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Starke Gemeinschaften in der Pfalz

Gemeinsam ist man am stärksten, das dachten sich vor langer Zeit auch schon viele Winzer in der Pfalz und darüber hinaus. Aus diesem Grund schlossen sich viele zu sogenannten Winzergenossenschaften zusammen. Eine solche Genossenschaft kann aus einer unterschiedlich großen Anzahl an Winzern bestehen. In der Pfalz gibt es einige kleine Winzergenossenschaften, aber auch solche, bei denen mehr als 400 Winzer zusammengeschlossen sind.

Winzergenossenschaften Pfalz

Kurz beschrieben bauen die einzelnen Winzer Wein in ihren Weinbergen an, der Ausbau und die Vermarktung hingegen findet zentral in der Winzergenossenschaft statt. Das gemeinsame Experimentieren und die gemeinsame Erfahrung im Weinbau bringen den Winzergenossenschaften in der Pfalz immense Wettbewerbsvorteile, sowohl was das Know How angeht, als auch hinsichtlich der Kostenstruktur.

Das ganze Jahr über hegen und pflegen die Winzerfamilien ihre Flächen, im Herbst wird das Lesegut eingebracht und an die Traubenannahmestelle der Genossenschaft verbracht. Dort herrscht zu dieser Jahreszeit Hochbetrieb und es müssen entsprechende Personal- und Tankkapazitäten vorgehalten werden, bevor der Ausbauprozess von einigen der besten Kellermeister der Pfalz gestartet werden kann.

Herausragender Wein aus allen Lagen

In der Pfalz gibt es entlang der Weinstraße etwa ein Duzend solcher Winzergenossenschaften, zuweilen auch Winzervereine genannt. Sie alle schöpfen ihre Weine aus den unterschiedlichsten Lagen und Bodenstrukturen der beiden Teilanbaugebiete Südliche Weinstraße und Mittelhaardt. Darüber hinaus haben sie neben der unterschiedlichen Größe auch unterschiedliche Ansätze, wie sie ihre Genossenschaft im Detail organisieren und sind damit so vielfältig wie die Pfalz selbst.

Was die Winzergenossenschaften der Pfalz gemeinsam haben, sind die hohen Ansprüche an Qualität und Geschmack der Weine. Zusammen mit ihrer Größe und ihrer Struktur sind sie in der Lage, der Fach- und den Einzelhandel zu bedienen und agieren zum Teil auch international.

Einige Genossenschaften in der Pfalz haben sich daneben mit der eigenen Vinothek eine weitere Möglichkeit der Vermarktung geschaffen. In diesen oft sehr modern eingerichteten Vinotheken können Weinliebhaber in aller Ruhe die Weine der einzelnen Winzer probieren – hervorragende, weil kompetente Beratung inklusive.

Es gibt sogar Winzergenossenschaften, die einem ein Rundumsorglos Paket anbieten. Dort kann man nicht nur Wein probieren, sondern auch noch lecker Speisen. Um die Lücke zwischen Kunden und dem Winzer selbst darüber hinaus herzustellen, werden auch Keltereiführungen oder Weinbergwanderungen angeboten – so kommt der Weintrinker in direkte Berührung mit dem Ursprungsweinberg.

Nicht jeder Winzer kann allerdings ohne weiteres Teil einer Winzergenossenschaft werden. Die einzelnen Winzerzusammenschlüsse haben hohe Anforderungen an ihre Mitglieder. Dabei geht es natürlich um die Qualität der Trauben und damit natürlich auch um die Qualität der Pfälzer Weine.

Bedeutende Genossenschaften im Anbaugebiet Pfalz sind das Deutsches Weintor in Ilbesheim, die Vier Jahreszeiten Winzer in Bad Dürkheim oder der Winzerverein Deidesheim.

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