Burgruine Blumenstein

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Burgruine Blumenstein


Burg Blumenstein in der Pfalz

Die Burgruine Blumenstein liegt im Südwesten der Pfalz, nur ein paar Steinwürfe von der französischen Grenze entfernt. Ganz in der Nähe findet man auch die Gemeinden Ludwigswinkel und Schönau, auf dessen Gemarkung die Burgruine Blumenstein verortet wird. Dieses Gebiet liegt noch genauer beschrieben in der Urlaubsregion Dahner Felsenland im Landkreis Südwestpfalz.


Man geht bei der Erbauung der Burg Blumenstein Schönau von einem Datum etwa in der Mitte des 13. Jahrhunderts aus. Bauherr und gleichzeitig namensgebend war ein Abkömmling aus dem Hause derer von Blumenstein.


Im Laufe der Jahrhunderte fanden viele Besitzerwechsel statt, die teilweise auch nicht ganz freiwillig vollzogen wurden: Die Herren von Fleckenstein, die Grafen zu Zweibrücken und die Herren von Dahn, um nur einige zu nennen.


Die Burg Blumenstein wurde sowohl im Bauernkrieg, als auch während des Pfälzischen Erbfolgekriegs durch die Franzosen zerstört. Zu Beginn des 18. Jahrhundert hat man die Burg wieder aufgebaut und sie der umliegenden Bevölkerung im Kriegsfalle als Fliehburg angedient.

Ein typische Wasgau Felsenburg

Die kleine Burgruine mit den typischen Eigenschaften einer Felsenburg des Wasgau, wie dieser Bereich vom Pfälzerwald genannt wird, zeigt eine Unterburg und eine Oberburg, die durch eine in den Felsen gehauene Treppe verbunden sind. 


Heute noch kann man die Schildmauer, die Zisternen und die Felsenkammern bestaunen - ausserdem existiert eine Tretrad-Mulde, die den Antrieb für einen Aufzug beherbergte.

Die Sage von Katharina von Blumenstein

Diese Sage berichtet vom Burgfräulein Katharina von Blumenstein, die einst auf Burg dem Blumenstein lebte. Weitere Protagonisten der Geschichte sind der Förster Gero und der Holzfäller Lutzhold. 


Ersterer gedachte, die Katharina zu ehelichen, weswegen sich beide in einer Hochstimmung befanden, als sie einige Tage vor der Heirat in Gero´s Forst unterwegs waren. Lutzhold wollte das aus bis heute nicht genau bekannten Gründen nicht dulden und schlug, im Führen der Axt geübt, dem Gero den Kopf ab. 


Katharina wardt offenbar in diesem Augenblick des Wahnsinn´s Beute und lief mit Gero´s abgeschlagenen Haupt auf die Sitze von Burg Blumenstein, wo sie sich von den Zinnen in den Tod stürzte. Seit jener Begebenheit kommt der Geist der Katharina von Blumenstein wieder und wieder an den Schauplatz des Mordes zurück.