Festung überaus interessante Einblicke für die zahlreichen Besucher - übrigens auch für unsere amerikanischen Freunde der nahen militärischen Einrichtungen, die ihren Gästen das "Nanstein Castle" über Landstuhl natürlich gerne zeigen.

  • Burgen & Schlösser

    Burg Neudahn

    Über Moosbach und Lauter

    Etwa zwei Kilometer nordwestlich von der Stadt Dahn entfernt ragt auf einem Bergrücken die Felsenburg Neudahn in die Höhe.

    Der Burgkern ist auf einem für das Dahner Felsenland typischen Sandsteinfelsen erbaut. Wie zahlreiche andere Burgen in der Pfalz wurde die Burganlage in eine Festung umgebaut. 

    Direkt unterhalb der ehrwürdigen Burg fließt der Moosbach in die Lauter und der Campingplatz Neudahner Weiher lädt zum Urlauben im Dahner Felsenland ein.

    Pfälzer Geschichte hautnah

    Erbaut wurde Neudahn vermutlich im frühen 13. Jahrhundert von Heinrich Mursel von Dahn. Der ursprüngliche Wohnturm wurde im 15. und 16. Jahrhundert mit weiteren Festungselementen ergänzt. Neudahn überstand zwar den Dreißigjährigen Krieg, wurde jedoch 1689 von den Franzosen zerstört.

    In den 1970er Jahren wurde die Burg in der Pfalz gesichert und teilrestauriert; sie zählt zusammen mit der Burg Berwartstein zu den am besten erhaltenen Burgen im südlichen Pfälzerwald.

    Mächtiges Relikt früherer Tage

    Die Burg Neudahn im Wasgau bestand aus  einer Ober- und einer Unterburg, von denen heute noch Teile erhalten sind. Auf der Unterburg kann man noch Reste des Zwingers und der Ringmauer entdecken. Besonders sehenswert sind die beiden beeindruckenden Batterietürme, die Toranlage und die gigantische Schildmauer.

    Aber auch die Eindrücke des Panoramas von dort oben macht einen Besuch der Burg Neudahn Pfalz zu einem besonderen Erlebnis.

  • Burgen & Schlösser

    Burg Neuleiningen

    Hoch über' m Leiningerland

    Geschichte zum Anfassen: Die Burg Neuleiningen liegt auf dem höchsten Punkt des gleichnamigen Ortes im Leiningerland.

    Obwohl es sich um eine Ruine handelt, ist die Burg noch so gut erhalten, dass man sich in die Zeit ihrer vollsten Blüte zurückversetzen kann. Ihren Namen hat sie wahrscheinlich dem fränkischen Grafengeschlecht von Leiningen zu verdanken, dem einst das Leiningerland gehörte. Erbauer war jedoch Graf Friedrich III. von Leiningen-Dagsburg, der die Burg nach westeuropäischen Vorbild errichten ließ. 

    Viele Jahrzehnte und Jahrhunderte konnte die Burg Neuleiningen überstehen - sie trotzte sowohl dem Bauernkrieg als auch dem Dreißigjährigen Krieg. Um 1960 wurde sie dann jedoch von den Franzosen zerstört, die die gesamte Anlage niederbrannten.

    Von Fürsten, Kriegen und Streitigkeiten

    Nicht lange blieb die Burg um Besitz der Leininger Grafen. 1468 konnte sie der Kurfürst Friedrich der Siegreiche von der Pfalz gewaltsam erobern. Rund 40 Jahre später kam es dann zu einem Vergleich, und die Burg Neuleiningen wurde zwischen den Grafen von Leiningen-Westerburg und dem Bistum Worms aufgeteilt.

    Nach der Zerstörung der Burg ging sie 1767 schließlich in den alleinigen Besitz des Bistum Worms über, bis sie im Zuge der Französischen Revolution Anfang des 19. Jahrhunderts Eigentum der Gemeinde Neuleiningen wurde. Wie das Schicksal so spielt, sollte sie letztlich jedoch 1874 von Karl Emich von Leiningen-Westerburg zurückgekauft werden.

    Burg Neuleiningen Restaurant

    Den Grundriss der Burg bildet ein Viereck. Beeindruckend sind die vier großen Türme, die sich an jedem Eck befinden. Diese Türme sind auch heute noch zu bestaunen. Doch die Burg Neuleiningen hat noch viel mehr zu bieten. Sie ist auch das zuhause einer Burgschänke, die zu den schönsten ihrer Art in der Pfalz zählt. Die Räumlichkeiten des Restaurants befinden sich im Sandsteingewölbe der Burg Neuleiningen, die mit viel Liebe zum Detail im Stil des 16. Jahrhunderts restauriert wurden.

    Jährlich im Sommer findet der Neuleininger Burgsommer statt, eine Veranstaltungsreihe, für deren Ambiente und  Anziehungskraft auch bekannte Musiker gerne zur Burg Neuleiningen kommen.

     

    Titelfoto © Jens Hollerith Photography

  • Burgen & Schlösser

    Burg Neuscharfeneck

    Die viertgrößte Burganlage der Pfalz

    Die Höhenburg Neuscharfeneck liegt in rund 500 Metern Höhe auf einem Ausläufer des Kalkofenbergs östlich von Dernbach und Ramberg im Pfälzerwald.

    Die Anlage ist heute vollständig und kostenfrei begehbar. Insbesondere vom Torturm aus haben Besucher einen tollen Blick auf die Umgebung und hinüber zur Reichsburg Trifels über Annweiler. Einen ebenso schönen Rundumblick bietet die Schildmauer. Wer noch mehr zur Geschichte der Burg erfahren möchte, der kann an einer der zahlreichen Führungen teilnehmen, die jedes Jahr von April bis September angeboten werden.

    Geschichte der Burgruine Neuscharfeneck Pfalz

    Die ursprüngliche Anlage Neuscharfeneck in der Pfalz stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde lange Zeit von der gleichnamigen Familie von Scharfeneck bewohnt. Bevor die Burg im 15. Jahrhundert großzügig ausgebaut wurde, ging der Besitz an die Wittelsbacher Kurfürsten von der Pfalz und später an die Grafen von Löwenstein über. Leider brannte die Burg 1525 während des Pfälzischen Bauernkrieges ab, nachdem sie von Bauern eingenommen wurde. Das Gebäude wurde als Schloss wieder aufgebaut und im Dreißigjährigen Krieg erneut dem Erdboden gleichgemacht.

    Danach erfolgte kein weiterer Aufbau, so dass uns Burg Neuscharfeneck heute nur noch als Ruine erhalten geblieben ist. Dies haben wir unter anderem König Ludwig I. zu verdanken, der bereits ein sogenanntes “Abbruchverbot”, was als Vorläufer des heutigen Denkmalschutzes zu sehen ist, erließ. Natürlich verfiel die Ruine trotzdem im Laufe der Zeit, wie so oft fand sich niemand für die Finanzierung. Seit 1971 gibt es jedoch den “Scharfeneck-Verein” e.V., der sich seitdem für den Erhalt der Burgruine über Dernbach einsetzt, zuletzt wurden im Jahre 2016 über 260.000 Euro investiert.

    Pfälzerwald Hütten unweit der Burg Neuscharfeneck

    Da die Ruine der Burg Neuscharfeneck über viele wunderschöne Waldwege zu erreichen ist, ist sie ein beliebter Zielpunkt für Wanderer und Radfahrer. In der Nähe der Ruine Neuscharfeneck gibt es viele der legendären Pfälzerwald Hütten, wie die Landauer Hütte, das Dernbacher Haus, das Waldhaus Drei Buchen, die Ringelsberghütte oder die Trifelsblickhütte.

    Wer also den Aufstieg auf luftige 500 Höhenmeter nicht scheut, der kann von Dernbach oder Ramberg aus eine circa 45 minütige Wanderung am Dernbacher Haus hinauf zur Burg unternehmen. Vom Parkplatz der Waldhütte Drei Buchen, von Ramberg, Burrweiler oder Weyher anfahrbar, dauert es eine starke halbe Stunde zur Burg. Aus Frankweiler kommend dauert der moderate Anstieg an der Landauer Hütte vorbei etwa eine Stunde.

    Weitere Informationen zur Burg Neuscharfeneck Pfalz und zu den Führungen finden Sie auch auf der Internetseite der Burg: www.neuscharfeneck.de.

  • Burgen & Schlösser

    Burg Spangenberg

    Sagenumwobene Burg in der Pfalz

    Die wunderschön teilrekonstruierte Burgruine in der Nähe von Esthal und Neustadt an der Weinstraße ist für Mittelalterfans eine wahrhaft schöne Empfehlung. Die Burganlage aus dem elften Jahrhundert ist die Ruine einer mittelalterlichen Spornburg mitten im Pfälzerwald, hoch über dem Elmsteiner Tal und dem Speyerbach gelegen.

    Berühmtheit erlangte die Burg Spangenberg durch die Sage der ledernen Brücke. Die Geschichte besagt, dass Burg Erfenstein und Burg Spangenberg auf der gegenüberliegenden Seite durch eine Brücke aus Leder verbunden waren, welche bei einer Nachbarschaftsstreitigkeit durchtrennt wurde. Der Streit soll nach zu viel Weingenuss der beiden Burgherren ausgebrochen sein. So etwas soll es ja auch in heutigen Zeiten zuweilen noch geben...

    Die Sage der ledernen Brücke über das Elmsteiner Tal

    Nachdem der Burgherr von Burg Erfenstein ankündigte, nie wieder zurückzukehren, schnitt der Spangenberger Lehnsherr die Brücke über das Tal kurzerhand durch - sehr zum Verdruss des Erfensteiner Burgherren - denn der befand sich zu diesem Zeitpunkt noch auf der Brücke. Seitdem soll eine tiefe Fehde beide Geschlechter verbinden und sie schadeten sich gegenseitig, wo sie nur immer konnten.

    Diese Art der Brückenlegende finden wir in vielen Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Zurück geht diese Sage vermutlich darauf, dass sowohl die Burg Erfenstein und Burg Spangenberg immer unterschiedlichen Lehnsherren gehörte und sie somit in wirtschaftlicher- und herrschaftlicher Konkurrenz standen.

    Burg Spangenberg - wandern und genießen in der Pfalz

    Die Burg Spangenberg besteht aus einer Kernburg auf einem Felssporn und einer Vorburg etwas unterhalb und ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Pfalz und in vielen Wanderwegen integriert, wie der Drei-Burgen-Wanderung, aber auch ein beliebter Ausflugsort bei vielen anderen Wanderungen in der Pfalz. Die Burgschänke lädt zur Einkehr und die Burgführungen lehren viel Aufschlussreiches über die Burg und das Leben in mittelalterlichen Zeiten.

    Dem Verein Burg Spangenberg, der die Burgschänke  im Ehrenamt bewirtschaftet ist es gelungen, auch der Burganlage neues Leben einzuhauchen - unzählige Helferstunden, durch Spenden weiter unterstützt, stecken in der teilrestaurierten Burg. Ein kleiner Tipp für Spontane: Wenn die Fahne über der Burg Spangenberg weht, ist die Burgschänke geöffnet und freut sich auf Besucher.

  • Burgen & Schlösser

    Burg Wilenstein

    Ja so war'ns, die alten Rittersleut´...

    Vermutlich wurde die im 12. Jahrhundert errichtete Burg Wilenstein bei Trippstadt im Auftrag des Staufer Kaisers Friedrich Barbarossa als Schutzburg des Kaiserslauterer Lehen errichtet. Auf 400 Metern über dem Moosalbtal auf der einen- und dem Karlstal auf der anderen Seite gelegen, hatte man einen guten Überblick - und die steilen Hänge sollten vor Angreifern der Burg schützen.

    Letzteres gelang im 14. Jahrhundert offensichtlich nicht so recht. Nach der teilweisen Zerstörung während einer Fehde wurde Burg Wilenstein wieder aufgebaut und um eine weitere Feste, die direkt angrenzende Burg Flörsheim erweitert. Die entstandene Doppelburg beherbergte nun so etwas wie eine frühe Wohngemeinschaft. Die Beziehung der Wilensteiner und der Flörsheimer zeichnete sich allerdings weniger durch Trutz nach außen, als durch Trotz nach innen aus. Zwischen den Familien kam es fortwährend zum Zwist und Streit. Was will man auch tun auf einer Doppelburg, so ganz ohne Feindbeschuss...

    Burg Wilenstein Pfalz - die Erzählungen

    Eine Erzählung, die nichts mit der Burg selbst, wohl aber mit deren Besitzer zu tun hatte, spielte sich im Jahr 1273 ab. Damals dachte sich der Ritter Johannes von Wilenstein, wenn Worte nicht hülfen, müssten sie auch nicht gesprochen werden und ließ kurzerhand Taten folgen. Im Wissen um seine Herrschaftlichkeit überantwortete er sich ungefragt und kaum gebeten ein Steinkreuz, welches sich bis dahin in der Obhut der Herren von Hohenecken stand und denen als Hoheitszeichen diente. Ritter Johannes von Wilenstein, ein Schalk wer böses dabei dächte, widmet die bisherige Bedeutung der Steinmetzarbeit frohen und ganz freien Mutes um. Neben seinem Wappen wurde die Inschrift „Herrn Johanns Kreuz“ eingemeißelt und das Kreuz an einem Verkehrsknotenpunkt auf seiner Gemarkung, für jeden Reisenden gut sichtbar aufgestellt.

    Sowohl Kreuz, als auch der um das Kreuz entstandene Weiler existieren heute noch – am heutigen Johanniskreuz in der Nähe von Trippstadt. Bis dato hat sich keiner derer von Hohenecken um die Herausgabe des Kreuzes bemüht und so kann sich jeder Interessierte von der Nachhaltigkeit des tatsächlich Geschehenen überzeugen.

    Während dem 30-jährigen Krieg erging es den meisten Teilen der Pfalz schlecht. Dörfer und Felder brannten und die Burgen wurden zerstört. So auch Burg Wilenstein. Die Ruine wurde nie mehr ganz aufgebaut.

    Hoch über dem Karlstal bei Trippstadt

    Die Wilenstein liegt übrigens nur wenige Meter von der legendären Karlstalschlucht entfernt, dem wohl bizzarsten Taleinschnitt der Pfalz. Zusammen mit dem Unterhammer und dem Karlstal bildet die Burg eines der beliebtesten Ziele für echte Pfalzliebhaber.

    Im letzten Jahrhundert, in den Jahren 1958 bis 1960, wurde eine Teilrestaurierung der Oberburg vorgenommen. In den Räumen wurde ein Schullandheim eröffnet. Heute, nach einer erneuten Renovierung, wird das Haus auch als Seminarzentrum genutzt. Auch zu Feiern wird das Selbstversorgerhaus vermietet.

    So mancher, der sich auf dern Berg hinauftraut, traut sich auch noch mehr, und so wurde in Zusammenarbeit mit dem Standesamt Kaiserslautern im Gebäude des Schullandheims, hoch über den Wipfeln des Waldes ein Trauzimmer errichtet. Dorthin mögen sich die wirklich Mutigen wenden...

    Sowohl den Haus-Gästen der Oberburg, als auch den Besuchern der frei zugänglichen Unterburg, eröffnet sich die Aussicht über die beiden tief unter der Burg liegenden Täler und den Pfälzerwald.

  • Burgen & Schlösser

    Burgruine Michelsburg am Remigiusberg
    Haschbach

    Durch einen Bergeinschnitt getrennt erhebt sich auf dem Remigiusberg östlich gegenüber der Kirche die Ruine der Michelsburg. Ihre Entstehung ist eng mit dem Bau des Klosters verbunden: die Mönche kauften die einst widerrechtlich errichtete Burg und benutzten die Steine als Baumaterial für ihre Zwecke. Später bauten die Grafen von Veldenz die Burg wieder auf. Erhalten sind die 20m hohe Schildmauer, Reste des ehemaligen Palas, der Ringmauer und des Halsgrabens.

  • Burgen & Schlösser

    Dahner Burgengruppe

    Drei Burgen auf einem Berg

    Die Dahner Burgengruppe besteht aus drei Burgen: Burg Altdahn, Burg Grafendahn und Burg Tanstein. Sie wurden nacheinander erbaut und bilden heute eine der Attraktionen um Dahn.

    Kurzgeschichte der Burganlage in der Pfalz

    Auf insgesamt fünf Wasgau-Buntsandsteinfelsen erbaut und typisch für die Burgen der Region Dahner Felsenland geht die Geschichte der Anlage wahrscheinlich bis in das 11. Jahrhundert zurück. Eine Burganlage musste in dieser Zeit insbesondere Wehrhaft sein.

    Davon zeugen die zwei großen Bastionstürme auf der Burg Altdahn und die zum Teil erhaltenen Wehrmauern. Die "Bauherren", die Ritter von Dahn, bewohnten die Dahner Burgen bis zum Aussterben ihrer Linie im 17. Jahrhundert.

    Für Besucher, die gerne mehr über Architektur, Geschichte und Lebensweise auf Burg Altdahn, Burg Grafendahn und Burg Tanstein im Dahner Felsenland erfahren wollen, werden Burgführungen angeboten.

    Verschmelzen von Felsen und Gemäuer

    In der Dahner Burgengruppe finden sich manche aus dem Stein gearbeiteten Räume, Treppen und Gänge, was den Besuch für Familien mit Kindern besonders attraktiv macht. 

    Die Burganlage beherbergt eine bewirtschaftete Burgschänke und kann mit dem Auto von Dahn aus kommend angefahren werden.

    Einen Ausblick auf die gesamte Dahner Burgengruppe kann man besonders gut vom Bergrücken bestaunen, mit dem der mächtige Jungfernsprung im Westen abschliesst. Daneben ist bei Dahn auch eine Wanderung zur Burgruine Neudahn lohnenswert, die die Dahner Burgen komplettiert.

    Weiterführende Informationen zur Burgengruppe Altdahn, Grafendahn und Tanstein im Dahner Felsenland gibt es bei der Tourist-Information in Dahn in der Pfalz.

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